Meine Sammlung kurioser Buchtitel | Teil 6

Samstag, 12. Mai 2018

Mehr als ein Monat ist rum und ich denke, es ist wieder mal an der Zeit für einen neuen Teil aus meiner Sammlung kurioser Buchtitel.


Meine nächsten 15 kuriosen Buchtitel lauten heute:




Virgile, erfolgreicher und attraktiver Pariser Junggeselle mit Hang zur Hypochondrie, ist fassungslos: Clara hat ihm per Anrufbeantworter die Liebe gekündigt. Was ihn völlig irritiert: Er kann sich nicht an die Frau erinnern. Ein Streich? Oder leidet er mit 30 schon an Demenz? Die sympathische Stimme der Anruferin im Ohr, begibt er sich auf die Suche nach der Unbekannten und entdeckt schließlich das Wunderbare in seinem Leben.

77.) Jung oder alt? - Schalenwild richtig ansprechen von Bruno Hespeler & Bernd Krewer

Schmaltier oder Alttier, Bache führend oder nicht führend? Jung oder alt? - das ist die zentrale Frage jedes Jägers beim Ansprechen des Wildes. Mit dem Blick auf das Wesentliche haben Bruno Hespeler und Bernd Krewer - zwei erfahrene Praktiker - für die Neuausgabe des bewährten Leitfadens Jung oder alt? ihr präzises Wissen zusammengestellt. Mit über 160 farbigen Bildbeispielen werden die beim Ansprechen relevanten Merkmale der Schalenwildarten Rehwild, Rotwild, Damwild, Muffelwild, Gamswild und Schwarzwild illustriert und verdeutlicht. So gelingt es, das Wild in die biologische Klasse einzuordnen. Der Jäger lernt die Gesamtsituation – das Verhalten des Wildes ebenso wie seine Körpermerkmale – anhand genauer Kriterien sicher einzuschätzen und zu beurteilen. Dazu gehören Geschlecht, Alter, Zeitpunkt des Haarwechsels oder des Verfärbens, der Zustand des Nachwuchses und der äußere erkennbare Gesundheitszustand sowie die soziale Stellung im Rudel. Jung oder alt? ist ein unverzichtbarer Ratgeber für jeden Jäger. Er hilft, Schalenwild richtig anzusprechen, gerade auch denjenigen unter den Jägern, die nicht täglich den Gang ins Revier tun können.


78.) Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut von Stefan Schwarz

DENN SIE WISSEN NICHT, WARUM SIE KICHERN.
 
Schlafzimmer und Mann sind vorgeheizt, nur die Liebste lässt auf sich warten. Hatte er ihr nicht eine SMS mit »Erwarte dich auf dem Maträtzchen, mein Schätzchen« geschickt? Hoppla, die Nachricht ging versehentlich an eine Kollegin - von wegen langweiliges Familienleben. Bei Stefan Schwarz haben alle was zu lachen. Er muss sich wegen memmenhafter Schreckhaftigkeit rechtfertigen, die Frau will im Bett noch nicht abgedimmt werden, der Sohn nervt mit Jungsgeburtstag, und eine Tochter, die von all ihren Klettertouren Beulen und Schrunden davonträgt, bekommt man wohl nur unter die Haube, wenn man sie vorher verschleiert.


79.) Warum Grizzlybären immer Unterhosen tragen sollten von Matthew Inman

Warum Grizzlybären immer Unterhosen tragen sollten ist nach Woran du erkennst, dass deine Katze deinen Tod plant und Mein Hund: Das Paradoxon das dritte Buch von The Oatmeal, alias Matthew Inman, das in deutscher Sprache erscheint.
Es enthält mehr als 50 verschiedene urkomische und zum Teil skurrile Comics zu verschiedenen Themen, beispielsweise Warum Captain Higgins mein bevorzugter parasitärer Plattwurm ist, Warum ich es liebe und hasse, ein Smartphone zu haben, 6 gute Gründe, auf einem Eisbär zur Arbeit zu reiten, Wenn mein Gehirn ein imaginärer Freund wäre oder Was deine E-Mail-Adresse über deine Computerkenntnisse verrät.


