[Rezension] No & ich | Delphine de Vigan

Mittwoch, 5. Februar 2014



Informationen zum Buch:

-) Seiten: 251
-) Verlag: Droemer
-) Ersterscheinung: 2008
-) ISBN: 9783426198315
-) Format: Hardcover mit Schutzumschlag
-) Wert/Preis: [A] 17,50 €   [D] 16,95 €
-) Originaltitel: No et Moi
-) Genre: Roman 

Zum Buch? - Verlagshomepage

Lesezeitraum: 2. - 4. Feb. 2014

Persönliche Bewertung:  5 ***** 




Die Autorin:


Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt abends, wenn alle schlafen, ihre Romane. No & ich wurde in elf Sprachen übersetzt und 2008 mit dem Prix des libraires sowie dem Prix Rotary International ausgezeichnet.






Der erste Satz:

"Mademoiselle Bertignac, ich vermisse Ihren Namen auf der Referatsliste."


Der Inhalt:

Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt. Lou "interviewt" No, sie treffen sich immer wieder und Lou bekommt immer mehr das Gefühl, dass sie No helfen möchte, Lou möchte bei No sein, sie von der Straße holen, sie retten. - Doch wird ihr das gelingen? Wird No das überhaupt zulassen?


Meine eigene Meinung:

"Vertraust du mir?"

Die Sprache in dem Buch fand ich einfach bezaubernd. Es wird aus der Ich-Perspektive von Lou geschrieben. Und obwohl hauptsächlich Monologe, Gedankengänge, lange Sätze mit vielen Beistrichen und sehr wenig direkte Reden oder Gespräche vorkommen, konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte um Lou und No einlassen bzw. mich darauf konzentrieren.
Lou, die einen IQ von 160 hat, zwei Schulklassen übersprungen hat und viele Experimente durchführt, weiß zwar viele Fakten und Tatsachen und hat einen ganz besonderen Bezug zu Wörtern, ist jedoch, was das Leben an sich betrifft, noch ganz grün hinter den Ohren, ja sie ist sogar unfähig, sich ihre Schnürsenkel zuzubinden. Aber eines besitzt Lou in hohem Maße: Empathie. - Und das macht sie für mich wahnsinnig liebenswert. Mit so einer enormen Hingabe und Geduld hat sie sich um die schwierige No gekümmert. Diesen Willen, alles dafür zu tun, um No zu helfen, fand ich bemerkenswert.
Für mich war es spannend, mitzuverfolgen, wie No und Lou zueinander fanden, wie Lou scheinbar wieder von No verlassen wurde und aber genau dadurch etwas ganz Essenzielles fürs Leben gelernt hat.

Ein faszinierender Roman voller Einfühlungsvermögen, Liebe, Vertrauen, Verständnis und unendlicher Hingabe, aber auch Traurigkeit, Verstoßung, Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schweigen und Schwermut haben darin ihren Platz.
No & ich ist für mich ein Roman, zum Nachdenken für ruhige Stunden, der 5 Sterne redlich verdient hat.


Englischsprachige Bücher - Empfehlungen eurerseits?

Dienstag, 4. Februar 2014

Seit Längerem mache ich mir schon Gedanken, einmal ein englischsprachiges Buch zu lesen, da ich immer wieder auf Leute stoße, die genau das tun.
Da ich jetzt aber bestimmt nicht perfekt Englisch verstehe und schon gar nicht spreche, habe ich natürlich auch Bedenken, ob das nun überhaupt so klug ist bzw. ob ich mir nicht evtl. sehr schwer damit tue.
Ich habe dann aber bei WLD eine Userin nach etwas Einfachem zum Einsteigen in die englische Lektüre, nach einer Empfehlung in die Richtung, gefragt. Sie hat sich meine bevorzugten Genres angesehen und mir dann vorgeschlagen, mit etwas von Sophie Kinsella zu beginnen.
Da ich noch nie etwas von der Autorin gelesen habe, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme und habe mir mal bei Amazon angesehen, was es denn da so auf Englisch von ihr gibt.
Jetzt bin ich dann also dort auf diese beiden Bücher gestoßen, die ich mir gerne bestellen würde bzw. erst einmal nur eines davon:

 
 
Und jetzt meine Frage/n an euch:
 
Habt ihr schon (viel) Erfahrung im Lesen englischsprachiger Bücher? Wenn ja, was war euer erstes Buch? Wie habt ihr euch beim Lesen getan? Habt ihr "lange" dafür gebraucht? Habt ihr die Hälfte nicht verstanden und/oder habt ihr ständig ein Übersetzungsprogramm verwenden müssen?
 
