[Rezension] Der Engelsbaum | Lucinda Riley

Mittwoch, 17. Dezember 2014


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 614
-) Verlag: Goldmann
-) Ersterscheinung: 8. Dezember 2014
-) ISBN: 9783442481354
-) Format: Klappenbroschur
-) Wert/Preis: [A] 10,30 €   [D] 9,99 €
-) Originaltitel: The Angel Tree
-) Genre: Roman

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe

Lesezeitraum: 12. - 16. Dez. 2014




Persönliche Bewertung: 5 *****


Die Autorin:
© Thomas Duffé

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman Das Orchideenhaus stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.






Der erste Satz:

David Marchmont, der den Wagen bei heftigem Schneefall die schmale vereiste Straße entlangsteuerte, blickte zu seiner Beifahrerin hinüber.


Der Klappentext:

An einem kalten Tag im Dezember kehrt Greta Marchmont zum ersten Mal nach langer Zeit zurück nach Marchmont Hall - einem herrschaftlichen Anwesen in den Bergen von Wales. Es ist kurz vor Weihnachten, und das Haus erstrahlt in wunderbarer Pracht, doch Greta ist wie betäubt. Denn während sie durch die Zimmer und Korridore streift, versucht sie vergeblich, sich all die Jahre zu vergegenwärtigen, die sie dort verbracht hat. Ein schwerer Gedächtnisverlust hat alle Erinnerungen ausgelöscht, und sie findet keinen Zugang mehr zu dem Leben, das sie einst hatte. Als sie einen Spaziergang durch die winterliche Landschaft unternimmt, geschieht allerdings etwas, das sie völlig aus der Fassung bringt: Sie entdeckt im Wald ein kleines Grab, und die Inschrift verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge seine letzte Ruhe gefunden hat - ihr eigener Sohn. Greta ist wie erstarrt im Schock, als sich plötzlich ganz leise so etwas wie eine Erinnerung in ihr regt.
Ihre Geschichte beginnt Jahrzehnte zuvor in London, wohin sie als junge Frau gekommen war, um die Welt zu erobern. Doch schon bald steht sie vor den Trümmern ihres jungen Lebens, und nur ihrem treuen Freund David ist es zu verdanken, dass sie nicht zerbricht. Aber das Schicksal hält für Greta eine ganz besondere Herausforderung bereit, als es ihr eine Tochter schenkt - Cheska, das engelhafte Mädchen, das eine dunkle Seite in sich trägt und Greta fast zum Verhängnis wird ...


Meine Meinung:

Ein wundervolles Buch zum Abtauchen!

In das Buch kann man sich so richtig hineinfallen lassen.
Ein bisschen hat es mich ja an Lucinda Rileys "Das Orchideenhaus" erinnert. Auch hier gibt es nämlich wieder zwei Erzählstränge - beide aus 19..er Jahren.

Da Greta an einem Gedächtnisverlust leidet, weiß man als Leser erst mal genauso viel bzw. wenig wie sie. Erst als Greta nach vielen Jahren wieder nach Marchmont Hall zurückkehrt, regen sich Erinnerungen an damals. Und genau da werden wir zum ersten Mal in die Vergangenheit zurück katapultiert. Nach und nach erfährt man wie >alles< begann und wie es schlussendlich zu dem Unfall gekommen ist, bei dem sie ihr Gedächtnis verloren hat. Dabei treten unfassbare Dinge zu Tage.
Eine große, wichtige Rolle spielt hierbei Gretas Tochter Cheska. Cheskas unglaubliche, erschreckende Entwicklung, vom Baby bis zur erwachsenen Frau, all das erfährt man sodann kontinuierlich.
Cheska war für mich persönlich eine der interessantesten, wenn auch eine der unheimlichsten, Charaktere im ganzen Buch.
Meine Sympathie zu Greta war ziemlich wechselhaft, viel lieber hatte ich David, den Menschen, der in Gretas Leben seit jeher ein große Rolle gespielt hat, aber auch Ava, Gretas Enkelin, mochte ich wirklich gerne.

Was mir nach einer Weile ein bisschen auf die Nerven gegangen ist, war das Wort Schätzchen und dass, wenn sich irgendjemand vom anderen verabschiedet hat, es einen Kuss auf die Wange, die Stirn oder den Scheitel gab... - Das alles kam eindeutig zu oft vor!

Irre, wahnsinnig, mitreißend, spannend und interessant sind die Adjektive, die diesen Roman am besten beschreiben würden. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen - Unterhaltung auf ganzer Linie.


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Buchzitate:

~ "Aber wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann, dass man keinen einzigen
Tag vergeuden darf. Und noch wichtiger: Wenn man jemanden liebt, sollte
man seine Gefühle um keinen Preis verschweigen." ~

~ "Das Leben ist zu kurz, um sich darüber zu grämen, was die
Leute denken könnten", sagte sie mit Nachdruck. ~


Kommentare:

  1. Man kann deine Begeisterung für dieses Buch regelrecht herauslesen.
    "Das Orchideenhaus" habe ich auch sehr gern gelesen, danach eher weniger
    von der Autorin. Aber ich glaube, dass du mich gerade "überredet" hast.^^
    Tolle Rezi !
    Ganz liebe Grüße,
    Hibi

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  2. Hihi,
    ich finde es so lustig, dass du fein Bücher liest, eine Rezi schreibst und ich dann "gaaanz zufällig" auch mit dem Buch beginne. Bin jetzt auf S. 118. Mehr geht heute nicht.
    Und dann sehe ich da den "Adventkiller" ;) Bist meinem Plan ja schnell gefolgt. Mal schauen, ob ich den als nächsten anfangen werde??!!

    Ich habe mir die Rezi eben natürlich nicht genau durchgelesen, dass tue ich dann, wenn ich durch bin <33

    Liebste Grüße
    Andrea

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    1. ;-P Wie es aussieht bin ich dir immer einen Schritt voraus.^^
      Der Adventkiller musste einfach sein, ich wollte vor Weihnachten auch noch etwas Blutrünstigeres lesen. ;D

      Alles Liebe ♥,
      Janine

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  3. Hallo Janine,

    es freut mich das Dir das Buch so gut gefallen hat!

    Viel Spaß noch mit dem "Advent-Killer" :-)

    Liebe Grüße,
    Tanja

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  4. Huhu,

    habe Dich gerade getaggt :) würde mich sehr freuen wenn Du mitmachst!

    Hier ist der Link: http://www.tanjasbuecher.blogspot.de/2014/12/liebster-award-tag.html

    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
    Tanja

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