[Leserunde # 39] Die einzige Wahrheit | Jodi Picoult

Donnerstag, 20. April 2017


Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verfliegt, wenn man stetig beschäftigt ist. Unsere letzte Picoult-Leserunde zu Schuldig ist nämlich bereits 6 Monate her ... mir kommt es überhaupt nicht so vor, als wäre schon ein halbes Jahr vergangen. 

Jedensfalls startet ab heute eine weitere Runde (bei der ich mich hoffentlich ausreichend beteiligen kann) und ich habe wieder die Ehre, dafür den Gastblog zur Verfügung stellen zu dürfen.

In diesem Roman geht es um ein prekäres Geheimnis, das wohl mit einem Neugeborenen zu tun haben dürfte. Ebenso spielen die großen Themen Liebe, Tod, Treue und Verrat eine tragende Rolle - und das alles inmitten einer kleinen Amisch-Gemeinde im US-Bundesstaat Pennsylvania. 
Mehr dazu könnt ihr in der Buchbeschreibung weiter unten unterhalb der Buchinformationen nachlesen. Die kleine Bekanntgabe des Inhalts verspricht in meinen Augen auf alle Fälle schon mal spannenden Lesestoff ...


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Informationen zum Buch:

-) Seiten: 461
-) Verlag: Piper
-) Ersterscheinung: 2001
-) ISBN: 9783492245241
-) Format: Taschenbuch
-) Preis: [A] 11,40 €   [D] 11,00 €
-) Originaltitel: Plain Truth
-) Genre: Roman

Zum Buch? - Verlagshomepage





Darum geht's:

Eingebettet in die wogenden Weizenfelder von Lancaster County, scheint die Idylle der kleinen Amisch-Gemeinde vollkommen. Doch ein erschütternder Fund bereitet dem Frieden ein jähes Ende: In der Scheune der rechtschaffenen Fishers wird die Leiche eines Neugeborenen entdeckt. Und alles deutet darauf hin, dass die junge, noch unverheiratete Katie die Mutter des toten Kindes ist. Als Katie unter Mordverdacht gestellt wird, kommt Ellie, eine entfernte Verwandte und Staranwältin aus Philadelphia, um die Verteidigung zu übernehmen. Auch Ellie steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben: Sie ist froh, Abstand von ihrem Partner und ihrer Karriere gewinnen zu können und wirklich gebraucht zu werden. Aber ihre Aufgabe ist alles andere als leicht, denn Ellie muss sich an das gottgefällige Leben ohne Strom und Telefon erst gewöhnen - und Katie gibt die Wahrheit nur zögerlich preis ...


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Leserunden-Teilnehmer:

-) Andrea (LeseBlick)
-) Janine (LeseLiebe)
-) Julia (Julias Sammelsurium)
-) Steffi (Steffis Bücherbloggeria)
-) und ich

(Wenn spontan noch jemand miteinsteigen will, darf/kann/soll das gerne tun. Wir freuen uns über jeden Mitleser!) ;)

Stattfinden wird die kleine Leserunde hier bei mir unten in den Kommentaren, und es gilt wie immer: Wer vorhat, das Buch zukünftig evtl. selbst noch zu lesen, der sollte in unseren Kommentaren zu den Leseabschnitten nicht (zu viel) schmökern, denn dort wird selbstverständlich der eine oder andere SPOILER zu finden sein!!


Einteilung der Leseabschnitte:

1. Abschnitt: Anfang - S. 124  (Kapitel 1 - 6)
2. Abschnitt: S. 125 - 244  (Kapitel 7 - 9)
3. Abschnitt: S. 245 - 352  (Kapitel 10 - 14)
4. Abschnitt: S. 353 - Ende  (Kapitel 15 - 20)


Alles Liebe,
    Janine

Kommentare:

  1. 1. Abschnitt: Anfang - S. 124 (Kapitel 1 - 6)

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    1. Guten Morgen ihr Lieben, da bin ich ja tatsächlich die erste hier.
      Hab gerade den ersten Abschnitt beendet (noch vor dem Frühstück) und bin gut ins Buch gestartet. Eine, wie ich finde, sehr interessante Thematik. So grob war mir bewusst, wie Amishe leben und arbeiten, aber so "nah" war ich da noch nie dabei.
      Die Frage, die sicher bis zum Ende bleibt, ist, hat Katie das Kind bekommen oder nicht? Obwohl wirklich alles darauf hindeutet, bin ich gespannt, wie Ellie weiter mit dem Fall umgeht und was sie vor Gericht daraus machen wird. Eigentlich liegt ja alles bewiesen auf der Hand. Ich frage mich auch, ob Katie hier durch ihre Zugehörigkeit zu den Amishen einen anderen Stellenwert hat als es bei einem "normalen" Mädchen der Fall gewesen wäre.
      Was mich an Katie zweifeln lässt, ist ihr letzter Satz zu Ellie, als es darum ging, für ihre Sünde einzustehen und der Gemeinde zu sagen, sie hätte kein Kind bekommen.
      Bei Picoults Büchern mag ich vor allem die Gerichtsverhandlungen und ich freue mich schon auf Ellies Versuch, Katie hier heraus zu boxen.
      Hab mir auf jeden Fall den Namen Adam schon mal notiert. Ich denke, er wird sicher noch eine Rolle spielen, wenn es darum geht, wer evtl. der Vater des Kindes ist. Was meint ihr zu meiner Theorie?

