1. Gemütliches Lese-Miteinander

Dienstag, 7. Oktober 2014

Vorhin habe ich noch eine schöne Blogaktion bei Eponine von Samtpfoten mit Krallen entdeckt. Sie veranstaltet ein Gemütliches Lese-Miteinander. Und weil ich so gerne zusammen mit anderen Leuten lese, habe ich mich jetzt noch spontan dazu entschieden mitzumachen. ☺

Eponine wird voraussichtlich bis Mitternacht lesen, da haben wir ja noch ein paar gemütliche Stündchen vor uns. ;-)

Ich werde die bisherigen Fragen, die Eponine schon gestellt hat, schnell noch beantworten.

Lasset uns gemeinsam (bei Steffi) Lesen! # 28 ☺

Hast Du Lust, mit uns zu lesen?
Dann schau hier bei Steffi vorbei und nimm teil! ;-D Je mehr, desto besser!^^


Die Fragen:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

"Mein Herz ruft deinen Namen" von Susanna Tamaro und bin aktuell auf S. 178 von 223.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
 
"Du musst es schlauer anstellen", riet mir mein Freund, als ich es ihm erzählte, "sonst schaffst du es nie."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat - was auch immer du willst!)

Ich habe das Buch vor ein paar Tagen vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Gestern habe ich damit begonnen und heute bin ich schon so gut wie durch. Es ist wirklich zauberhaft. So voller Liebe, Traurigkeit und Schmerz. So viele Fragen werden aufgeworfen über die man wohl stundenlang nachdenken und philosophieren könnte...
 
Ein paar tolle Zitate daraus will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
 
~ "Alles hat seinen Grund." ~
 
~ Oft habe ich mich gefragt, ob die Einsamkeit die Sensibilität erhöht
oder ob man die Einsamkeit wählt, weil man zu sensibel ist. ~
 
~ Aus sich selbst herausgehen. Liegt nicht darin das Geheimnis,
um dem >zu spät< zu entgehen? ~
 
~ Warum denkt man, wenn etwas nicht wieder Gutzumachendes geschieht,
nur noch daran, wie man es hätte vermeiden können? ~
 
~ Das einzig gültige "Wenn", das alle anderen in sich birgt, ist nur eines:
Wenn ich nie geboren worden wäre. ~
 
~ Als Erstes mied ich den Beichtstuhl, jenes unheimliche Gehäuse, das
mich von Anfang an zur Heuchelei gezwungen hatte, weil ich, um
irgendetwas zu beichten, Süden erfinden musste, die ich nicht
begangen hatte. ~
(Hihi^^ das kommt mir aus meiner eigenen Kindheit ziemlich bekannt vor. ;-P)
 
~ "Manchmal ist der Selbstmord die Besiegelung eines
Augenblicks von höchster Schönheit." ~
 
4. Liest du Reihen lieber am Stück, oder hast du gerne noch andere Bücher zwischen den einzelnen Bänden?

Das ist ganz egal. Ich glaube, also wenn ich könnte, dann würde ich durchaus auch mal eine 18-teilige Buchreihe am Stück lesen. Damit hätte ich kein Problem und eigentlich auch große Lust dazu, aber wie es ja oft so ist, gibt es immer wieder Bücher, also zum Beispiel Rezensionsexemplare wie es auch dieses hier ist, oder Bücher, die man für Leserunden lesen muss, usw., die man dann eben dazwischen schieben muss. - So wird das nichts mit eine Reihe am Stück lesen.
Vorgekommen ist es bei mir aber schon mal, dass ich bei einer Trilogie 2 Bücher hintereinander gelesen habe. ;-)

Also nach der Frage, was mir lieber ist, kann ich sagen, dass das für mich keine Wichtigkeit hat.