80.) Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte von Romain Puértolas

Aya, Fakir und charmanter Hochstapler in Turban und Seide, reist eines Tages aus seinem kleinen indischen Dorf nach Paris. Er möchte dort das Objekt seiner Begierde erstehen: ein brandneues Nagelbett von Ikea. Kaum angekommen und mit nichts als einem falschen Hundert-Euro-Schein in der Tasche, nistet er sich über Nacht in einer Ikea-Filiale ein. Prompt gerät er in einem Schrank auf eine turbulente Reise quer durch Europa, die seinen Blick auf die Welt für immer verändern wird ...


81.) Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen von Franziska Wilhelm

Millas Familie, das sind die dominante Großmutter Lucia und ihre in die Jahre gekommene Mutter Rosana - eine Dorfschönheit, die für jeden, der wegen ihres Lächelns nicht auf dem Bahngleis endet, mit dem Zitronenmesser eine Kerbe in den Tresen ritzt. Und dann gibt es noch Millas Onkel Jano, mit dem Milla am liebsten den öden Kneipenalltag hinter sich lassen würde. Janos und Millas Beziehung ist eng - zu eng, wie Großmutter Lucia meint. Als die beiden eines Abends beim Tête-à-tête erwischt werden, bekommt Jano kalte Füße und verschwindet. Milla bleibt allein in Strottenheim zurück. Ausgerechnet mit einem Paketfahrer, der noch mehr in Schwierigkeiten steckt als sie, macht sie sich auf, Jano zu suchen.

82.) Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend von Andreas Altmann

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.

83.) Im Sitzen läuft es sich besser davon von Alois Hotschnig

Auch in seinem neuen Erzählband geht es Alois Hotschnig um Existenzielles - und um das Komische daran. Mit Freude am absurden Dialog, großem Sprachwitz und entschlossener poetischer Verdichtung zeigt er Menschen in mannigfaltigen Verstrickungen und zieht den Leser mitten in diese hinein. 
Tatsächlich setzt Alois Hotschnig in seinen Geschichten unserer von Zufällen geprägten Welt das Zwingende entgegen. Kein Wort zu viel, keine Eindeutigkeiten, genauer Blick auf seine Figuren - und reichlich Zwischentöne, die seine Geschichten zum Klingen bringen. Mit dieser Sprach- und Schreibpräzision gelingt es ihm, das Zwanghafte einzufangen, Absurditäten und Aporien zu zeigen und Mitgefühl für Menschen zu mobilisieren, die nicht anders können, obwohl sie gern anders wollten. 


84.) Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger von Meir Shalev

Tonia, in den zwanziger Jahren aus Russland nach Israel eingewandert, ist eine eigensinnige Frau, und sie hat einen großen Feind: den Schmutz. Ihm hat sie den Kampf angesagt. Kein leichtes Unterfangen auf dem Land und bei einer so großen und chaotischen Familie. Da schickt Tonias Schwager ihr aus dem fernen Amerika eine Wunderwaffe ... 
Meir Shalev zeichnet mit Zärtlichkeit und Humor ein Porträt seiner Großmutter und seiner Familie.

85.) Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge von Umberto Eco

»Wer also das Mobiltelefon als Machtsymbol vorzeigt, erklärt damit in Wirklichkeit bloß allen seine verzweifelte Lage als Subalterner, der gezwungen ist, in Habachtstellung zu gehen, auch wenn er gerade einen Beischlaf vollzieht.«
Das wütende Handbuch des italienischen Großmeisters versorgt uns mit nützlichen Ratschlägen. Hotelgäste, Heimwerker und Bongaforscher erfahren jetzt, wie schwierig es ist, einen Lachs in der Minibar des Hotelzimmers zu verstauen oder auf intelligente Weise die Ferien zu verbringen. Auch lernen wir, einen Pornofilm zu erkennen und uns vor Witwen zu hüten. Kurzum, dieses Buch bietet eine Fülle an verblüffenden Informationen und läßt selbst solche Fragen nicht offen, die zu stellen man nie beabsichtigt hatte.


