Meine Sammlung kurioser Buchtitel | Teil 2

Dienstag, 26. Juli 2016

Jetzt hat es doch ein paar Tage länger gedauert, den zweiten Teil meiner kuriosen Buchtitel-Sammlung zu posten. Ich wurde nämlich am Donnerstagvormittag von einem Bekannten spontan eingeladen, mit ihm am Freitag in der Früh für ein paar Tage nach Barcelona zu fliegen ... und da sage ich doch nicht Nein ... ;) 
Jedenfalls hatte ich in Spanien absolut keine Zeit fürs Internet und auch nicht fürs Lesen, aber seit Montagvormittag bin ich nun wieder Zuhause und auch online.

Ich wünsche euch ab hier viel Spaß mit den nächsten 15 Titeln ... Den ersten Teil meiner Sammlung verlinke ich euch ganz unten. ;)

 



16.) Erschieß die Apfelsine von Mikael Niemi

Niemis Held ist 16 Jahre und teilt seine Klasse in Arschgeigen und Idioten ein. Die Arschgeigen bekommen alles auf dem Silbertablett serviert. Die Idioten rackern sich ab und kommen trotzdem nie auf einen grünen Zweig. Niemis Held ist fest entschlossen, weder das eine noch das andere zu werden. Lieber provoziert er mit seinen Aktionen, als einfach klein beizugeben. Dadurch macht er sich zwar Feinde, aber auch einige Freunde. Wie das Mädchen mit den grünen Augen aus dem Musischen Zweig. Oder Pålle, den sie mobben, weil er aus schwierigen Familienverhältnissen stammt. Doch den Arschgeigen werden sie es schon zeigen - und auch der übrigen Welt ...
 
 
17.) Wie wir damals auf dem Bauernhof geheiratet haben, und der Alois am Tag drauf fast den Hund erschossen hat, weil er was gegen die Stadtmenschen hat und das Glück überhaupt von Kerstin Höckel

Der Kampf um einen alten Bauernhof ist immer ein Feldzug für die Liebe. »Franz behauptet nämlich, ich sei schuld, ich sei ausgeflippt, nachdem ich den Ofen in der Bauernstube entdeckt hatte, Komm wir kaufen au bittebitte komm schon komm, hätte ich ihm zugeflüstert, und den Ottmar oben im Gebälk angeflirtet und runtergehandelt, als ginge es um Leben und Tod.« 
Mit irrem Tempo und großem Sprachwitz schreibt Kerstin Höckel über ihre Flucht aus der Stadt aufs Land, wo ihr Glück in Gefahr gerät, bis der Bauernhof Stellung bezieht, urplötzlich ein Baby unterwegs ist und der Städtertraum vom Dorftheater Wirklichkeit wird. 
 
 
 
Wenige (noch) lieben das Putzen. Was aber, wenn diese Tätigkeit einen größeren Einfluss auf die Wohnqualität und Befindlichkeit - ja, die Selbstentfaltung der Bewohner ausübt, als der erste Blick vermuten lässt? 

Linda Thomas, Reinigungsfachfrau und Gründerin einer ökologischen Putzfirma, hat sich über Jahrzehnte (nicht nur) von Berufswegen mit dem Putzen und seinen - je nach Bewusstheitsgrad und innerer Einstellung - unterschiedlichen Wirkungen befasst. Was sie erfahren hat, weist einen Weg, der weit über eine nur äußerliche Raumpflege hinaus. Dem Leser erschließt sich ein Gespür für die feineren Ebenen des Wohnraums. Die Lust, Räume tiefergehend zu reinigen und zu erhellen, wächst. Der Übende läuft Gefahr ein Liebender zu werden und damit einen einfachen, alltäglichen Vorgang um Stufen zu erheben. Praktische Spiritualität, die, wenn sie ausgeführt wird, in vielen Lebensbereichen - manchmal geradezu verblüffende - Wirkungen zeigt. Mit vielen Fallbeispielen.
 
 
 
Als Rose an einem strahlenden Frühlingstag kurz vor ihrem neunten Geburtstag in ein Stück Zitronenkuchen beißt, den ihre Mutter für sie gebacken hat, muss sie feststellen, dass zwischen den frischen Zitronen, dem Zucker und der Butter eindeutig ein Hauch Traurigkeit liegt. Und plötzlich schmeckt der Marmeladentoast ihres Bruders Joseph seltsam abwesend, das Roastbeef ihres Vaters nach Schuldgefühlen, ein Sandwich nach großer Verliebtheit: Jeder Bissen offenbart mehr, als Rose lieb ist - und erst im Laufe der Jahre lernt sie, mit ihrer Gabe umzugehen.
 