Was lest ihr gerade?
Was sagt ihr zu meinem Buch?
Könnt ihr Reihen am Stück verschlingen? ☺

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[Rezension] Coco Chanel & Igor Strawinsky | Chris Greenhalgh

Montag, 6. Oktober 2014


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 351
-) Verlag: btb
-) Ersterscheinung: 11. Oktober 2011
-) ISBN: 9783442743162
-) Format: Taschenbuch
-) Wert/Preis: [A] 11,30 €   [D] 10,99 €
-) Originaltitel: Coco and Igor
-) Genre: (Biografischer) Roman
-) Wissenswertes: verfilmt

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe

Lesezeitraum: 30. Sept. - 5. Okt. 2014



Persönliche Bewertung: 5 *****



Der Autor:
 

Chris Greenhalgh, geboren 1963 in Manchester, schrieb Gedichte, für die er 1992 mit dem Gregory Award ausgezeichnet wurde, und eine Abhandlung über postmoderne amerikanische Dichtung. Sein Roman Coco Chanel & Igor Strawinsky wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und 2009 mit Mads Mikkelsen und Anna Mouglalis fürs Kino verfilmt.

 







Der erste Satz:
 
Am Morgen ihres Todestages machte Coco eine Spazierfahrt.

 
Der Klappentext:

1913 findet in Paris die Uraufführung des Balletts Le sacre du printemps statt. Der Komponist Igor Strawinsky wird für seine radikal neue Musik ausgepfiffen. Doch im Publikum ist eine Frau, die von den dissonanten Rhythmen wie berauscht ist und spürt, dass diese Musik genauso bahnbrechend modern ist wie ihre Modekreationen: Coco Chanel.

Es vergehen sieben Jahre, bis der Choreograf Sergej Diagilew Coco mit dem inzwischen aus Russland nach Paris geflohenen Igor Strawinsky bekannt macht. Coco Chanel lädt den mittellosen Komponisten ein, mit seiner lungenkranken Frau und den Kindern in ihrer luxuriösen Villa in Garches zu wohnen und dort in Ruhe sein Frühlingsopfer zu überarbeiten, während sie mit Chanel Nr. 5 das erste synthetische Parfüm kreiert. Hier entspinnt sich eine leidenschaftliche und höchst delikate Liebesaffäre zwischen den beiden exzentrischen Künstlern ...

 
Meine Meinung:

Mode, Musik und eine außergewöhnliche Affäre
 
Coco und Igor treffen beide zu einem Zeitpunkt ihres Lebens aufeinander, wo sie anfällig für die Leidenschaft des jeweils anderen sind.
Coco ist alleinstehend, hat sich gerade erst einigermaßen von dem Tod ihres Exfreundes Boy erholt und Igors Beziehung zu seiner Ehefrau Jekaterina ist größtenteils von Bitterkeit und Askese geprägt, sodass es dem Komponisten "leicht" gemacht wird, eine Liaison mit Coco einzugehen. - Und das auch noch im selben Haus, in dem Jekaterina und seine 4 kleinen Kinder leben.
 
Also ich muss ehrlich sagen, das fand ich schon echt dreist von den beiden. Wie konnten die zwei nur glauben, dass niemand etwas davon mitbekommt? Sowohl Jekaterina, obwohl durch ihre Tuberkulose geschwächt, als auch die Kinder UND das Hauspersonal besitzen genug Einfühlungsvermögen um derartige Veränderungen wahrzunehmen. Selbst als Coco und Igor dann ahnen, dass die anderen Hausbewohner evtl. etwas von der Affäre wissen, hören sie nicht auf, oder werden gar vorsichtiger. Da kann man es mir wohl nicht verübeln, dass ich keine Sympathie für die beiden aufbringen konnte.
Coco ist überhaupt eine mir unsympathische Frau. So emanzipiert und stark sie in dem Buch auch beschrieben wird, mit ihrem kühlen, distanzierten Charakter und der Art, dass immer alles nach ihrer Nase tanzen muss, bin ich nicht klar gekommen. Und dem Eindruck, dass sie Igor nur als kurzzeitiges "Spielzeug" benutzt hat, konnte ich mich bis zum Schluss, wo sie dann auch noch kurz vor ihrem Tod an die Zeit mit Igor gedacht hat, nicht erwehren.
 