Was meint ihr? Kann ich mir eines der beiden Bücher bestellen und soll ich es einfach mal versuchen? Soll ich mich zur Sicherheit gleich mit Wörterbuch bewaffnen? ^^
 
Auf eure Meinungen bin ich schon sehr gespannt...!
 
Alles Liebe <3

Gemeinsam Lesen # 1

Heute ist Dienstag, ich habe den ganzen Tag frei und deswegen mache ich (zum ersten Mal heute!) bei Asaviels "Gemeinsamem Lesen" mit. ;-)


Die Fragen:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "No & ich" und bin aktuell auf S. 146.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

In Choisy-le-Roi lebte No mit ihrer Mutter und dem Motorrad-Mann in einer Dreizimmerwohnung im Stadtzentrum.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Also erst einmal möchte ich loswerden, dass es ein Wanderbuch ist (von wasliestdu.de) und ich habe die Ehre es als Erste lesen zu dürfen. ;-) Und ich bin ja mittlerweile schon über der Hälfte (146 von 251 Seiten) und bin sehr froh, dass ich bei der Wanderbuchaktion mitgemacht habe, weil ich es bis jetzt einfach großartig finde. Ich möchte auch noch ein Zitat aus dem Buch, das mir sehr gefällt, posten:

Wir sind imstande, Überschallflugzeuge und Raketen ins All zu schicken, einen Verbrecher anhand eines Haars oder eines winzigen Hautpartikels zu identifizieren, eine Tomate zu züchten, die im Kühlschrank drei Monate lang völlig faltenfrei bleibt, und Milliarden von Informationen auf einem Mikrochip zu speichern. Wir sind imstande, die Leute auf der Straße sterben zu lassen.

4. Mal etwas vom Buch weg: Hab ihr einen Lieblings-Leseort? Also wo (Bett, Couch, Badewanne, U-Bahn...) lest ihr am liebsten und warum?

Einen ganz speziellen Lieblings-Leseort habe ich nicht. Aber ich lese sehr gerne während ich Auto-Beifahrerin bin (nein, mir wird nicht schlecht^^), im Zug und in der U-Bahn.
Ich nutze generell jede Wartesituation aus, um zu lesen, deswegen befindet sich in meiner Handtasche auch immer mindestens 1 Buch (wäre ja schrecklich, wenn ich plötzlich nichts mehr zu lesen hätte und noch lange beim Zahnarzt herumsitzen müsste!).
Ansonsten lese ich auch gerne beim Spazierengehen (ja! das geht!^^) und während ich Hula Hoop mache.
Obwohl, am schönsten ist es dann aber doch in meinem gemütlichen Bett zu liegen, kurz vorm Schlafengehen, wenn ich nichts mehr im Kopf habe - da kann ich am besten entspannen, abschalten und mich auf meine Lektüre konzentrieren. - ;-D, ich glaube, ich bin bei der Frage jetzt ein bisschen ausschweifend geworden...

Alles Liebe <3

[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter | John Green

Sonntag, 2. Februar 2014


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 284
-) Verlag: Hanser
-) Ersterscheinung: 30. Juli 2012
-) ISBN: 9783446240094
-) Format: Hardcover mit Schutzumschlag
-) Wert/Preis: [A] 17,40 €   [D] 16,90 €
-) Originaltitel: The Fault in Our Stars
-) Genre: (Jugend)Roman
-) Wissenswertes: verfilmt

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe

Lesezeitraum: 30. Jän. - 2. Feb. 2014



Persönliche Bewertung5 *****


Der Autor:

© Peter Andreas Hassiepen   

John Green, 1979 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Auch seine Jugendromane Die erste Liebe - nach 19 vergeblichen Versuchen (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine, fanden ein großes Echo beim Publikum und in der Presse. Der Autor wird inzwischen mit Philip Roth und John Updike verglichen.
Das Schicksal ist ein mieser Verräter war in den USA schon vor dem Erscheinen ein Bestseller. Green signierte 150.000 vorbestellte Bücher. Seitdem steht der Titel auf der Bestsellerliste der New York Times. Über eine Million Fans folgen John Green regelmäßig über den Kurznachrichtendienst Twitter oder verfolgen seinen Videoblog. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Indianapolis.