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    2. Ach ich liebe diese Bücher einfach, wo gesellschaftskritische/moralisch Themen mit dem Rechtssystem in Verbindung gebracht werden. Als halbe Juristin für mich einfach eine wahre Wonne.

      Bislang kenne ich das Leben der Amischen nur von den Castillo Büchern und bin hier nun wirklich positiv überrascht, den man spürt auf eine andere Art und Weise diese Kluft zwischen den Amischen und den Englischen. Zudem gefällt es mir auch sehr, dass man auch viele Kleinigkeiten über die Lebensweisen hier mitbekommt, so beispielsweise der "Kirchengang", der in einem Haus eines Gemeindemitgliedes abgehalten wird.

      Was die Tat anbelangt, so bin ich mir im Grunde relativ sicher, dass Katie das Kind bekommen hat, aber ich habe zu dem "Warum" hier die verschiedensten Theorien aufgestellt.

      Zum einen könnte ich mir vorstellen, dass sie das Kind für ihre Mutter bekommen hat, weil diese meine ich keines mehr bekommen kann und vielleicht will sie so den Verlust von Hannah wieder gut machen.
      Dann finde ich es durchaus seltsam, wie Katie auf den Pfarrer und insbesondere den Dekan reagiert. Hat der Dekan sie evtl. vergewaltigt?

      Die Adam Theorie von dir teile ich auch, Janine. Ich glaube dieser stellt für Katie in der Welt der Modernen ihren Anker dar. Sie fühlt sich bei ihm verstanden und vielleicht war dieses Treffen der Anfang einer heimlichen Liebe, die aus Sicht der amischen nicht sein darf. Weil ich glaube insgeheim gehen alle davon aus, dass Samuel der Vater ist und Katie und Samuel auch als zukünftiges Paar sehen.

      Ich denke, dass bei Katie aufgrund der Erziehung, der abgeschiedenen Lebensweise und ggf. auch Nichtaufklärung schon von einer verminderten Schuldfähigkeit auszugehen sein kann. Erschwert wird dies bei ihr aber noch durch den Verlust ihrer Schwester, wo sie sich selber die Schuld für gibt. Ich denke die Summe aus Allem bewegt Ellie auch dazu, dass sie die Erstellung eines psychologischen Gutachtens beauftragen will.

      Wie man sieht habe ich schon die ein oder andere Vermutung, wo das ganze evtl. hinauslaufen könnte, aber ich finde die Bücher von Picoult regen auch einfach zum Spekulieren an.

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    3. Hallo ihr Lieben, ich geselle mich mal in die Runde und finde eure Vermutungen sehr interessant. Ganz so weit gingen meine bisher noch nicht.
      Meine bestanden aus den Punkten Samuel oder Adam oder doch eine Vergewaltigung inklusive dem Thema Verdrängung?

      Die Rückblenden zu ihrem Bruder und auch Adam gefallen mir sehr. Adam wird denk ich auch eine zentrale Rolle spielen, da er durch seinen Doktor das Thema Geister aufgreift. Mit dem "Hannah sehen" kann ich bisher noch nicht ganz mitgehen.

      Das Leben der Amish. Ich mag es wirklich sehr. Es ist ein anderes Leben, aber beim Leben empfinde ich es immer als sehr ruhig. Völlig anders als unseres. Wer von euch könnte sich eine Woche in so einem Volk vorstellen? ;)
      Da ich momentan "zufällig" auch noch ein Hörbuch über Amish höre, gehe ich voll und ganz auf in dem Thema. Eine Gemeinsamkeit habe ich schon gefunden. Der Nachname Lapp kommt in beiden Büchern vor :D

      Spannend finde ich auch, dass Ellie Kate vertreten kann, obwohl sie offen erklärt, dass sie ihre Cousine ist. Wer ist für euch in diesem Buch der weibliche Prota? Ellie oder Kate? Mich verwirren noch ein wenig, dass es nur Ellie-Überschriften bei den Kapiteln gibt.

      Ellie mag ich bisher sehr, genauso wie Leda. Aaron ist mir noch sehr fern. Er lebt dieses Leben voll und ganz. Sogar der Bischoff (der über dem Diakon steht oder drunter?) sieht ein, dass man Ellies Bedingungen verbessern muss.