Igor ist da wohl schon ein netterer Geselle, aber dass er eine Affäre mit einer Frau eingeht, die im selben Haus wohnt, wie seine Ehefrau und seine Kinder, ist in meinen Augen trotzdem "unter aller Sau".
Obwohl Jekaterina die hauptsächlich Leidtragende in der ganzen Geschichte ist, habe ich nicht so richtig Mitleid mit ihr empfunden. Warum? Tja, dieses ewig kranke, jammernde Ding hatte einfach was Abstoßendes. Selbst ihren Kindern gegenüber hat sie sich wenig herzlich benommen...
 
Ziemlich interessant fand ich die Szenen ganz am Anfang und am Schluss des Buches, wo man Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Chanel, kurz vor ihrem Tod im Alter von 87 Jahren kennenlernt. Interessant ist ebenfalls die Tatsache, dass Coco und Igor im selben Jahr verstorben sind, und Igor im Alter von 88 Jahren - für jede Klaviertaste ein Lebensjahr. 
Auch der Lebenslauf der beiden, ganz zuletzt, ist lesenswert!

Ich habe das Buch trotz der in meinen Augen überaus unsympathischen Charaktere gefesselt verfolgt (denn der Schreibstil ist herrlich zu lesen) und bin eigentlich sehr dankbar, dass ich durch diese Lektüre einen Einblick in einen wenigstens kleinen Abschnitt aus dem Leben zwei solcher bedeutender Persönlichkeiten bekommen habe.
 
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Buchzitate:

~ "Eines lernt man mit der Zeit, Coco - Frauen wünschen sich die große
Leidenschaft, aber alles, was Männer fühlen, ist ein bisschen Lust." ~

~ "Glaub mir", fährt Misia fort, "ein Doppelbett kann furchtbar schmal sein,
wenn man es mit jemandem teilt, den man nicht liebt."  ~

 ~ ... Der Rhythmus ist es, der alles zusammenhält.
Wir alle gehen im Takt einer Melodie, die wir in unserem Kopf

hören, denkt er. Aber der Rhythmus ist für jeden von uns ein
anderer. Also ist es vielleicht die Liebe, in der zwei Menschen
zu vollkommener Synchronizität gelangen. ~

 

saturday sentence # 34

Samstag, 4. Oktober 2014

Gefunden hab ich's bei Lesefee.

Um was geht's?

1.) Nimm deine aktuelle Lektüre.
2.) Blättere auf S. 158, finde Satz 10 und teile uns so mit, wie dein "saturday sentence" lautet.



Mein "saturday sentence" lautet:

In der Ferne bellt ein Hund.
 
(aus "Coco Chanel & Igor Strawinsky" von Chris Greenhalgh) 

 

Gelesenes im September

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Der September ist vorüber. Das bedeutet, dass ich euch heute meine Monats-Leseliste vorstelle:


1.) Süden und die Stimme der Angst von Friedrich Ani mit 350 Seiten
2.) Frettsack von Murmel Clausen mit 318 Seiten
3.) Seelen von Stephenie Meyer mit 862 Seiten
4.) Der Mond und das Mädchen von Martin Mosebach mit 191 Seiten
5.) Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson mit 443 Seiten

Insgesamt gelesene Seiten im September 2014:  2.164

(Wenn ihr den jeweiligen Titel anklickt, dann kommt ihr direkt zu meiner Rezension)
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Welches war das Beste?

"Die Analphabetin, die rechnen konnte" fand ich echt klasse, aber auch "Süden und die Stimme der Angst " konnte mich beeindrucken.

Welches war das Schlechteste?

Mit nur 2 Sternen "Der Mond und das Mädchen". Und 2 Sterne vergebe ich echt selten!

Welche davon kann ich sehr guten Gewissens weiterempfehlen?

Alle, bis auf "Der Mond und das Mädchen".
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5 Bücher mit insgesamt 2.164 Seiten ist gut. Mehr geht aber bekanntlich immer. ;) Ich würd ja sooo gerne mal 3.000 Seiten im Monat schaffen. Ich glaube, das nehme ich mir für den Oktober vor! :D 
 
Und wie sieht's mit meinen Neuzugängen aus? - Sehr gut! Das waren diesmal nämlich nur 2 Exemplare. Das heißt, dass mein SuB um 3 Bücher geschrumpft ist. *freu*
Wobei einer von meinen Neuzugängen ein Gewinn und der andere gekauft war.