Der erste Satz:

Im Winter meines sechzehnten Lebensjahrs kam meine Mutter zu dem Schluss, dass ich Depressionen hatte, wahrscheinlich, weil ich kaum das Haus verließ, viel Zeit im Bett verbrachte, immer wieder dasselbe Buch las, wenig aß und einen großen Teil meiner reichlichen Zeit damit verbrachte, über den Tod nachzudenken.


Meine Meinung:

Die Welt ist keine Wunscherfüllmaschine

Dass das Schicksal ein mieser Verräter ist, ist im Fall von Hazel und Gus wohl leider wahr. Gerade einmal 16 Jahre ist Hazel Grace alt und leidet schon an Krebs. - Zuerst war es "nur" die Schilddrüse, dann haben sich Metastasen in ihrer jungen Lunge gebildet, die sie nun stark beim Atmen behindern und sie an eine Sauerstoff-Flasche fesseln. Auch Gus (Augustus), den sie in der Krebs-Selbsthilfegruppe kennenlernt und dem ein halbes Bein, infolge von Knochenkrebs, amputiert wurde, geht es nicht viel besser. - Zumindest gegen Ende der Geschichte hin.

Im Laufe des Buches haben mich immer wieder die Reife und Nüchternheit von Hazels Worten und Gedanken fasziniert. Als sie den 18-jährigen Gus kennen und lieben lernt, habe ich mich mit ihr gefreut, ich dachte mir, das hat sie wirklich verdient. - So sehr wie sie am Leiden ist, hat sie ein bisschen Liebe und Zuwendung von einem Jungen auf jeden Fall verdient. In meinen Augen haben die beiden wie "die Faust auf's Auge" zusammengepasst. Sie haben sich perfekt ergänzt, sie haben sich gegenseitig Trost gespendet, haben zusammen gelacht, Spaß gehabt und sich über das Buch Ein herrschaftliches Leiden von dem niederländischen Autor Peter Van Houten den Kopf zerbrochen. - Denn Hazel hatte in ihrem Leben nur noch ein für sie wichtiges Ziel: zu erfahren, wie es mit den Charakteren in ihrem Lieblingsbuch weitergeht bzw. endet. Und Gus wollte ihr diesen Wunsch mit einer Reise nach Amsterdam, um den Autor zu befragen, unbedingt erfüllen. Dass es dort dann aber nicht ganz so aufschlussreich war, wie Hazel (und auch ich) sich das gedacht hat, fand ich ein bisschen schade. Dass die beiden sich in Holland wegen dem bescheuerten Autor aber nicht enttäuschen haben lassen, fand ich großartig. Und ist mit Sicherheit auch dem eigenen Humor der beiden zuzuschreiben. - Galgenhumor fällt mir dazu ein.

Obwohl das Buch durchaus lustig unterhaltsam ist, wegen dem intelligenten Witz von Gus und Hazel, gab es aber dann doch auch Momente, vor allem im letzten Drittel des Buches, wo ich wirklich traurig gestimmt wurde. - Wo es dann eben ernsthaft um den Tod ging ...
So tragisch, wie die Geschichte auch endet, sie hatte auch etwas Tröstendes - der Abschluss war wunderbar. Ich wüsste nicht, wie man ihn besser hätte schreiben können.
 
 

Jänner - Leseerfolge

Samstag, 1. Februar 2014

Also möchte ich heute, wie viele von euch, auch eine Zusammenfassung meiner im Jänner 2014 gelesenen Bücher posten. : )


1.) Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers von Christian Ritter mit 281 Seiten
2.) Der Fluch des Sündenbuchs von Beate Maly mit 455 Seiten
3.) Überman von Tommy Jaud mit 351 Seiten
4.) Es gibt eine Lösung für jedes Problem von Robert H. Schuller mit 263 Seiten
5.) Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch mit 313 Seiten
6.) Der Todeszauberer von Vincent Kliesch mit 345 Seiten
7.) Adam ist jetzt mit Eva befreundet von Wylie Overstreet mit 168 Seiten
8.) Frostgras von Angelika Lauriel mit 238 Seiten

Insgesamt gelesene Seiten im Jänner 2014:  2414

(Wenn ihr den jeweiligen Titel anklickt, dann kommt ihr direkt zu meinen Rezensionen bzw. zur Buchinfo)

Welches war das Beste?