Ein herzzerreißender, komischer Familienroman, der uns die Frage stellt, wie viel wir wirklich von unseren Liebsten wissen.
 
 
20.) Die Harmonie im Kerker des Mandarin von Clementine Skorpil
 
Das Reich der Mitte im Jahre 1693. Ein exklusiver Kreis von Jesuiten gewinnt das Vertrauen des chinesischen Kaisers Kangxi in Bejing. Sie sollen dem Hof als Wissenschaftler dienen. Doch das Bild der Harmonie bekommt durch Glaubenskontroversen und Machtkämpfe der obersten chinesischen Eliten einen gewaltigen Riss. In Mitten dieser Auseinandersetzungen geschieht der verhängnisvolle Mord an einem venezianischen Ordensbruder, Guiseppe Reni. Wang Wenming, ein Provinzrichter, und sein treuer Sekretär Guo Li-ang werden vom Kaiser damit beauftragt, den Mordfall zu klären. Im Kontakt mit den Jesuiten stoßen die beiden auf ein für sie völlig fremdes Denken, auf eine unbekannte Kultur und ihnen unverständliche Traditionen. 
 
 
21.) Vom Tode verwest von Jesse Bullington
 
Europa im 15. Jahrhundert. Die junge Awa gerät in den Bann eines uralten Nekromanten. Er zwingt sie, seine Schülerin zu werden, und belegt sie obendrein mit einem scheußlichen Fluch. Um sich von dem Zauber zu befreien, muss Awa ein mysteriöses Zauberbuch finden. Auf der Suche durchstreift sie eine finstere Welt, in der jeder nach Hexen wie ihr sucht. Für den Scheiterhaufen ...
 
 
 
22.) Ich bin schizophren und es geht mir allen gut von Dirk Bernemann
 
Neulich auf dem Friedhof: Ein Grabstein, auf dem stand: »Ich habe doch gesagt, es geht mir schlecht.«
Neulich im Spiegel: Ich ist jemand anderes. Irgendjemand. Weit weg.
Neulich in diesem Bett: Ich wache auf und ich liebe dich!
 
Dirk kommt diesmal nicht allein, er hat sich mitgebracht.
Er hält sich eine Halogenlampe in den Mund und man erkennt, wie es in ihm aussieht.
Töne, Texte, Bilder, Reiseberichte, Poesie und der Wahnsinn des allmächtigen Alltags. Bernemann bringt uns zum Lachen mit Dingen, die wir hassen, und er bringt uns zum Weinen mit einfühlsamen Alltagsbetrachtungen. 
 
 
23.) Vom Aushalten ausfallender Umarmungen von Dirk Bernemann
 
Jede Figur in diesem Buch möchte man gerne lange umarmen. Manche, um ihnen Halt zu bieten, andere, um sie sehr langsam zu ersticken. In der Tradition von Ich hab die Unschuld kotzen sehen lässt Dirk Bernemann diverse Schicksale aufeinanderprallen und es oft wie niedliche Unfälle aussehen. Was bleibt sind Blessuren, Liebe und Hoffnung. 
 
 
 
24.) Wir haben Sie leider nicht angetroffen: Überleben mit der Deutschen Post von Hans-Hermann Thielke
 
Warum sind manche Postbeamte pampig, während andere permanent und scheinbar grundlos lächeln? Weshalb dauert es bei unseren Helden in Gelb stets etwas länger? Und was steckt wirklich hinter dem Hass von Hunden auf Briefträger? Mit Witz und feiner Ironie gibt Comedian Hans-Hermann Thielke endlich Antwort auf eigentlich Unerklärliches bei der Deutschen Post - und verrät viel Wissenswertes und Kurioses, u.a. über

• die sieben Todsünden am Schalter
• das korrekte Frankieren von Briefen im Dunkeln
• und andere Abenteuer aus dem »mittleren nichttechnischen Dienst«.
 
 
25.) Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals von Volker Strübing
 
Volker Strübing ist Geschichtenerzähler, er tritt auf Lesebühnen, Poetry Slams, Literaturfestivals sowie in Kabaretts und Comedy Clubs auf. Seine Texte sind rasant und witzig; es sind Alltagsgeschichten, die einem ernsthaften Nachdenken über die Umwelt entspringen, aber mit viel schwarzem Humor, Sprachwitz und ungewöhnlichen Blickwinkeln erzählt werden. Man fragt sich mit Volker Strübings Alter Ego, wie es wäre, wenn Facebook unsere Profile via Algorithmus selber ausfüllen könnte („Man kann ja alles ändern”) und leidet mit ihm in den „Knochenmühlen der Fitness-Industrie”. Man lacht über den V-Mann wieder Willen, der ein florierendes Geschäft aus seinem „Beruf” macht oder über die beiden Fahnder auf der Suche nach dem „verheerendsten Rauschgift in der Geschichte der Menschheit” - nämlich Geld. 
 