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    4. Das mit der ganzen Geistergeschichte fand ich auch sehr befremdlich. Ich mag so was ja überhaupt gar nicht. Weswegen ich diese Passagen gerne "überlesen" habe :)

      Ich glaube wenn man nach den Kapitel des Buches geht und auch nach den kursiven Textpassagen, so will uns das Buch suggerieren, dass unsere Prota hier Katie ist. Für mich hat dieses Buch aber auch in der Tat 2 Protas, nämlich Katie und Ellie.

      Aaron ist in der Tat auch für mich nicht greifbar. Ich frage mich die ganze Zeit, was ihn dazu angetrieben hat, das Leben der Amischen derart extrem auszuleben, sodass er die Regeln für sich strenger auslegt.

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    5. Für mich sind es hier auch zwei Protagonistinnen, Ellie und Kate. Die Überschriften sind mir zwar auch aufgefallen, aber durch die Länge der Kapitel vergesse ich immer wieder, wo ich mich gerade eigentlich befinde, was den Lesefluss allerdings nicht stört.

      Eine Woche in solch einer Familie könnte ich mir schon vorstellen, für immer wäre es jedoch nichts für mich. Was mir besonders gefällt ist die nicht vorhandene Hektik des Alltags. Der Tagesablauf richtet sich ganz nach der Natur.

      @Steffi: In jeder Glaubensgemeinschaft gibt es jene, die sich unumstößlich an alle aufgestellten Regeln halten und wiederum andere, die sich und ihr Leben daran nur anlehnen oder auch mal Ausnahmen gelten lassen. Aaron ist vielleicht so aufgewachsen und kennt es nicht anders. Jeder Verstoß käme ihm wie eine Sünde vor und das möchte er nicht aufs Spiel setzen.

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    6. Entschuldigt, dass ich so spät dran bin. Mir kam immer etwas dazwischen, wenn ich gerade zum Buch greifen wollte.

      Ich bin richtig gut ins Buch eingestiegen, was mich positiv überrascht. Ich fand zwar einige Dinge seltsam oder irritierend und mag auch (noch) nicht alle Charaktere, aber ich hatte weniger Startschwierigkeiten als sonst.

      Zuerst haben mich vor allem zwei Dinge überrascht. Erstens ruft die Familie erstaunlich schnell die Polizei. Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran liegt, dass jemand außerhalb der Familie die Leiche entdeckt hat und man es daher nur schwer vertuschen kann, aber ich hätte doch vermutet, dass man zumindest zögert die Englischen in diese Sache zu verwickeln. Zweitens überrascht mich ein wenig, dass sofort das Baby geboren und gefunden wird und gleich klar ist, dass es sich um Katies Baby handeln muss. Ich hätte gedacht, dass diese ganze Entwicklung Zeit braucht.

      Als Katie ins Krankenhaus gebracht wurde, hatte ich echt Mitleid mit ihr. Sie wurde ja schon recht rabiat behandelt, aber andererseits war das natürlich auch dringend notwendig. Katie ist mir vor allem dann sympathisch, wenn sie auf Ellie zugeht. Zum Beispiel nach dem Gottesdienst, als sie Ellie bittet Freundinnen zu sein.

      Ellie mag ich bisher noch nicht so gern. Ich finde sie geht oft sehr respektlos mit den Fishers um. Natürlich prallen da zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander und das ist sicher für niemanden leicht. Aber Ellie redet meiner Meinung nach nicht angemessen mit Katie und den Fishers. Zum Beispiel die Szene bei Tisch, als sie bestimmt, dass bei Tisch nur noch Englisch gesprochen wird. Oder am Teich, als Katie mit Hannah spricht und Ellie ganz gehässig sagt: „Komisch, ich kann sie gar nicht sehen.“ (S. 80)

      Was den Vater des Babys angeht… Ich denke nicht, dass es Samuel ist. Ich habe kurz über eine Vergewaltigung nachgedacht, aber tatsächlich könnte auch Adam der Vater sein.

      @Andrea: Ich würde mal vermuten, dass auch bei den Amischen der Bischof über dem Diakon steht.

      @Steffi: Geister kann ich auch gar nicht ab. Ich hoffe, es bleibt dabei, dass Katie sie einfach nur sieht und es ihre Unzurechnungsfähigkeit unterstützt. Weiter brauchen die Geister nicht thematisiert werden :D

      @Janine: Dein letzter Absatz wäre auch meine Antwort an Steffi gewesen :) Man kann natürlich (noch) nicht wissen ob Aaron einen Grund hat, aber ich würde es nicht schlimm finden, wenn nicht. Denn wie du sagst, gibt es in jeder Religion solche die sämtliche Gebote befolgen und andere, die das nicht tun und trotzdem einen starken Glauben haben.