Heute, am 1. Oktober 2014 stehe ich also mit einem SuB von ... *Trommelwirbel* ... 83 da! :-o

Obwohl ich jetzt schon sehnsüchtig 3 Buchkäufe und ein Rezensionsexemplar erwarte, hoffe ich trotzdem sehr, dass mein SuB im Oktober wenigstens ein bisschen weiter schrumpfen wird! ;)
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Sagen euch meine gelesenen Schätze was? Habt ihr selbst eines (oder mehrere) davon schon gelesen?
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[Rezension] Die Analphabetin, die rechnen konnte | Jonas Jonasson


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 443
-) Verlag: carl's books
-) Ersterscheinung: 15. November 2013
-) ISBN: 9783570585122
-) Format: Hardcover mit Schutzumschlag
-) Wert/Preis: [A] 20,60 €   [D] 19,99 €
-) Originaltitel: Analfabeten som kunde räkna
-) Genre: (Schelmen)roman

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe

Lesezeitraum: 26. - 29. Sept. 2014




Persönliche Bewertung: 5 *****


Der Autor:
 

© Sara Arnald

Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist und gründete später eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum gefeierten Bestseller. Jonas Jonasson lebt auf der schwedischen Insel Gotland.



 
Der erste Satz:
 
Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass eine Analphabetin im Soweto der Siebzigerjahre aufwächst und eines Tages mit dem schwedischen König und dem Ministerpräsidenten des Landes in einem Lieferwagen sitzt, liegt bei eins zu fünfundvierzig Milliarden siebenhundertsechsundsechzig Millionen zweihundertzwölftausendachthundertzehn.

 
Die Buchrückseite:

Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde.

Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war - aber die war sie eben: Nombeko war die Analphabetin, die rechnen konnte.
 
 
Meine Meinung:

Das Buch muss man erlebt haben!

Warum? - Weil es ein einziges Abenteuer ist. Zwischendurch wird immer mal wieder Politisches eingestreut, wobei man, wenn man das positiv sehen möchte, auch noch was dabei lernen kann. 

Die Protagonistin Nombeko Mayeki hat mich allzu sehr an den hundertjährigen Allan Karlsson aus Jonassons Debütroman erinnert. Sind die beiden doch von ihrem Alter, Aussehen und ihrer Herkunft von Grund auf verschieden, von ihrer Art, ihrem Verhalten und ihrem Charakter gleichen sie sich jedoch wie ein Ei dem anderen. (Wären die beiden in einem Roman zusammen - sie wären vermutlich das beste Team überhaupt.^^)
Naja, jedenfalls erlebt die eigentlich nicht lange Analphabetin Nombeko, die einen scheinbar schlechten Start ins Leben hatte, auf ihrem Weg durch die Welt wieder so einiges Unglaubliches und Zufälle, wo du dir denkst: "Das gibt's doch nicht...". Begleitet wird das Ganze von einem Witz, der mir unglaublich gut gefällt. Dieser freche, schwarze Humor ist absolut meins und ich bin deshalb förmlich an den Seiten gehangen. Dementsprechend schnell war ich durch mit dem tollen Buch. Genauso wie beim Hundertjährigen hatte ich auch hier wieder viel zu schmunzeln und zu lachen. Nicht mal das viele politische Zeugs, das eigentlich auch eine größere Rolle spielt, hat meinen Lesegenuss trüben können. Für mich war jede Seite Unterhaltung pur.

Ich liebe die Charaktere, die Jonasson in seinen beiden Büchern geschaffen hat. Die sind schon was ganz Besonderes und ich hoffe sehr, dass es zu diesem Buch auch wieder eine Verfilmung geben wird. ;-)

Aus meiner Sicht ist Die Analphabetin, die rechnen konnte sehr zu empfehlen. Ich habe jede Seite geliebt. Manch einer würde vielleicht sagen, dass das Buch zu sehr von Jonassons erstem Buch "abgekupfert" ist. Ich beurteile jetzt aber AUSSCHLIEßLICH dieses Buch. Steht das Buch also nur für sich und denkt man sich den Hundertjährigen weg, wenn man ihn denn gelesen hat, dann gibt es nichts zu bekriteln. Ich vergebe gerne 5 Sterne!