 
26.) Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht von Thomas Spitzer
 
Was können wir wissen? Was dürfen wir sagen? Gibt es Proktologen, die ihren Beruf aus Leidenschaft machen? Und wieso sehen Kohlmeisen aus wie kleine Orcawale?
In 33 Bühnentexten und Essays stellt sich ein Poetry Slammer den ganz großen Fragen der Menschheit.
 
 
27.) Über die Erhabenheit toter Katzen und das Umwerben trauriger Mädchen von Philipp Multhaupt
 
Eine Detektivgeschichte über die Liebe, so ehrlich, melancholisch und traurig, dass man sich wünscht, sie wäre wahr.

Jan ist vierzehn - oder so - und liest gern Detektivromane. Unbeachtet von seinen Eltern streift er mit einer Kamera, die er vom Dachboden seines Onkels gestohlen hat, durch seine kleine Stadt und fotografiert tote Katzen. Nebenbei wünscht er sich eine Schrecklich Traurige Freundin. Als er eines Mittwochs im Erdkundeunterricht Claudias Blick begegnet, scheint sein Wunsch endlich in Erfüllung zu gehen.

Eine hinreißender Roman voll philosophischer Weisheiten über die Liebe, die Stärke mutiger Tage und die Unsicherheit junger Menschen in einer Welt voller gleichgültiger Erwachsener. 
 
 
28.) Genauer betrachtet sind Menschen auch nur Leute von Patrick Salmen
 
Über 1,9 Millionen Menschen haben sich allein auf YouTube Patrick Salmens Liebeserklärung an den Bart (›rostrotkupferbraunfastbronze‹) angeschaut. Warum? Weil er den Wahnwitz des Alltags staubtrocken auf den Punkt bringt. Weil er die tränentreibende Komik in so absurden Dingen wie Jochen-Schweizer-Erlebnisgutscheinen und selbstgebastelten Fotokollagen entlarvt. Weil er uns eine menschliche Menagerie aus sarkastischen Rentnern, scharfzüngigen Kellnern und zynischen Postboten vorführt wie ein Zoologe - mit wissenschaftlichem Interesse und höchstens einem ganz leisen Staunen. Mit der Weisheit des Poeten, des wahren Erforschers der menschlichen Natur, erkennt der Kabarettist und Poetry Slammer Salmen: Genauer betrachtet sind Menschen auch nur Leute.
 
 
29.) Tod durch Klopapier von Donna Gephart
 
Das Leben kann ein Arschloch sein

Als Bens Mutter eines Tages das gute Klopapier gegen billiges, kratziges eintauscht, erkennt er, dass ihre Geldsorgen groß sein müssen. Doch der Siebtklässler hat weit mehr zu verlieren als das gute Klopapier. Wenn er nicht ganz schnell möglichst viel Geld mit dem Verkauf von Schokoriegeln und dem Gewinnen verschiedener Preisausschreiben macht, wird seine Familie aus der Wohnung geworfen. Und auch wenn Ben wirklich gut darin ist, wird es für einen Geldpreis reichen, mit dem er nicht nur die Miete bezahlen sondern auch das Versprechen einhalten kann, das er seinem Vater kurz vor dessen Tod gegeben hat? Schließlich ist es ein selbstgebasteltes Zombie-Hochzeitskleid aus Klopapier, das alles entscheiden könnte.
 
 
30.) Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot von Josef Winkler
 
»Reisen, um heimatlos zu werden«, schreibt Henri Michaux. Der Österreicher Josef Winkler ist während der Niederschrift seiner Romane über sein Heimatland Kärnten immer wieder nach Italien gereist, später nach Indien und dann auch nach Mexiko, im Gepäck die Erzählungen anderer Autoren, aus denen er kurze Zitate als Intarsien in seine poetologischen Reportagen einsetzt: von Reisen, die ihn zu seiner eigenen Überraschung mit Variationen eines Bildes aus der Kindheit - ein am Straßenrand liegendes, bereits mit Packpapier abgedecktes, überfahrenes Kind - heimholen. Zuletzt in Klagenfurt, wo bei Straßenarbeiten zur Vorbereitung der Fußballeuropameisterschaft 2008 ein Kind überfahren wird und stirbt. Erzählung für Erzählung, Todesfall für Todesfall rückt Winkler seiner Heimatlosigkeit näher. 
 
