Samstagssuche # 4 - und ein paar Gedanken ...

Samstag, 5. Dezember 2015

Dass meine letzte Teilnahme bei der Samstagssuche jetzt schon wieder zwei Monate her ist. - Kann ich gar nicht glauben, ich dachte, ich hätte die Aktion nur ein paar Mal ausfallen lassen ... Wo ist die Zeit hin? - Unheimlich! :-o

Weihnachten steht vor der Tür, wir haben bereits das zweite Adventswochenende und ich habe immer noch kein einziges Geschenk Zuhause. Weil ich mir selbst auch nichts wünsche, würde ich am liebsten auch gar nichts verschenken, außer mich bzw. Zeit mit mir zusammen. ;P Aber ob ich das machen kann? Im Grunde haben wir eh alles, was wir brauchen. Was wir nicht, oder eben viel zu selten haben, ist Zeit miteinander. Und zu Weihnachten schaue ich immer ganz besonders darauf, die Zeit mit meinen Liebsten zu genießen ... 

Wie ist das bei euch so? - Ist es euch nicht auch oft lieber, einfach mal nichts (Materielles) zu verschenken? :)

Nun aber viel Spaß beim Lesen den heutigen Zitate zur Samstagssuche ...

Eine Aktion von cause I LIVE books und Sally's Bookheaven



Samstagssuche? - Was ist das?
Jeden Samstag gibt eine der beiden Organisatorinnen (heute ist es Sally) eine Seitenzahl vor - und dann geht es darum, dass man sich mindestens 5 Bücher aus seinem Regal holt und nach lesenswerten Zitaten auf der vorgegebenen Seite sucht, die man dann hier postet.


Und los geht's ... - Finde originelle Zitate auf S. 234!


Es war wichtig, also musste es gesagt werden.

aus Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat von Gavin Extence







Ich hatte mit dem Taschenmesser unbarmherzig auf diesen Baum eingehackt, als hätte er mir ein Unrecht getan. Je nachdem, wie man es betrachtet, erscheinen solche Akte blindwütiger Zerstörung entweder tierisch oder zutiefst menschlich.

aus Die Entführung der Delia Wright von Lyndsay Faye

Marc hatte irgendwann damit angefangen, seine Einzeiler mit »LOL« zu unterschreiben, in der irrigen Annahme, die Abkürzung bedeute »lots of love«. Sandra hatte schallend gelacht, als sie es zum ersten Mal las, denn tatsächlich benutzt man diese Buchstabenkombination, wenn man im Internetchat jemanden auslacht, wie sie ihm erklärte.

aus Splitter von Sebastian Fitzek

Charlie hatte mir einmal erklären wollen, wie dicht Sex und Schmerz beieinanderliegen, doch ich hatte diesen SM-Fetisch-Gedanken noch nie nachvollziehen können. Nun, vielleicht hatte sie ja doch recht, und am Ende standen nicht nur Schmerzen, sondern der Tod selbst in einer intensiven Wechselwirkung mit der sexuellen Begierde.

aus Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Ich erinnere mich noch, wie wir in der ersten Zeit dieses alberne Spiel zusammen gespielt haben, Marc und ich, bei dem man sich drei Dinge sagt, die man am anderen liebt. Dieses vergnügliche Spiel endete jedes Mal in Witzeleien darüber, was wir am anderen so richtig hassten. Damals waren diese »Hassgeständnisse« immer das Lustigste, Komischste, was uns gerade einfiel.
Es war einfach ein witziges Spiel zwischen Liebenden.

aus Kostbar wie ein Tag mit dir von Susan Fraser




Habt ihr einen Favoriten? ;)
(Hier kommt ihr zur Samstagssuche vom letzten Mal.)




Kommentare:

  1. Ich bin dieses Jahr auch ein wenig am verzweifeln was die Geschenke angeht! Die einzigen Geschenke, die ich schnell gefunden habe waren für meine Schwester... Ansonsten würde ich auch lieber auf mehr gemeinsame Zeit setzen, als auf materielle Gegenstände. Ich wünsche mir dieses Jahr auch nicht wirklich etwas..

    Das Zitat aus "Das unerhörte Leben des Alex Woods..." finde ich persönlich am schönsten. : )

    Liebe Grüße,
    Karin

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    1. Ich stelle mir gerne vor, wie es wäre bzw. wie alle reagieren würden, wenn ich ihnen sagen würde, dass ich heuer kein einziges Geschenk für sie gekauft habe. Vielleicht wäre es im ersten Moment etwas ungewohnt, aber böse würde niemand werden. Mich würde es einfach interessieren, wie so ein Weihnachtsfest ablaufen würde, wenn niemand ein materielles Geschenk für den anderen hätte ... Oft sind die Geschenke, die man bekommt, sowieso nicht von Nöten, man benötigt sie nicht - und ich finde, wenn man sich das mal bewusst macht, ist man viel zufriedener und schenkt seine Aufmerksamkeit den wirklich wichtigen Dingen. Den Dingen, die bleiben und die man nicht mit Geld kaufen kann. :)

      Alles Liebe ♥,
      Janine

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  2. Hach Janine, du sagst es. Aber versuch das mal mit den Geschenken durchzusetzen. Ich hab das mal bei zwei Freundinnen versucht, die fanden das gar nicht lustig. Sie meinten, sie machen den Menschen die sie mögen gern eine Freude. Ich bin ganz ehrlich, für mich ist das Schenken eher mit Stress als mit Freude verbunden. Klar ist das schön, wenn sich der Gegenüber über sein Geschenk freut, aber nun ja... ich könnte drauf verzichten.

    Mein Lieblingszitat ist das erste. Sehr kurz und schlicht, aber irgendwie treffend.

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    1. Aber ich finde das schlimm, wenn man so denkt: das würde für deine Freundinnen ja dann bedeuten, dass sie glauben, jemandem nur eine Freude machen zu können, wenn man ihm etwas Materielles schenkt. Ich glaube, ich würde das schon durchsetzen wollen, zumindest später bei meiner eigenen Familie dann. Diese ständige Kauferei finde ich sowas von überflüssig ... Manchmal sind ein paar liebe Worte in einem selbst geschrieben Brief oder auf einer Karte und eine Umarmung dazu einfach das schönste, was man bekommen kann. Da verzichte ich liebend gerne auf das Parfum, die Kerzen, die Dekoartikel oder das ganze andere Zeugs, was man so geschenkt bekommt und im Grunde gar nicht braucht.

      Ich mag das erste Zitat auch am meisten. :)

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