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    7. Phuu, ich hab den 1. Teil auch endlich geschafft. Das ist mir schon fast peinlich ... 9 Tage! :-/

      Für mich war es auch das erste Buch, das ich über Amische lese. Ich hatte ein grobes Bild von diesen Menschen, habe mir dieses einfache Leben recht angenehm vorgestellt, aber mir war nicht klar, dass es da wirklich sooo strikte Regeln gibt. Ich dachte eigentlich, dass die das freiwillig machen und sehr glücklich sind. Freiwilligkeit benötigt meiner Meinung nach nämlich keine Vorgaben. Dass die aber eine so klare Trennung der Geschlechterrollen haben und so extrem religiös sind, dass sie schon beinahe wie Heilige erscheinen und dass es auch bei denen Rangordnungen und Stress und Spannungen gibt - teilweise sogar noch mehr als bei den "Englischen" - das wirkt schon irgendwo abschreckend. Ihr Leben kommt mir so vor, als wäre es zu großen Teilen im frühen 20. Jahrhundert steckengeblieben. So "extrem" wie diese Leute leben, kann ich mir also nicht auf Dauer vorstellen, Andrea, aber für eine gewisse Zeit mal irgendwo ohne Strom und Auto und Handy und all den anderen "Annehmlichkeiten" der "normalen" Leute zu leben, das schon. Ich finde die Ruhe auch schön, wenn man nirgends ein Auto fahren hört. Ist bestimmt ein Erlebnis! ;)

      Dass Katie dieses Baby zur Welt gebracht hat, ist auf jeden Fall klar. Die Frage ist jetzt nur: Warum sagt sie, dass sie kein Baby bekommen hat, wenn die Zeichen doch eindeutig sind und es sogar bewiesen ist, dass sie schwanger war? Das kann jetzt mehrere Gründe haben: Sie ist tatsächlich "verrückt", also kurzzeitig in ihrer ganz eigenen Realität gewesen, als sie das Baby im Stall geboren hat (so wie Ellie schon kurz vermutet hat) oder sie lügt einfach. Wenn sie lügt, was ich schon eher glaube, dann tut sie das vielleicht, weil sie das nicht wahrhaben will und aus Angst vor einer Verbannung. Obwohl, wenn ich jetzt so dran denke, wie sie ihre tote Schwester Hannah Schlittschuhlaufen am sommerlichen See sieht, dann hat sie möglicherweise auch eine blühende Fantasie und kann sich zeitweise großartig aus der Realität katapultieren - wenn das der Fall ist, dann ist es ihr vermutlich wirklich unbegreiflich, wie alle annehmen können, sie hätte ein Kind zur Welt gebracht ...
      Kurz habe ich auch daran gedacht, dass Katie vielleicht von Aaron, ihrem Vater, vergewaltigt worden sein könnte, weil sie das Kind partout abstreitet ... Dass das Kind nicht von ihrem versprochenen Samuel ist, das glaube ich mittlerweile nämlich nicht mehr. Denn die Beziehung der beiden erscheint mir viel zu distanziert. Eigentlich kommt das bisher nicht mal annähernd so rüber, als würden die beiden so viel Zeit miteinander verbringen bzw. irgendwie verliebt ineinander sein. Ich vermute stark, dass das Kind von dem Freund ihres Bruders Jacob war, von Adam.

      @ Steffi: Dass Katie das Kind vielleicht für ihr Mutter als Hannah-Ersatz bekommen hat, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Denn wenn, wieso hat sie den Jungen denn dann erstickt? Ich fand das am Anfang sowieso etwas eigenartig: Zuerst bekommt sie das Baby irgendwo im Heu, hofft und betet, dass es verschwindet, dann schläft sie ein (?) oder kann sie sich an die nächsten Minuten nicht erinnern (?), wacht auf und merkt, dass das Kind weg ist? Kann sie sich nicht daran erinnern, was sie mit dem Baby gemacht hat?

      Was ich auch komisch finde, ist, dass absolut niemand etwas von dieser Schwangerschaft gemerkt haben will. Samuel nicht, ihre Familie nicht, keiner von der Gemeinde. Selbst wenn das Kind ein wenig zu früh zur Welt gekommen ist ... Katie muss doch einen Bauch bekommen haben, ihre Brüste müssen größer geworden sein. Dass das in den Monaten absolut niemandem aufgefallen sein will, klingt unglaubhaft. - Kaschierende Schürze hin oder her. Einen 8-Monatsbauch kann man irgendwie nur mehr schwer verbergen, oder was meint ihr? Martina unter uns ist ja schon Mutter, bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege und man das wohl irgendwie dauerhaft verstecken kann ...