Ich denke, das war "Der Fluch des Sündenbuchs" - habe ich natürlich mit 5 ***** bewertet.

Welches war das Schlechteste?

"Es gibt eine Lösung für jedes Problem" habe ich mit "nur" 3 *** bewertet.

Welche davon kann ich sehr guten Gewissens weiterempfehlen?

Auf jeden Fall alle, die ich mit 5 Sternen bewertet habe. Und das waren die hier: "Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers", "Der Fluch des Sündenbuchs", "Die Reinheit des Todes" und "Der Todeszauberer".
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Im Großen und Ganzen bin ich SEHR zufrieden mit dem Monat Jänner. Ich habe nämlich seit Beginn meiner Aufzeichnungen noch kein Monat dabei gehabt, in dem ich mehr als 6 Bücher gelesen habe. - 8 Bücher sind also mein neuer, persönlicher Rekord. ;-) Naja, vielleicht lag es aber auch an meinem guten "Lesevorsatz", den ich am 31.12.2013 formuliert habe!? ^^

Für den Februar soll es ähnlich gut, wenn nicht noch besser, weitergehen. Lediglich mit meinen Neuzugängen muss ich mich diesmal aber wirklich stark zurückhalten. 12 Neuzugänge, davon waren 4 gekauft und die anderen 8 habe ich entweder gewonnen/Rezensionsexemplar oder in Form eines Wanderbuches erhalten, sind in diesem Monat zu meinem SuB dazuzurechnen. - Heute, am 1.2.2014 stehe ich also mit einem um 4 Büchern höheren SuB (77) da, als am 1.1.2014. - Das geht so nicht weiter...^^ - Irgendwas mich ich mir einfallen lassen. - Ein buchkauf- und gewinnfreies Monat wird doch wohl zu schaffen sein, oder!? ;-D
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Und? Was sagt IHR zu meinem Lesemonat? ;-) Sah es bei euch mit der Anzahl eurer gelesenen Bücher/Seiten ähnlich aus? Erstellt ihr überhaupt eine Statistik?
Habt ihr eines meiner gelesenen Bücher gar auch schon gelesen? Wenn nicht, welches würde euch denn dann davon am meisten ansprechen?

Allerliebste Grüße <3

Meine Lieblings-Buchreihe

http://hannasbibliothek.blogspot.co.at/2014/02/x-mal-bucher-5.html

Nenne deine Lieblingsreihe.

Meine Antwort:

Aktuell ist es wohl die Buchreihe um den britischen Inspector "Thomas Lynley" und seiner Kollegin "Barbara Havers" aus den Elizabeth George - Krimis.

http://www.elizabeth-george.de/buecher.php

Mittlerweile gibt es aber schon 18 Fälle für Thomas Lynley. Die ersten 6 habe ich aber erst gelesen. Das nächste (7. Buch) in der Reihe heißt "Asche zu Asche" mit ca. 768 Seiten und wartet schon sehnsüchtig darauf, von mir gelesen zu werden:


Über die Autorin:


Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und ihrer Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität "Creative Writing" lehrte, lebt heute auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.

saturday sentence # 5

Gefunden hab ich's bei Lesefee.

Um was geht's?

1.) Nimm deine aktuelle Lektüre.
2.) Blättere auf S. 158, finde Satz 10 und teile uns so mit, wie dein "saturday sentence" lautet.
 
Mein heutiger "saturday sentence" lautet:

"Tut mir leid", sagte ich.
 
(aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green)
 


Lesemarathon auf WLD

Freitag, 31. Januar 2014

Auf WLD hat die Userin "nachtOvOeule" einen Lesemarathon gestartet.
Beginn ist heute, der 31.1.2014, 12 Uhr und er endet am Montag, den 3. Februar, um 23.59 Uhr.