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Buchzitate:

~ Henrietta wollte Kinder, am liebsten so viele wie möglich.
Das hielt Ingmar prinzipiell auch für eine gute Idee, nicht zuletzt,
weil er den Produktionsprozess an sich sehr schätzte. ~

~ Wie zum Beispiel damals, als Nombeko erzählte, China habe soeben
beschlossen, dass Aristoteles und Shakespeare nicht mehr verboten sein sollten,
und die Mädchen bemerkten, da würden sich die zwei sicher sehr freuen. ~

 ~ Leben heißt Überleben, dachte der Ingenieur. ~

 ~ Sie wurde auch freundlich, aber bestimmt wieder an
ihren Platz zurückgebracht, als sie versuchen wollte,
den Stewardessen beim Abräumen zu helfen. ~

 ~ "Was noch alles passiert, weiß ich nicht", sagte sie, "denn so ist das nun mal im Leben." ~

 ~ Das Leben muss nicht leicht sein,
wenn es nur inhaltsreich ist. (Lise Meitner) ~

 ~ Hatte man sie verarscht? Wenn sie eines mehr hasste als alles
andere, dann das: ihren Ex und Verarschtwerden. Die Kombination,
von ihrem Ex verarscht worden zu sein, war natürlich die allerschlimmste. ~

 ~ "Ja, die Kiste...", sagte Harry Blomgren. "Was ist denn da überhaupt drin?"
"Geht dich einen Scheißdreck an, alter Wichser", sagte die junge Zornige.
"Meine persönliche Habe", präzisierte Nombeko.
~

 ~ Nichts währt ewig in unserer bösen Welt.
Nicht mal unsere Sorgen. (Charlie Chaplin) ~

 

Was ist mir im September ins Haus geflattert?

Dienstag, 30. September 2014

Gibt's doch nicht. Es ist schon wieder ein Monat rum? Die Zeit vergeht und vergeht und vergeht... Irgendwie beunruhigt mich diese rasende Zeit gerade etwas! :-/ Nicht mehr lang, dann hab ich mal wieder Geburtstag, Weihnachten ist dann auch nicht mehr fern und schon ist das Jahr 2014 vorbei!!!
 
Genug über die Zeit gelabert, jetzt stell ich euch meine Monatsneuzugänge vor:
 
 

1) Vielleicht morgen von Guillaume Musso: Den neuen Musso habe ich bei einer Buchverlosung auf Lovelybooks gewonnen. ;D Da ich schon mind. zwei Bücher des Autors gelesen habe, die mir ausgesprochen gut gefallen haben, war die Freude bei der Gewinnbenachrichtigung natürlich riesig! 

2) Still von Zoran Drvenkar: Habe ich heute direkt in der Buchhandlung gekauft. Eigentlich *räusper* wollte ich ja "nur" schauen. ABER... Dann lag da plötzlich >das< Buch vor meiner Nase. Da hab ich gleich mal riesige Augen bekommen, es vorsichtig in die Hand genommen, um es näher zu betrachten. (Ich sehe die Bücher ja meist nur im Internet und wenn ich die dann so richtig in echt vor mir habe, ist das immer ein Erlebnis.^^ - Bei dem Buch ganz besonders!)
Seitdem ich nämlich die Rezension von Philly zu dem Buch gelesen habe, bin ich der Meinung, es auch haben (und natürlich lesen) zu müssen. Also ist es dann heute kurz vor halb 3 am Nachmittag in meinen Besitz übergegangen. ;-)
 
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Bin ich froh, dass es im September nur 2 neue Bücher geworden sind. Mein SuB dankt es mir. Der ist nämlich seit langem mal wieder ein bisschen geschrumpft. 3 weniger als am Monatsanfang, das ist ja schon mal was. Obwohl... eine Bestellung mit 3 Büchern sollte mich diese oder nächste Woche noch erreichen. - Die soll aber die einzige für Oktober bleiben. ☺

Leider habe ich im September keine 7 Bücher wie im August gelesen, sondern nur 5. Das macht aber nichts, ich bin zuversichtlich, dass es im Oktober mehr wird. - Das verspreche ich mir an dieser Stelle jetzt einfach mal.^^
Mit 5 gelesenen Büchern liegt die Gesamtseitenzahl bei 2164. - Das ist ein schönes Ergebnis. Mit über 2000 bin ich zufrieden. ;P
 
Mein aktueller SuB liegt im Moment bei 83.

