[Leserunde # 28] Morgen kommt ein neuer Himmel | Lori Nelson Spielman

Freitag, 20. Mai 2016


Auf die Leserunde zu Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman, die ab heute hier bei mir losgehen wird, habe ich mich schon ganz besonders gefreut: zum einen, weil ich von so vielen anderen Bloggern und Lesern bereits mitbekommen habe, dass dieser Roman sogar besser sein soll, als der Folgeroman Nur einen Horizont entfernt (den ich ja schon gelesen habe und wegen der berührenden Thematik echt lesenswert fand), und zum anderen, weil ich den Roman mit einer Handvoll wundervoller Menschen gemeinsam lesen darf! ♥


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Informationen zum Buch:

-) Seiten: 363
-) Verlag: S. Fischer
-) Ersterscheinung: 2014
-) ISBN: 9783596196357
-) Format: Taschenbuch
-) Wert/Preis: [A] 10,30 €   [D] 9,99 €
-) Originaltitel: The Life List
-) Genre: Roman

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe






Die Buchrückseite:

Elizabeth weiß, dass sie sterben wird. Und sie weiß auch, dass ihre 34-jährige Tochter Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist - trotz Freund, Wohnung und Job. Denn was ist mit Bretts einstigen Lebenszielen und Wünschen? In ihrem Testament fordert Elizabeth ihre Tochter dazu auf, ihr Leben komplett zu ändern und hinterlässt ihr mehrere Briefe. Brett ist fassungslos: Wie kann ihre Mutter sich derart in ihr Leben einmischen?
Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief - und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett unglücklich ist.
Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen - denn nur sie selbst kann es ändern ...


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Mitlesen werden:

-) Jane
-) Livia
-) Martina
-) Sarah
-) und ich

Wie immer darf sich jeder, der noch spontan miteinsteigen will, gerne unten in den Kommentaren unter Allgemeines Geplauder (an)melden. 

Und an alle anderen anderen, die das Buch noch lesen wollen, jetzt hier bei der Leserunde aber nicht dabei sind: Bitte nicht zu sehr in den Kommentaren schmökern, denn ihr könnt euch sicher sein, dass dort gespoilert wird!


Einteilung der Leseabschnitte:

1. Abschnitt: Anfang - S. 92 (Kapitel 1-8)
2. Abschnitt: S. 93 - 178 (Kapitel 9 - 14)
3. Abschnitt: S. 179 - 269 (Kapitel 15 - 23)
4. Abschnitt: S. 270 - Ende (Kapitel 24 - Epilog)


Also, ich bin schon sehr gespannt, ob der Hype um »Morgen kommt ein neuer Himmel« in meinen Augen nachvollziehbar sein wird, oder nicht. Eines kann ich allerdings jetzt schon mit Gewissheit sagen: die Protagonistin wird mir mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Vornamen so schnell nicht aus dem Kopf gehen ... ;)

Ich wünsche euch eine gute Landung im Buch, ihr Lieben!


Kommentare:

  1. 1. Abschnitt: Anfang - S. 92 (Kapitel 1-8)

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    1. Na, dann mache ich mal den Anfang. - Ich bin sogar schon am Nachmittag mit dem ersten Abschnitt fertig geworden. :)
      Als erstes muss ich sagen: vom Stil her erinnert es mich sehr an »Nur einen Horizont entfernt« - was mit gefällt, Wiedererkennung durch den Schreibstil finde ich immer gut. Auch das Thema Verzeihen ist hier wieder vorhanden, zwar nur ein wenig (Bretts verstorbener Vater), aber doch.

      Ich an Bretts Stelle wäre wegen dieser Lebensziel-Liste, die ich mit 14 Jahren geschrieben habe, auf meine Mutter wohl auch ein wenig sauer gewesen, kann ich mir vorstellen. Ich meine, Ziele oder Träume verändern sich im Laufe eines Lebens nun mal, und nur weil ich mir mit 14 Jahren einen Hund oder ein Pferd gewünscht habe, heißt das nicht, dass ich das mit 34 Jahren immer noch möchte. Leben ist Veränderung, man entwickelt sich ja. Ich kann nur für mich sprechen, aber damals mit 14 hätte ich gerne auch Kinder gehabt, aus der heutigen Sicht (fast 10 Jahre später), kann ich mir Kinder überhaupt nicht mehr vorstellen. Kann sein, dass sich das in den nächsten Jahren wieder verändert. Ich finde, das Leben ist einfach immer eine Momentaufnahme und wenn ich mir jetzt dieses oder jenes wünsche ... kann es trotzdem in drei Wochen schon wieder ganz anders aussehen. Und ich finde es unerhört, dass (m)eine Mutter mich dazu zwingen will, mir irgendwelche Wünsche, die ich vor 20 Jahren hatte, zu erfüllen, damit ich an mein Erbe komme.