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    8. Dass Katie vom Bischof vergewaltigt wurde, kann natürlich auch sein. Steffi, du meintest mit dem sehr eingeschüchterten Reagieren von Katie, weil sie zu ihm gesagt hat, als er mit ihr sprechen wollte, dass Ellie dabei sein soll? - Das war schon irgendwie eigenartig, die Situation, das stimmt. Ich glaube aber nicht wirklich an diese These, der Bischof ist in der Gemeinde ja eine große Respektsperson und da sind junge Mädchen wie Katie vielleicht einfach zurückhaltender - vor allem jetzt, nach diesen sie sehr belastenden Ereignissen.

      Ich glaube nicht, dass Katie Ellies Cousine ist. Ellie hat ja irgendwann kurz gesagt, als sie mit ihrem Freund telefoniert hat, dass sie über 4 Ecken mit den Amischen verwandt ist. Vielleicht ist sie also ihre Groß(groß)cousine?

      Aaron mag ich nicht so gerne. Er stellt ja sogar seinen Glauben über seine eigenen Kinder, siehe Jacob. Menschen, die ihren Glauben so fanatisch ohne Verluste ausleben, waren mir noch nie ganz geheuer. Und alle ziehen mit ihm mit, machen es ihm nach. Seine Frau, Katie. - Ich kann mir gut vorstellen, dass die beiden auch Angst vor ihm haben. Wenn der wütend wird, wenn jemand sich nicht an die Regeln hält ... wer weiß schon, was da passiert?

      Mir ist bisher niemand so wirklich sympathisch, außer vielleicht noch Leda und Jacob. Katie durschaue ich noch nicht - sie kommt mir auch zu kindlich rüber, dafür, dass sie 18 sein soll. Ellie mag frustriert sein, weil sie irgendwie mit ihrem Leben unzufrieden ist, aber das ist noch kein Grund, die Fishers teilweise so respektlos anzusprechen. Andererseits muss man auch dazu sagen (zur Szene am Tisch, die Julia angesprochen hat), dass ich es von den Fishers ebenso respektlos finde, sich nur auf Deitsch zu unterhalten, obwohl sie auch Englisch können, und Ellie an dem Gesagten somit nicht teilhaben lassen. "Wie man in den Wald hineinruft ..."

      Dass Katie Geister/ihre Schwester sieht, da weiß ich auch noch nicht, was ich davon halten soll. Aber ich fand das, was Adam ihr da über die Thematik erzählt hat, interessant: also dass Leben/ein Körper Energie ist und die eben nicht verloren gehen kann, sondern nur in einer anderen Form weiterbestehen bzw. abgegeben werden kann. Irgendwo muss diese Energie ja abbleiben, wenn der Körper stirbt. Ich wusste nicht, dass man diese Thematik auch studieren kann.

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  2. 2. Abschnitt: S. 125 - 244 (Kapitel 7 - 9)

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    1. Der zweite Abschnitt bringt schon ein bisschen Licht ins Dunkle. Was ich bisher nicht verstehe ist, warum Katie vorgibt, sich nicht an die Zeugung erinnern zu können. Nur um Adam zu schützen, der irgendwo in Schottland sitzt? Das erschließt sich mir nicht so wirklich. Dass das Kind nicht "unbefleckt" empfangen wurde, muss ja wohl auch allen anderen (Familie, Gemeinde) klar sein. Und Samuel kann man ja durch einen Vaterschaftstest nachweislich ausschließen.

      Ich finde es sehr interessant, wie Katie Ellie immer mehr ans Herz wächst und schließlich eher Freundin als Mandantin ist. Eine so nahe Beziehung finde ich persönlich schwierig, da Ellie wohl immer noch hofft, dass Katie nicht so skrupelos war und ihren eigenen Sohn getötet hat. Ich glaube es auch nicht, habe da eher Sarah im Verdacht.

      Ellies Charakter ist von der Autorin auch perfekt gewählt worden. Eine Frau, die einen unerfüllten Kinderwunsch hegt und ihre biologische Uhr sehr laut ticken hört mit solch einem Fall in Verbindung zu bringen. Das kann ja nur zu emotionalen Zwickmühlen führen...

      Ein paar Längen gab es für mich hier dennoch. Ich hoffe, es geht jetzt endlich mal weiter in Richtung Verhandlung. Allerdings haben wir ja auch noch die Hälfte des Buches vor uns. Es bleibt also spannend.

      Wie gefällt euch die wiedergefundene Liebe zwischen Ellie und Coop? Ich bin noch nicht sicher, ob ich es befürworten soll oder ob es besser gewesen wäre, diese Beziehungskiste komplett wegzulassen.

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    2. Ein wirklich spannender Abschnitt.