Hier der Link zum Marathon-Thread: http://wasliestdu.de/frage/rubrik/termine/1-lesemarathon-2014-3101-0302?page=1

Meine Teilnahme habe ich ja schon vor ein paar Tagen im Thread bekannt gegeben, nur meine Lektüre stand noch nicht wirklich fest. Jetzt weiß ich es aber: Es wird "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green sein und danach, werde ich mit dem WLD-Wanderbuch "No & ich" starten.
Mal sehen, wieviel ich in den 3,5 Tagen schaffen werde.

Ziel ist es eben, dass wir alle zusammen so viele Seiten wie möglich lesen. Ein Lesemarathon eben. ;-) Zwang soll es aber auch keiner sein und Druck braucht auch niemand. Der Spaß und die Freude an der Teilnahme soll auch im Vordergrund stehen.

Ich bin ja schon gespannt, wie viel wir gemeinsam schaffen werden. "nachtOvOeule" rechnet dann die gesamten Seitenzahlen von allen Teilnehmern zusammen und postet sie.

Auf geht's! :-)

[Rezension] Frostgras | Angelika Lauriel

Donnerstag, 30. Januar 2014


Informationen zum Buch: 

-) Seiten: 238
-) Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
-) Ersterscheinung: 15. März 2013
-) ISBN: 9783862652471
-) Format: Klappenbroschur
-) Wert/Preis: [A] 15,40 €   [D] 14,95 €
-) Genre: Jugendroman

Zum Buch? - Verlagshomepage

Lesezeitraum: 24. - 29. Jänner 2014

Persönliche Bewertung4 ****



Die Autorin:



Angelika Lauriel, geboren 1967, ist Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Nach ihrem Studium lebte sie ein Jahr in der Toskana und gründete wenig später eine Familie. In dieser Zeit hat sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt, die für sie rasch zum Beruf wurde.

Frostgras ist nach zwei Kinderkrimis und einem Chicklit-Krimi ihr vierter Roman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.





Der Inhalt:


Die 18-jährige Julia Sonn hat eigentlich ein ganz angenehmes Leben. Gerade erst hat sie ihr Abitur gemacht, Paul, den sie schon seit Sandkastentagen kennt und mit dem sie seit frühester Schulzeit ein Paar ist, ist der Traumpartner schlechthin und ihre Mutter liebt sie über alles. Ihr einziges Problem dürfte zur Zeit eigentlich nur die Frage nach der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft sein. Und doch beschäftigt Julia seit dem Tag, an dem ihr dieser dunkelhaarige Junge im Zug begegnet ist und sie seitdem sein Tage- und Notizbuch mit sich herumträgt, irgendetwas. Ein Gefühl der inneren Unvollständigkeit macht sich bei ihr breit. Julia hinterfragt ihre Beziehung zu Paul und auch zwischen ihr und ihrer Mutter Grete tun sich Schwierigkeiten auf. Hat es etwas mit dem Jungen zu tun, den sie von irgendwoher zu kennen scheint? 


Der erste Satz: 

"Paul, du glaubst nicht, welche Szene Mutsch mir heute wieder gemacht hat." 


Meine Meinung: 

Auf der Suche - aber wonach?

Ich konnte leider nicht wirklich schnell in die Geschichte eintauchen. Anfangs habe ich mich durch die Seiten geschleppt. Zu der jungen Protagonistin Julia habe ich erst einen Draht bekommen, als ich schon ein Drittel des Buches hinter mir hatte und man erfahren hat, dass in ihrem Leben wohl irgendwas "im Busch" ist. Die Tatsache, dass ihr, in meinen Augen, perfekter Überfreund Paul, mit dem sie scheinbar nie Streit hat, und dieses schwarze Notizbuch, das für sie plötzlich so eine Bedeutung bekommt, dass sie es kaum noch aus den Augen lässt, war für mich etwas unwirklich.
Sodann ist es aber trotzdem immer spannender geworden, weil ich ja schon immer wissen wollte, was da los ist/war, wie es weitergeht, was Julia für Geheimnisse aufdeckt und von ihrer Mutter (Mutsch), also Gretes Vergangenheit, sonst noch in Erfahrung bringt.
Grete hat Julia schon einiges verheimlicht, und zuerst dachte ich mir nur, es ginge um Julias leiblichen Vater, aber wie auch Julia, hatte auch ich das Gefühl, dass da noch was kommt und Grete noch nicht die ganze Wahrheit preisgegeben hat ...
Das Rätsel um den ominösen Dunkelhaarigen im Zug, hat die Autorin fast ganz bis zum Schluss aufrecht erhalten, auch wenn ich da schon etwas erahnen konnte.