      Gewisse Dinge kann ich eh verstehen und da bin ich auch ganz bei Elizabeth: z. B. das mit der Liebe des Lebens finden oder einen Job, der mich voll und ganz ausfüllt ... Aber dann explizit darauf zu beharren, dass es NICHT Andrew ist und dass sie unbedingt Lehrerin sein soll, gefällt mir gar nicht. Ich finde das fast schon ein wenig unheimlich, dass Elizabeth Brett besser kennen soll, als sie sich selbst ...

      Man merkt halt hier auch schon deutlich, dass die Autorin Bretts Freund Andrew weniger sympathisch darstellt, damit man es als Leser gutheißt, dass sie sich einen anderen Freund sucht. Und ich vermute auch schon, wer derjenige sein wird ... ;) Ihr stimmt mir sicher zu, dass es nur Brad (Elizabeths Anwalt) sein kann, in den sie sich verlieben wird. Bisher finde ich die beiden eh sehr gut zusammenpassend - nicht nur deren Namen wegen. :D Brett und Brad!

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    2. Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiin! *kreisch* Ich hatte schon einen Roman hier geschrieben und dann hab ich das Fenster aus Versehen geschlossen. *heul*

      Also noch mal von vorn.. *seufz*
      (ich hab alles vergessen -.-')

      Bisher kann ich der Geschichte eher weniger abgewinnen.. Ok, sie ist gut geschrieben, emotionale Stellen gibt es zuhauf und auch der Schreibstil überzeugt, aber sie erinnert mich doch zuuu sehr an "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern. Diese Geschichte fand ich damals toll, aber "Morgen kommt ein neuer Himmel" ist für mich derzeit noch zu realitätsfern. Ich glaube auch nicht, dass das besser wird, falls Brett wirklich alle Punkte 1:1 abarbeitet.
      Ich hätte es besser gefunden, wenn sie tatsächlichen Mut beweisen würde, ihre Wünsche sich noch mal auf der Zunge zergehen ließe, darüber nachdächte und dann kreativ bei der Umsetzung wird. Aber vielleicht geschieht ja genau das?! Mal abwarten..

      Beispiele?
      - Lehrerin werden: Warum denn in eine Schule gehen? Ich kann doch auch Nachhilfeunterricht geben. Oder zu Lesenachmittagen aufrufen.
      - ein Pferd: Es gibt Reitställe.
      - ein Kind: Patenschaft
      - Bühne: Benefizveranstaltungen
      - ...

      Ein bisschen einfallslos finde ich natürlich den Anwalt Brad. Aber gab es nicht auch noch eine Situation mit einem anderen Kerl? ? ? *stark-überleg*
      Und dass Andrew bewusst unsympathisch dargestellt wird, entspricht leider auch einem Klischee. (übrigens ist mir Brett - was für ein blöder Name =/ - auch nicht sonderlich sympathisch..)

      Ich finde es mutig von Elizabeth, ihrer Tochter dieses Ultimatum zu stellen. Wenn sie sie wirklich besser kennt als diese sich selbst - und danach sieht es ja jetzt nun mal aus -, dann macht sie quasi vieles richtig.
      Ich bin nur gespannt, ob sich hinter ihrer Fassade noch etwas anderes verbirgt. Ein Geheimnis wurde ja nun schon aufgedeckt. Und ehrlich gesagt finde ich das auch ziemlich unfair von ihr, dass es niemals zur Sprache kam. Und natürlich nicht richtig. Sie hat ihr Kind dessen ganzes Leben lang belogen.

      @Janine
      Ich bin jetzt auf deine Punkte teilweise mit eingegangen, ohne dich direkt anzusprechen - ich wollte meinen Kommentar nicht zu sehr zerpflücken. ^^'

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    3. Ahhh, Jane ... ich kenne das! :( Passiert mir auch manchmal. Ich habe mir dann angewöhnt, immer mal wieder, wenn ich sehr lange Kommentare schreibe, zwischendurch zu kopieren, was ich schon geschrieben habe, damit mir nichts mehr verloren gehen kann. Oder ich schreibe die langen Kommentare in einem Word Dokument vor (so wie jetzt) und kopiere es dann ins Kommentarfeld ein.