      Ich frage mich die ganze Zeit, ob Katie wirklich nicht weiß, was mit dem Kind passiert ist. Gegen sie spricht einfach, dass sie zuerst nichts wusste und nun plötzlich doch einiges zugegeben hat. Für sie spricht allerdings die Tatsache, wie sie sich darüber Gedanken macht, wer als Täter in Frage kommt. Hier würde ich ja neben ihrem Vater (er ist so sehr davon überzeugt, dass seine Tochter nicht ins Gefängnis geht) auch Sarah (um ihre Tochter vor einem Ausschluss aus der Gemeinde zu schützen) verdächtigen.

      Auch wenn einiges noch im Unklaren bleibt, kann man wohl davon ausgehen, dass Adam der Vater ist.Ich frag mich, ob er im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen wird. Was meint ihr?

      Die Entwicklung von Ellie und auch die Beziehung zwischen ihr und Katie finde ich sehr interessant. Durch ihren eigentlichen Rückzug versucht sie sich meiner Meinung nach wieder zu ebnen. Ich habe ja sehr lang in einer Anwaltskanzlei gearbeitet und ich weiß, wie schwer es für einen Anwalt manchmal ist, die Vertretung in moralisch fragwürdigen und brisanten Fällen zu übernehmen. Es gab Fälle, die mein damaliger Chef aus moralischen Gründen abgelehnt hat, aber das kann man auch nicht immer machen, weil es schließlich auch ein Job ist mit dem man seinen Lebensunterhalt verdient. Man muss sich hier halt immer die Frage stellen, ob man sich mit der Annahme des Mandats selber treu bleibt. Problem ist halt manchmal nur, dass manche düsteren Geschichten auch erst im Laufe des Falls ans Tageslicht kommen. Was dann? Mandat niederlegen?
      Ich finde dies wird in diesem Buch ansatzweise sehr gut dargestellt, denn es regt einfach zum Nachdenken an. Ellie hat viele Fälle gewonnen, in denen sie einen Freispruch erwirkt hat, obwohl ihre Mandanten eigentlich hätten schuldig gesprochen werden müssen. Natürlich ist es als Jurist ein tolles Gefühl, wenn man einen derartigen Fall gewinnt, doch wie viel verliert man bei solchen Fällen von sich selber? Von daher finde ich ihre Entscheidung wirklich klasse Abstand von Großkanzleien zu nehmen und den Lebensstil zu überdenken.
      Den Fall von Katie hätte Ellie sicherlich nicht angenommen, wenn es kein Gefallen für Leda gewesen wäre. Wie ich das Verhältnis von Katie und Ellie bewerten soll, kann ich noch gar nicht in Worte fassen. Ich finde es wird nur von Tag zu Tag für Ellie schwerer, Katie als ihre Mandantin zu behandeln. Sie driftet immer mehr in eine Mutterrolle ab und ich bin gespannt, ob diese emotionale Schutzfunktion noch Auswirkungen auf den Prozess haben wird.

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    3. @Janine: Da haben wir wohl gleichzeitig getippt :)

      Es ist für mich auch schwer begreifbar, dass sie sich an nichts mehr erinnern kann. Hier wird ja nun mehrfach dieser dissoziative Zustand angebracht. Es wird ja immer erörtert, dass sie sich durch diesen Zustand schützen will. Aber was ist, wenn sie damit ihre Mutter/Vater insgeheim deckt?

      Was die Liebesgeschichte zwischen Coop und Ellie anbelangt bin ich eigentlich eher neutral eingestellt. Es macht in gewisser Weise das Bild dann wieder rund. Nach dem Motto "alles wird gut".

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    4. Was mir gerade noch einfällt... Die Kapitel haben es schon in sich vor der Seitenanzahl her, oder? Da kann man nicht vor dem Einschlafen sagen, dass man das Kapitel noch zu Ende liest. Für meinen Geschmack etwas zu lang geraten.

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    5. @ Steffi: aber durch dir Rückblende, in der sie mit Adam schläft, "beweist" doch eigentlich, dass Katie sich sehr wohl an die Zeugung erinnern kann. Das zeigen auch ihre Gedanken, als Ellie sich ins Haus schleicht und Katie ihr ansieht, dass sie gerade Sex hatte und sich danach sehnt, dies auch wieder erleben zu können. Kann man dann immer noch von dissoziativem Zustand sprechen? Schwierig.
      Das mit den langen Kapiteln ist mir auch schon aufgefallen und nervt mich auch ein bisschen. Innerhalb der Kapitel gibt es aber auch immer mal wieder kleine Abschnitte, da unterbreche ich, wenn nötig.

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    6. Bisher hatte ich diese kursiven Textpassagen eigentlich auch eher weniger als Katies aktuelle Gedanken angesehen. Sondern angenommen, dass sie für uns Leser als Rückblende fungieren. Von daher habe ich dies auch alles nicht in meine Überlegungen mit einbezogen.