Was sagt ihr zu meinen Neuzugängen? Kennt ihr was davon? Habt ihr selbst schon etwas davon gelesen? Was würdet ihr mir besonders empfehlen können?
Was wollt ihr evtl. auch haben? ...

Ich freue mich auf eure Antworten.

Alles Liebe ♥,
Janine
 
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Lasset uns gemeinsam (bei Alex) Lesen! # 27 ☺

Hast Du Lust, mit uns zu lesen?
Dann schau hier bei Alex vorbei und nimm teil! ;-D Je mehr, desto besser!^^


Die Fragen:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

"Coco Chanel & Igor Strawinsky" von Chris Greenhalgh und bin aktuell auf S. 16 von 351.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
 
Coco ist Zuhause in der Rue Cambon und tanzt fröhlich zu einer inneren Melodie.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat - was auch immer du willst!)

Heute um eins in der Früh habe ich noch mit dem Buch begonnen.^^ Da ich meine Bücher in letzter Zeit immer nach meinen Challengeaufgaben auswähle, habe ich mich nun also, weil auf dem Cover Schmuck (Kette) zu sehen ist, für dieses SuB-Exemplar entschieden. Es liegt eh schon viel zu lange auf diesem unseligen Stapel...! ;-)

Der Anfang des Buches fasziniert und schockt mich schon mal total. Und ich freue mich riesig, heute so richtig in die Geschichte eintauchen zu können.
Viel weiß ich ja nicht über die Modeschöpferin Coco Chanel und den Komponist Igor Strawinsky, deshalb bin ich dankbar, dass ich die beiden durch dieses Buch kennenlernen darf. 
 
4. Wenn du zum jetzigen Zeitpunkt in das Buch "springen" könntest - welche Figur würdest du gerne sein und warum?

Naja, bis jetzt habe ich genau 3 Figuren kennengelernt, und zwar waren das die 80-jährige Coco Chanel, ihr Chauffeur und ihr Dienstmädchen. Da die beiden Bediensteten keinen besonders glücklichen Eindruck gemacht haben - die beiden dann ja wohl nicht.
Und Coco Chanel auch nicht, zumindest nicht mit ihren 80 Jahren, denn in der Szene, wo ich das Buch jetzt unterbrochen habe, gibt sie (Achtung Spoiler!) gerade den Löffel ab. - Das erledigt gerade ein Herzinfarkt.

Also, klare Antwort: Keine! ;-)


Was lest ihr gerade?
Sagt euch mein Buch etwas? - Interessiert es euch? ☺

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LIEBSTER award - discover new blogs! # 13

Sonntag, 28. September 2014

Vor genau einer Woche habe ich das letzte Mal die Nominierungsfragen für den "LIEBSTEN Award" beantwortet. Und heute schon wieder! ;-) Ich weiß ja nicht, aber langsam glaube ich, dass ich ziemlich anziehend auf den "LIEBSTEN Award" wirke!? ;-D
Jedenfalls mag ich ihn sehr ♥ und danke der lieben Sophie aus Sophies Buchwelt ganz herzlich für die Nominierung! ☺
 
 
Sophies 11 Fragen an mich:
 
1) Hörst du während des Lesens Musik oder Ähnliches, oder brauchst du es komplett ruhig?

Ich sag' mal so: ich bin kein Fan von Musik während dem Lesen. Aber unbedingt ganz ruhig brauche ich es auch nicht, um mich konzentrieren zu können. Hintergrundgeräusche dürfen ruhig sein, oder auch Musik, wo keiner singt. Am allerliebsten habe ich es ganz still, das stimmt schon, ist aber kein Muss. Ich kann also theoretisch auch bei "uninteressanten" Geräuschen in mein Buch eintauchen.