 
*          *          *          *          *          *          *          *          *          *          *          *          *          *
 
 
Herrlich, nicht? ;) 
 
 
Alles Liebe,
    Janine

Kommentare:

  1. Gott, ich hab noch nie einen solch langen Buchtitel gesehen wie die Nr. 17! :'D Ein wirklich toller und unterhaltsamer Post.

    Alles Liebe,
    Lisa von hashtagbeyourself.blogspot.ch

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    1. Ja, der Titel ist schon sehenswert ... :D
      Danke, Lisa! Alles Liebe!

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  2. Huhu liebe Janine ♥

    Von den Büchern kenne ich leider keines, aber die Titel sind wirklich witzig! :D Besondes Nr. 17! Da nimmt ja schon das Lesen des Titels einige Lesezeit in Anspruch. ;)
    Eine richtig coole Idee & ein unterhaltsamer Post. ♥

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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    1. Hallo Jasi,
      dankeschön, es freut mich sehr, wenn du unterhalten wurdest. ;) Nr. 17 ist schon ein skuriler, aber vor allem langer Buchtitel. Vom Klappentext her sagt es mir allerdings weniger zu, diesbezüglich bin ich eher für die Erhabenheit toter Katzen zu haben. :D
      Alles Liebe!

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  3. Hey Janine,

    ich hätte ja auch gern mal so tolle Bekannten :D Wie hat dir Barcelona gefallen? Was hast du alles gesehen/erlebt? Da meine Eindrücke noch recht frisch sind, interessiert mich alles brennend :D

    Ich glaube, mein Lieblingstitel aus diesem Post ist "Ich bin schizophren und es geht mir allen gut". Grandios!

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    1. Ja, das war auch eine ganz spontane Geschichte von ihm und ich dachte mir, wenn ich schon mal die Chance bekomme, fast umsonst für ein paar Tage zu verreisen, dann muss ich die unbedingt ergreifen ...
      Ich finde, dass Barcelona eine teilweise sehr schöne aber in jedem Fall sehenswerte Stadt ist, sehr sauber, eine Menge Touristen. Barcelona hat meiner Meinung nach sehr viel "Deko", viel Schnickschnack für Besucher und was mir auch aufgefallen ist: viel weitläufigere Flächen als beispielsweise in Wien, also nicht so eng. Obwohl es in der Altstadt ja schon diese extrem engen und dunklen Gassen gab (die mir ein ganz eigenes Gefühl bereitet haben). Ich habe soo viel gesehen, unter anderem natürlich die Altstadt, Teile der alten Stadtmauer, die Rambla, den Triumphbogen, die Font Màgica Springbrunnen, ... War schon echt viel für die zwei Tage Sightseeing am Abend. Am Meer waren wir auch noch und in unserem Pool am Hoteldach. Wir hatten ein atemberaubend schönes Hotel. Mein Bekannter arbeitet in Wien bei Austrian Airlines und fliegt selbst völlig gratis und für eine Begleitperson kostet es nur ganz wenig und er bekommt für Hotels auch Vergünstigungen, deswegen konnten wir uns das leisten. Und da er bereits 4 x in Barcelona war, wollte er mir jetzt mal die Stadt zeigen. Ich habe am ersten Tag am Abend gedacht, dass ich schon drei Tage von Zuhause weg bin, so viel habe ich gesehen und erlebt und ist tagsüber passiert. :) Nichtsdestotrotz auch sehr anstrengend und ermüdend für mich - das ist die Kehrseite!

      Und ist dir das auch aufgefallen als du dort warst: - Es laufen sehr viele schwule Paare herum.

      Alles Liebe!

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    2. Klar, viele Touristen. Aber in welcher größeren Stadt eines Landes ist das nicht so?
      Die Gassen in der Altstadt sind schon der Hammer... irgendwie seltsam, wenn man dem Nachbarn auf den Frühstücksteller gucken kann. Aber in Bamberg ist das teilweise auch so.
      Wir sind auch ganz schön gelatscht und bei uns war es ja noch nicht so heiß wie jetzt. Aber trotzdem waren wir abends echt platt. Mir hat es da aber richtig gut gefallen und ich möchte unbedingt nochmal hin.

      :D Was dir alles auffällt. Mir ist schon das ein oder andere schwule Paar entgegen gekommen, aber jetzt nicht so, dass ich das ich das besonders auffallend gefunden hätte.