86.) Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl von Alex Gräbeldinger

»Wieder einmal hat mich Amor von Wolke Sieben zurück in die Hölle gestoßen. Aber was soll’s? Mir bleibt ja immer noch der Suff. Rastlosigkeit versus Sesshaftigkeit. Das Leben bleibt gefährlich. Das Leben bleibt ein ewiger Spannungszustand. Und Gott ist ein Arschloch. Gut so. Eine Packung Haar-Aktiv-Kapseln und eine Packung Johanniskraut-Dragees müssen ausreichen, um all meinen Wehwehchen entgegenzuwirken. Ich bin schließlich ein Mann.«

87.) Kommt ein Pferd in die Bar von David Grossman

Für eine gute Pointe gab Dovele schon immer alles. Als Kind lief er oft auf den Händen. Er tat das, um seine Mutter zum Lachen zu bringen und damit ihm keiner ins Gesicht schlug. Heute steht er ein letztes Mal in einer Kleinstadt in Israel auf der Bühne. Er hat seinen Jugendfreund, einen pensionierten Richter, eingeladen. Im Laufe des Abends erzählt der Comedian zwischen vielen Witzen eine tragische Geschichte aus seiner Jugend. Es geht um Freundschaft und Familie, Liebe, Verrat und eine sehr persönliche Abrechnung auf dem Weg zu einer Beerdigung. Dem Kleinstadtpublikum ist das Lachen vergangen. Den Leser hält David Grossman mit diesem grandiosen Roman bis zur letzten Zeile gefangen.

88.) Unterm Tisch ist auf der Party von Ben Applebaum & Dan DiSorbo

Wir werden nicht als Partytier geboren, wir werden zu einem gemacht: Die partyerprobten Autoren zeigen uns die ultimativen Anleitungen für unfassbar geile Dance Moves, sie erklären das korrekte Headbangen und wie man mit dem Feuerzeug eine Bierflasche öffnet. So wird jede laue Party zu einem coolen Fest!

89.) Ein Bernhardiner namens Möpschen von Ilse Gräfin von Bredow

Ein wenig nostalgisch, aber immer wunderbar humorvoll erinnert sich Isle Gräfin von Bredow an die großen und kleinen Begebenheiten Ihrer Kindheit in der Mark Brandenburg. Die oft skurrilen Onkel und Tanten, die originellen Dorfbewohner, die vielen Haustiere, Geschwister, Spielkameraden, Kinderfrauen und Hauslehrerinnen lassen die Welt aus dem wohl beliebtesten Buch der Autorin, »Kartoffeln mit Stippe«, zu neuem Leben erwachen.

90.) Trockenzonen - Wenn Männer aufhören sich zu waschen von Charles Roch

Wir können ekliger! Feuchtgebiete war für Mädchen. Trockenzonen ist für Männer. Für echte Männer.
Schluss mit Schönheitswahn, Waschzwang und Duftterror! Männer müssen wieder Männer sein - und auch so riechen! Gegen dieses Männer-Manifest kann der Pipi-Kacka-Feminismus nicht anstinken.




Besonders ansprechend finde ich heute den Titel Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen - bzw. eigentlich den Klappentext. Aber auch Kommt ein Pferd in die Bar klingt inhaltsmäßig sehr gut und könnte ich mir vorstellen zu lesen.



Kommentare:

  1. Wusste garnicht, dass es solche Titel und Buecher gibt!�� Trockenzonen klingt auch sehr lesenswert! Liebe Grüße!

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  2. Hallo Janine,
    ich mag deine Sparte der lustigen Buchtitel unheimlich gerne. Besonders gefielen mir die Titel Jung oder alt? - Schalenwild richtig ansprechen und Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte. :o))))
    Über Trockenzonen - Wenn Männer aufhören sich zu waschen möchte ich ehrlich gesagt lieber gar nicht weiter nachdenken. Also folglich würde ich auch nicht unbedingt das Buch lesen wollen. Aber ich denke die Autorin möchte auch schockieren/provozieren.

    Eine sehr schöne Titelauswahl :o))))))))

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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