2) Liest du lieber morgens oder abends?
 
Ich lese zu jeder Tages- oder Nachtzeit gleich gerne. Am liebsten lese ich zu Zeiten, wo ich am konzentriertesten und aufnahmefähigsten bin - wann das aber ganz genau ist, ist leider auch immer unterschiedlich. ;-)

3) Liest der Rest deiner Familie auch so gerne wie du?
 
Leider nicht. :-( Lesen tun sie zwar alle, bis auf meinen Vater, regelmäßig, aber nicht mit >so< einer Leidenschaft und so viel wie ich. Also ein Austausch über Bücher findet zwar schon hin und wieder statt, aber für meinen Geschmack lange nicht ausreichend. Da muss ich mir Abhilfe übers Internet verschaffen.^^
 
4) Bist du auf "Goodreads" oder "Lovelybooks" angemeldet?
 
Bei beiden, ja. Bei Goodreads bin ich jedoch nicht aktiv. Nur bei Lovelybooks treibe ich mich auch täglich herum.
 
5) Gehst du im Oktober auf die Frankfurter Buchmesse?
 
Wenn ich auf WLD nicht das Gewinnspiel gewinnen sollte, wo man zu einem Trip nach Frankfurt eingeladen wird, dann nicht, denn ich bin aus Niederösterreich und der Weg deshalb zu weit. :-/ Obwohl ich ja noch nie auf einer Buchmesse war und das unbedingt mal erleben möchte.
 
6) Welche ist deine liebste Buchverfilmung?
 
Lasse ich jetzt mal die Harry Potter - Verfilmungen außer Acht, dann ist es definitiv die Buchverfilmung zu "Der Junge im gestreiften Pyjama".
 
7) Gehst du gerne in die Buchhandlung?
 
Ja, eigentlich schon. Da mein SuB aber aus allen Nähten platzt, verbiete ich mir das dann doch meist. Aber grundsätzlich schon, und ich habe geplant, erst das nächste Mal wieder eine Buchhandlung zu betreten, wenn mein SuB eine Zahl erreicht hat, die vor meinem Start SuB - Anfang Jänner 2014 war - also unter 73. Momentan bin ich bei 83.

8) Welches Buch hat deiner Meinung nach das schönste Cover?
 
Oje, das ist nicht leicht. Es gibt unendlich viele Bücher mit wunderschönem Cover. Also so genau kann ich dir das gar nicht sagen.
Ein ganz besonderes Cover hat auf jeden Fall die Hardcover-Ausgabe von "Der Friedhof in Prag" von Umberto Eco, die ich vor Jahren meinem Vater geschenkt habe (und die er bis heute wahrscheinlich nicht gelesen hat^^). Leider sieht man es auf dem Bild gar nicht gut, wie schön das Cover eigentlich ist, wenn man es in den Händen hält...
 
9) Ist Lesen dein größtes Hobby?
 
Ja!
 
10) Hörst du gerne Hörbücher?
 
Nicht so gerne. Wenn ich denn doch mal eines geschenkt bekommen sollte, dann höre ich sie. Aber 100 Mal lieber sind mir trotzdem Lesebücher.
 
11) Brichst du Bücher ab, wenn sie dir nicht gefallen?
 
Nein. Das ist eine Fähigkeit, die ich nicht besitze. Ich denke nämlich, dass jedes Buch es verdient hat, zu Ende gelesen zu werden, ganz egal, wie fad ich es gerade finde. - Vielleicht sollte ich mich mit dieser Unfähigkeit mal auseinandersetzen... ;-)

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Dankeschön, Sophie! Danke fürs Taggen! Es hat mich gefreut, mitzumachen und deine Fragen zu beantworten. Für weitere Tags dieser Art stehe ich dir jederzeit gerne wieder zur Verfügung. ☺
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[Rezension] Der Mond und das Mädchen | Martin Mosebach