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    3. Ich bin ja sonst eher nicht viel in Großstädten unterwegs - außer in Wien, und da fallen mir nie besonders viele Touristen auf, aber gut, ich halte mich in Wien ja auch eher nicht dort auf, wo es Touristen normalerweise hinzieht. ;)

      Ich fand das mit den engen Gasse echt heftig: zum einen hast du recht (aber daran habe ich erst gar nicht gedacht): man kann den Nachbarn wirklich fast direkt auf den Teller gucken, aber ich habe mir eher Gedanken darüber gemacht, dass manche Wohnungen ja komplett finster sein müssen. Da kommt ja kein Sonnenlicht rein, wenn es eine Wohnung ist, deren Fenster nur in diese engen Gassen rausgehen ...

      So heiß fand ich es gar nicht mal, als wir dort waren hatte es nur zwischen 26 und 30° - das war auf jeden Fall auszuhalten. Und wir sind eigentlich auch erst immer gegen Abend losgegangen und stundenlang unterwegs gewesen. Die Hitze war also nicht das Problem, eher meine schmerzenden Füße. :D

      Mir wäre das auch gar nicht so aufgefallen mit den schwulen Pärchen, wenn mich mein Bekannter nicht drauf aufmerksam gemacht hätte. Dann musste ich natürlich drauf achten und tatsächlich kamen uns sehr viele schwule Paare entgegen. Fand ich aber interessant! Sieht man woanders ja sonst eher selten. :)

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    4. Das muss nicht unbedingt was mit Großstadt zu tun haben. In Bamberg mache ich auch regelmäßig Touristenslalom und als Großstadt kann man das hier nun nicht bezeichnen :D

      Siehst du, an das Licht habe ich nicht gedacht :D Dafür gibt es ja Lampen ;) Auch wenn echtes Licht natürlich schöner ist.

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  4. Hi Janine!

    Da sind ja echt lustige Sachen bei! Die Titel erzeugen auf jeden Fall Aufmerksamkeit, seltsam, dass ich aber noch nie von einem gehört habe! :P Ich finde "Tod durch Klopapier" ja echt am besten! :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. *Schmunzel* "Tod durch Klopapier" ist wirklich gut, aber ich glaube, mein persönlicher Favorit in diesem Post ist und bleibt "Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen". ;)

      Alles Liebe ♥

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  5. Hey Janine,
    ganz ehrlich: Was sind das nur wieder für herrliche Titel? :D Richtig gut. Das ist eine geniale Aufmunterung am Morgen. ^^
    Einen Titel finde ich sogar ziemlich gut und das ist "vom Aushalten ausfallender Umarmungen". Das ist gar nicht mal so leicht, wenn man das nicht gerne mag. :D

    Liebst, Lotta

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    1. Hi Lotta!
      Ja, nicht? :D Ist schon toll, was es alles so an kuriosen Buchtiteln zu finden gibt - und das ist noch lang nicht alles, was ich zu bieten habe. ;) Die meisten Titel sind auch ziemlich unbekannt, denke ich.
      *lach* Ich glaube, dass jeder auch schon mal die Erfahrung so einer besonders ausfallenden Umarmung gemacht hat und ja ... das kann in der Tat etwas unangenehm werden.^^

      Alles Liebe!
      Janine

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  6. Ave,

    geht es nur mir so oder erinnert "Vom Tode verwest" enorm an "Vom Winde verweht"?
    Aber auch schön zu lesen, dass einige der kreativen Titel von Poetry Slammern (und ähnlichen Gestalten) stammen. ^^

    Mit freundlichen Grüßen,
    Seitenfetzer

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    1. Grüß' dich! :)
      Stimmt, es klingt sehr ähnlich, aber ich muss gestehen, dass ich es erst nicht mit "Vom Winde verweht" assoziiert habe. ;)

      Alles Liebe,
      Janine

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  7. Huhu Janine,

    sehsüchtig habe ich die Fortsetzung deines grandiosen Artikels erwartet und da ist sie nun! Hach meine Bauchmuskeln tun immer noch weh vor Lachen! Besonders gut haben mir der ewig lange Titel - wer kommt denn bitte auf sowas?! - und die NR. 22 mit der Schizophrenie gefallen. :)

    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Liebe Kathi,
      ja, da ist sie und ich muss mit Entsetzen feststellen, dass der Post schon wieder über eine Woche alt ist. Wohin rinnt nur die Zeit? :-/ Ich möchte bald schon den dritten Teil veröffentlichen ... :)
      Wer kommt auf so einen langen Titel ... ich schätze mal: die Autorin oder der Verlag? :D Ich glaube, dass es überhaupt der längste Titel ist, den ich bisher gesehen habe. Aber der schafft vor allem eins: Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen!

      Alles Liebe!

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