Durch die Spannung, die sich für mich kontinuierlich ab dem zweiten Drittel des Buches aufgebaut hat, durch die vielen Geheimnisse und Wendungen, bis hin zur großen Auflösung am Ende, habe ich mich, trotz des für mich unguten Einstiegs in die Geschichte, dazu entschlossen 4 Sterne, mit einer Tendenz zum 5., zu vergeben.

 

TAG # 4: Wer bin ich eigentlich? - 20 Fragen zu meiner Person

Dienstag, 28. Januar 2014

Ich habe diesen TAG bei Krypta entdeckt und da sie zum Schluss geschrieben hat, dass sie alle taggt, die mitmachen möchten, mache ich jetzt eben auch mit... ;-)

Es handelt sich dabei um einen kleinen Steckbrief.

20 Fragen - 20 Antworten:

1. Dein Geburtstag?
Ist der 26. Oktober 1992 (21 Jahre). - Das ist der Nationalfeiertag in Österreich - heißt: ich habe zu meinem Geburtstag IMMER frei. :-)

2. Hast du Haustiere? Und wenn ja, wie heißen sie?
Ja, wir haben 1 Katze (Lilly) und einen Kater (Blue).

3. In welchem Bundesland lebst du?
Im Osten Österreichs in Niederösterreich

4. Wie ist deine Nationalität?
Ich bin in Österreich (Wien) geboren.

5. Was ist/war dein Lieblingsfach in der Schule?
Schwierig... In den verschiedenen Schulen, in denen ich war... Ich denke, Englisch hatte ich immer ganz gerne.

6. Was isst du am liebsten?
Feigen, Datteln, Mangos und (Soja)milchreis.

7. Deine Hobbys?
Lesen, Spazieren gehen, Bloggen, mich durch Buchforen- und Communities stöbern, Musik hören, schlafen,...

8. Was trinkst du am liebsten?
Orangensaft, Tomaten- und Kohlsuppe

9. Wohin geht deine Traumreise?
in den warmen Süden - wohin genau, ist mir dabei aber völlig egal

10. Was liegt gerade links neben dir?
mein schwarzes Notizbuch

11. Deine Lieblingsbücher?
"Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joël Dicker und natürlich die Harry Potter - Bücher

12. Deine Lieblingsfilme?
"Obsessed", "Shutter Island", "Der Junge im gestreiften Pyjama" und "Catch me if you can"

13. Lieblingsschauspieler/-in?
Leonardo Di Caprio

14. Deine Musikrichtung?
keine bestimmte, ich höre die "normalen" Charts...

15. Deine Haarfarbe?
irgend so eine bräunliche Mischung

16. Deine Augenfarbe?
Undefinierbar. Ist von Licht zu Licht verschieden. Wahrscheinlich eine Mischung aus blau, grau und grün. - Manchmal sehen sie sogar !türkis! aus.

17. Hast du Geschwister?
Ja, drei Brüder (19, 16, 14) und eine Halbschwester (3)

18. Deine Lieblingsfarbe?
Weinrot          

19. Hast du einen Freund/eine Freundin?
Einen Freund/eine Freundin: JA! ;-)
Eine Beziehung: NEIN

20. Was kannst du überhaupt nicht leiden?
Temperaturen unter 24 Grad, extreme Hitze, das "typische" Winterwetter, stinkende Leute in der U-Bahn (denen kann man nicht entkommen^^), schlaflose bzw. kurze Nächte, Produkte, wo für die Herstellung irgendwelche Lebewesen ausgenutzt wurden, sterben oder auch nur leiden mussten, Ignoranz und Inakzeptanz in der Gesellschaft, Grapefruits, Wassermelonen, Ingwer, Kräutertees, Mineralwasser, Unordnung, Schmutz, Referate halten,...


Alle meine lieben Leserchen sind herzlich dazu eingeladen, diesen TAG auch mitzumachen! <3

eure Janine