Samstag, 27. September 2014


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 191
-) Verlag: dtv
-) Ersterscheinung: 30. Juli 2007
-) ISBN: 9783423139021
-) Format: Taschenbuch
-) Wert/Preis: [A] 10,20 €   [D] 9,90 €
-) Genre: Roman

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe

Lesezeitraum: 21. - 25. Sept. 2014

Persönliche Bewertung: 2 **



Der Autor:

© Jürgen Bauer

Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, lebt dort seit Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften als Schriftsteller. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays und Libretti, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, unter anderen den Heimito-von-Doderer-Preis (1999), den Heinrich-von-Kleist-Preis (2002) und den Georg-Büchner-Preis (2007).











Der erste Satz:

Wer eine Wohnung sucht, hat es mit einem der seltenen Augenblicke zu tun, in denen der Mensch wirklich einmal glauben darf, über die Zukunft seines Lebens zu entscheiden, denn im Wohnen, so vieldeutig dies Wort eben ist, liegt doch das ganze Leben beschlossen.


Der Klappentext:

Wenn Hans an seine junge Frau Ina denkt, schweben ihm eine "leise klingende, feingläserne Zerbrechlichkeit, zartes Glasgeklingel und Silbrigkeit in Stimme und Haar" vor. Auch er selbst, ein angehender Banker mit glänzenden Karriereaussichten, fühlt sich seiner Kindheit noch nicht ganz entwachsen, als er mit ihr zusammen eine Dachwohnung hinter dem Frankfurter Hauptbahnhof bezieht. Das ist kein elegantes Quartier, aber die Mansardenromantik entspricht dem verliebten Paar. Und wie hätte Hans ahnen können, dass es in dem Altbau seltsam zugeht. Woher kommt die tote Taube, die Ina eines Tages entsetzt in ihrem Schlafzimmer findet? Ein Geist? Oder geht nicht vielmehr eine diffuse Gefahr von dem jungen Pärchen aus der Nachbarschaft - einer Schauspielerin und ihrem Freund - aus? Und hat der Kreis um den marokkanischen Hausmeister Abdallah Souad, der in den brütend heißen Nächten im Hinterhof zusammenkommt, nicht etwas von einem Hexenkonzil?


Meine Meinung:

War das Buch "notwendig"?

Für mich jedenfalls nicht! Ich bin auf den 191 Seiten mit der Geschichte leider nicht warm geworden. Weder zum Banker Hans, noch zu seiner zarten, jungen Ehefrau Ina, die in Frankfurt in eine neue Wohnung ziehen und die die Hauptprotagonisten des Buches darstellen, habe ich einen Zugang gefunden. Das lag bestimmt nicht daran, dass das Buch nur so dünn ist, sondern eher an der Handlung, die eigentlich nicht so richtig eine ist, zumindest keine verfolgenswerte oder den Sinn dahinter erschließende.
Auch die Sprache war einschläfernd. Wie oft ich abgeschweift bin, kann ich gar nicht sagen...
Die Sache mit der toten Taube, von der in der Buchbeschreibung die Rede ist, ist nicht wirklich "aufgeklärt" worden, bzw. habe ich nicht verstanden. Was der Autor mit der ganzen Situation vermitteln wollte: keine Ahnung.
Ein Buch, das mich ziemlich ahnungslos zurücklässt, das mich nicht fesseln konnte und wo mich die "spannende" Rechtschreibung genervt hat (Bsp.: Sofa mit ph). 
Schlussendlich war ich froh, dass ich es nach 191 Seiten, die sich unendlich gezogen haben, zuklappen konnte. 
Wer sich jedoch gerne in langen, verschachtelten Sätzen verliert und auf ganz ruhige Atmosphäre steht, völlig egal, ob die Geschichte einen Sinn hat oder nicht, dem ist dieses Buch vielleicht doch zu empfehlen.

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Buchzitate:

~ Wer die Untreue nicht kennt, vermag auch ihre ersten
Anzeichen nicht wahrzunehmen. ~

~ Wie der Wald mehr ist als die Summe der Bäume, so ist die Gesellschaft
auch mehr als die Menschen, die an ihr teilnehmen. ~