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    7. Interessant. Grübele nun auch gerade, ob der kursive Part ein allgemeiner Rückblick für uns ist ODER Katies aktuelle Grübelei.

      Beim Vater tippe ich nun auch auf Adam. Obwohl mir da immer noch nicht das Verdrängen in den Sinn kommt. Dieser Diakon im ersten Abschnitt. Wieso hat sie so gezittert?

      Der Punkt, dass sie kurz ohnmächtig geworden ist... das glaube ich aktuell wirklich. Und da im ersten Kapitel besprochen wurde, dass Aaron etwas gehört hat, gehe ich derzeit davon aus, dass er nachschauen gegangen ist und das Kind getötet hat. Die Schere muss ja auch irgendwie weggelegt worden sein. Auf jeden Fall war da jemand.

      Bei der Mandantenbeziehung kann ich nicht mitgehen. Es tut dem Buch nichts schlechtes, ABER im realen Leben wäre es so glaub ich nicht geschehen. Da hätte "Ellie" oder andere, die merken, wie nah sie sich stehen die Reißleine gezogen. Ich glaube zB schon nicht, dass es erlaubt ist, dass man bei seiner Mandantin einzieht.

      @Steffi: Jap die Kapitel sind wirklich etwas lang. Der Lesefluss ist da und ich bin dankbar, dass dafür relativ häufig ein Absatz kommt und damit meistens auch ein Perspektivwechsel verbunden ist.

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    8. Bestes Zitat in diesem Abschnitt:
      "Wenn ich in den letzten zehn Tagen überhaupt etwas gelernt hatte, dann, dass die amische Lebensart langsam war. Man arbeitete gewissenhaft, jede Fahrt dauerte ewig, sogar ihre Gottesdienstlieder klangen besonnen und traurig. Amische Menschen sahen nicht ständig auf die Uhr. Sie waren nicht in Eile, sie nahmen sich einfach so viel Zeit, wie sie für eine Aufgabe brauchten." (S. 154)

      Verdeutlicht meine Abneigung gegen die deutsche, stressige Lebensart! :)

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    9. UND ich habe mir notiert, dass ich mich zeitnah mal etwas näher mit dem Thema "Rumschpringe" beschäftigen möchte.

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  3. 3. Abschnitt: S. 245 - 352 (Kapitel 10 - 14)

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    1. Auch dieser Abschnitt wäre nun geschafft und ich muss sagen, dass mich das Buch total in seinen Bann gezogen hat, obgleich ich die Schwangerschaft von Ellie nun an dieser Stelle wirklich too much finde.

      Ansonsten fand ich das Eröffnungsplädoyer von Ellie einfach großartig, wo sie im Grunde den eigenen Stand in den Rücken fällt und angibt, dass sie eine gute Lügnerin sei und deswegen auch eine erfolgreiche Anwältin geworden ist (vgl. S. 304). Einfach großartig!
      Vielleicht wird es ja nun ihr vermeintlich erster Fall, wo die Wahrheit auch zum Freispruch führt.

      Sehr gespannt bin ich nun auf die Reaktion von Katie auf Adam im Gericht. Ich kann Ellie auf der einen Seite verstehen, dass sie diese Begegnung für den Fall "missbrauchen" will, aber auf der anderen Seite ist es auch schon sehr gefühlskalt, wenn bedenkt, dass Katie ihr Kind verloren hat (vorausgesetzt es ist wirklich eines natürlichen Todes gestorben).

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    2. Ehrlich gesagt, habe ich ganz fest mit der Schwangerschaft von Ellie gerechnet, weswegen mich das nun auch nicht überrascht hat. Gebraucht hätte ich es jedoch auch nicht wirklich.

      Der erste Verhandlungstag war auch mein Highlight in diesem Abschnitt, vllt sogar des Buches. Ich bin ein Fan von so Gerichtsszenen und wünsche mir hier auch noch ein paar mehr. Auf den Moment, in dem Katie wieder auf Adam trifft bin ich auch schon gespannt und auch, ob es die von Ellie erhoffte Wirkung auf hat.

      Um die Spannung noch ein wenig oben zu erhalten, hätte ich mir gewünscht, die Szene im Labor zwischen Ellie und diesem Forscher (weiß nicht mehr genau, was er war oder wie er hieß) nicht zu kennen, sondern erst während der Verhandlung davon zu erfahren, dass oder wie das Baby auch eines natürlichen Todes gestorben sein könnte. Was allerdings immer noch nicht erklärt, wie das Baby in die Truhe gekommen ist... ich werde mich jetzt gemütlich dem letzten Teil widmen, vllt schaffe ich es heute noch, das Buch zu beenden.

