Sonntag, 30. März 2014

[Rezension] Das Meer, in dem ich schwimmen lernte | Franziska Fischer


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 265
-) Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
-) Ersterscheinung: 15. Mai 2013
-) ISBN: 9783862652556
-) Format: Taschenbuch
-) Wert/Preis: [A] 10,30 €   [D] 9,95 €
-) Genre: Roman; Roadtrip

Zum Buch? - Verlagshomepage

Lesezeitraum: 23. - 28. März 2014

Persönliche Bewertung:  4 ****




Die Autorin:


Franziska Fischer wurde 1983 in Berlin geboren. Sie studierte Spanische Philologie und Germanistik an der Universität Potsdam und arbeitet als freie Lektorin und Autorin. Einige Reisen nach Mittelamerika und Mexiko haben sie zu ihrem Debütroman Das Meer, in dem ich schwimmen lernte inspiriert. Derzeit lebt sie in Berlin.









Der erste Satz:

Niemand hört das leise Knallen, mit dem der Korken in meine Hand gleitet.


Der Inhalt:

Ronja aus Deutschland nimmt sich eine Auszeit und geht für geplante 6 Wochen nach Mexiko. Sie macht dort keinen Urlaub, sie reist durchs Land und lernt erst Julia und dann Ismael kennen.
Bei Ismael fühlt Ronja sich wohl, am liebsten würde sie für immer mit ihm durch die Welt reisen, also verlängert sie ihre Reise um 3 Wochen. Doch irgendwann ist er unweigerlich da: der Abschied. - Wie wird Ronja auf die bevorstehende Trennung reagieren?


Meine Meinung:

Fernwehproduzierend

Die junge und scheinbar innerlich zerrissene und unvollständige Ronja, die auf ihrer Reise durch Mexiko versucht, zu sich zu finden, lernt erst Julia kennen, mit der sie eine Freundschaft entwickelt, die für beide einen besonderen Stellenwert bekommt. Schon bald entschließt sich Julia aber wieder zurück nach Hause zu ihrem Freund nach Deutschland zu gehen. Obwohl sich die zwei noch nicht lange kennen, reißt der Kontakt nicht ab. - Diese Verbindung dürfte etwas ganz Besonderes sein.
Und plötzlich ist da Ismael. Ronja und Ismael gehen wie selbstverständlich auf Reisen und verlieben sich ineinander.

So eine wunderschöne, fernwehproduzierende Geschichte habe ich noch nie gelesen. Durch das Geschriebene bekommt man richtig Lust, auch eine Reise zu unternehmen. Ich konnte mir all die schönen Beschreibungen der Kulisse, Gerüche und Situationen richtig gut vorstellen. - Als wie wenn ich selbst mittendrin wäre.
Dominiert wird die ganze Geschichte eher von Ruhe vermittelnden Beschreibungen der Innenwelt der Protagonisten. Dadurch wurde viel zwischen Ronja und Ismael nicht ausgesprochen. - Das hat mich etwas gestört. Zwischen den beiden war immer alles scheinbar so harmonisch und klar. Dass die zwei über gewisse Dinge nicht reden konnten oder wollten hat man dann am Schluss, beim Abschied auch gemerkt, und mich etwas unzufrieden das Buch zuschlagen lassen müssen.

Alles in allem eine zauberhaft geschriebene Geschichte, die zum Träumen einlädt, mich aber letztlich unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.
 
 

3 Kommentare:

  1. Klingt insgesamt nach einem schönen Roman. Fernweh geht bei mir recht schnell :)
    Eine wirklich gute Rezi!

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  2. Die Freundin meines Sohnes liest das Buch auch gerade und ist total begeistert; ich warte schon drauf, dass sie es durch hat - dann bin ich nämlich dran!
    Nach deiner Rezi freue ich mich nun noch mehr darauf!

    Liebe Grüße, Lisa

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    1. Das freut mich, dass ich euch beiden mit meiner Rezension Lust auf das Buch machen konnte. ;-)

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