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  4. 4. Abschnitt: S. 353 - Ende (Kapitel 15 - 20)

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    1. Während ich es im letzten Abschnitt noch kritisiert habe,dass Ellie schwanger ist, hat die Schwangerschaft wohl nun dazu beigetragen, dass sie als werdende Mutter Verständnis für Sarah aufbringen kann. Eine Mutter tut halt alles für ihr Kind.

      Stimmig fand ich nun das ganze Auftreten von Katie, wie sie im Zeugenstand ausgesagt hat und sich stets an die Regeln der Amischen gehalten hat. Alleine hierdurch wird klar, dass man in einem Rechtsstreit nicht immer nach dem Schema F verfahren kann und ich finde, dass dies hier sehr deutlich wurde. Der einfachere Weg auch ist halt nicht immer der Richtige.

      Von mir wird dieses Buch jedenfalls 5 Sterne erhalten, da ich es durch und durch gelungen gefunden habe. Ich habe auch absolut keine Längen verspürt und gerade die Auseinandersetzung mit den amischen Gebräuchen im Kontrast zum Rechtssystem fand ich wirklich großartig.

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    2. Ich konnte das Buch gestern dann auch nicht mehr weglegen und habe es noch beendet. Und ich habe den vierten Abschnitt geliebt. Es lief genauso ab, wie ich mir das erhofft hatte. Und durch Katies Aussage hat sich auch meine Befürchtung, dass es an Spannung fehlen könnte, verflüchtigt.

      Es war mein erstes Buch, in dem die Amischen thematisiert wurden und ich fand es wirklich erhellend, mehr über diese Lebensweise zu erfahren. Es ist bewundernswert, sich heute gegen alle Modernitäten zu wehren und ein Leben zu führen, welches für die meisten von uns viel zu hart wäre, ich schließe mich da nicht aus.

      Ich hätte gerne nochmal kurz Mäuschen bei den Geschworenen gespielt, um zu erfahren, wie deren Standpunkt als Außenstehende zu diesem Fall ist. Das wäre sozusagen noch das Sahnehäubchen gewesen. Von mir bekommt es auch die volle Punktzahl, da ich schon lange nicht mehr so gefesselt von einem Buch war, wie bei diesem. Jodi Picoult hat alles richtig gemacht und mich in die Welt der Amischen mitgenommen und darüber "aufgeklärt", dass sämtliche Vorurteile, die man evtl unbewusst hegte, einfach ausradiert wurden.

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  5. Schöne/Erwähnenswerte Buchzitate:

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    1. "Nein, wir müssen die Wahrheit manchmal in einem bestimmten Licht darstellen. Das, was jemanden vor Gericht gebracht hat, kann man auf ganz unterschiedliche Weise betrachten. Als Lüge gilt nur, wenn der Mandant nicht die Wahrheit sagt. Anwälte - na ja, wir können zur Erklärung so ziemlich alles sagen, was wir wollen."

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    2. Obere Zitat steht auf S. 99

      "Für euch geht es immer nur darum sich irgendwie hervorzutun. Wer ist der Reichste, der Beste. Für uns geht es darum, mit den anderen eine Einheit zu bilden. Wie die Stoffstücke in einem Quilt. Betrachtet man uns einzeln, machen wir nicht viel her. Aber zusammen sind wir etwas Wunderbares." (S. 155)

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    3. "Weiß du, was mir aufgefallen ist, wenn ich bei Jacob war? In eurer Welt können die Menschen sich gegenseitig so schnell erreichen. Ihr habt Telefone und Fax - und über den Computer könnt ihr mit jemandem am anderen Ende der Welt reden. In Talk-Shows erzählen Leute ihre Geheimnisse, und in Illustrierten sieht man Bilder von Filmstars, die versuchen, sich in ihren Häusern zu verstecken. So viele Verbindungen, aber bei euch wirken alle so einsam." (S. 157)

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    4. "...Lügen setzt bewusstes Wissen voraus. ..." (S. 167)

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    5. Das Zitat von Seite 155 hab ich mir auch notiert. Hier stimme ich Katie vollkommen zu, auch wenn mir die Lebensweise der Amischen nicht wirklich zusagen würde, zumindest nicht in ihrem vollen Ausmaß.

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    6. "Der einzige Ort, wo die Wahrheit dich vor einer Verurteilung wegen Mordes bewahren würde, wäre eine vollkommene Welt. Und ein Gerichtssaal ist weit davon entfernt. Da geht es vom ersten Augenblick an nicht darum, was wirklich passiert ist, sondern darum, wer die beste Geschichte hat, die er den Geschworenen überzeugend verkaufen kann." (S. 271)

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    7. "[...]Man verhält sich nicht amisch, wie Mr. Callahan das unterstellt hat. Man lebt amisch. Man ist amisch. [...]" (S. 304)

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  6. Allgemeines Geplauder / Off-Topic:

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    1. Ich wünsche euch eine aufregende Leserunde! =)
      Alles Liebe
      Martina

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