      Das ist interessant, dass dich die Geschichte an »P.S. Ich liebe Dich« erinnert, Jane. Ich habe das Buch vor vielen Jahren (6,7,8?) gelesen und fand sie wundervoll traurig, aber bei »Morgen kommt ein neuer Himmel« muss ich nicht an das Buch von Ahern denken.
      Den Schreibstil und das flüssige Lesen finde ich hier auch großartig und es macht richtig Spaß, aber das mit der Liste gefällt mir auch nicht besonders, da bin ich ganz bei dir. Es hätte mir auch mehr gefallen, wenn Bretts Mutter sich von ihr gewünscht hätte, dass sie in sich geht und neue, vor allem aktuelle Träume/Wünsche auserkort, die sie sich dann erfüllen soll. Aber an Wünschen von vor 20 Jahren festzuhalten, finde ich absolut daneben.

      Ja, ich glaube, in der U-Bahn hat Brett so ein Anzugträger angesprochen, als sie dann einen Telefonanruf bekommen hat und sich abrupt von ihm verabschieden musste. Aber glaubst du/glaubt ihr, dass der nochmal in der Geschichte auftaucht? Ich glaube, dass Brad Bretts Neuer werden wird. ;)
      Mir ist Brett jetzt auch nicht über alle Maßen sympathisch, aber unsympathisch ist sie mir auch nicht. Was ich echt blöd fand, und da hatte ich richtig Mitleid mit ihr: als Brett den Stand-up-Comedy-Aufritt hatte und so ausgebuht wurde bzw. die Leute so offensichtlich gezeigt haben, dass sie ihre Sache schlecht macht - und Brad dann noch unbedingt wollte, dass sie sich, bis die Zeit abgelaufen ist, weiterhin dort oben auf der Bühne zur "Lach"nummer macht. Und dann auch noch die doofe Aussage ihrer Mutter in dem Brief: dass sie wusste, dass das mit dem Auftritt nichts wird, aber wer denn gesagt hätte, dass sie immer perfekt sein muss? Ist das Elizabeths Vorstellung von Nichtperfektheitzeigen? Ich glaube, das kann man auch anders umsetzen und muss sich nicht so derbe zum Affen machen, um sich in Grund und Boden zu schämen. Aber okay, sehen wir mal, wie sich das Ganze weiterentwickelt ...

      Nun, auch dieses Geheimnis am Schluss, als Brett aus dem Tagebuch erfahren hat, dass ihr verstorbener Vater wahrscheinlich gar nicht ihr richtiger Vater war ... Mir kommt das alles gerade etwas zu viel auf einmal für Brett vor. Ich verstehe nicht, was sich Elizabeth dabei gedacht hat, Brett diesen Scherbenhaufen zu hinterlassen und das auch noch alles auf einmal: Zuerst der Tod ihrer Mutter, dann ist sie nicht nur nicht Geschäftsführerin von der Firma ihrer Mutter geworden, nein, sie wurde sogar noch gekündigt und zu allem Überfluss soll sie nun auch noch eine Liste abarbeiten, um an ihr Erbe zu kommen, obwohl diese Lebenswünsche schon uralt sind. Ach ja, und dann natürlich noch die Sache mit ihrem Vater, der anscheinend gar nicht ihr Vater war ...
      Also Brett tut mir mittlerweile schon leid - wieviel kann ein Mensch denn auf einmal verkraften?

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    4. Hallo ihr Lieben
      Ich bin durch mit dem ersten Teil. Ehrlich gesagt hat der mich nicht so berührt, wie erwartet, aber vielleicht kommt das ja noch.
      Ich bin mit der Erwartung an das Buch herangegangen, dass es ein wenig so sein würde, wie P. S. ich liebe dich. Von der Anlage her ist es ähnlich, aber hier sind die Bedingungen für das Erhalten der Briefe klar. Brett weiss, wie viele Aufgaben sie erwarten und welche Belohnung ihr am Ende winkt. Ich bin mir ausserdem ziemlich sicher, dass ihr Erbe das Haus ihrer Mutter sein wird.
      Ausserdem scheint schon jetzt klar zu sein, dass sie mit Brad zusammen kommen wird. Auch dir Geschichte mit ihrem richtigen Vater habe ich von Anfang an erwartet.
      Also alles in allem liest sich das Buch gut und mir gefällt der Schreibstil sehr, aber überrascht oder besonders berührt hat es mich bis jetzt noch nicht. Ich bin aber schon gespannt, wie es weiter geht.
      Was denkt ihr?
      Ganz liebe Grüsse
      Livia

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    5. Ah und dann gehe ich gleich noch ein wenig auf euch ein. Ich stimme euch zu, was Andrew anbelangt. Das hat man doch wirklich schon zu viele Male gelesen, oder nicht?
      Bezgl. Liste bin ich anderer Meinung :-) Ich mag Brett nämlich vor allem darum nicht, weil sie sich so uneinsichtig zeigt und quer stellt. Bis jetzt hat sie ja auch immer gemacht, was andere (Andrew) ihr gesagt haben. Warum soll sie jetzt de Ideen ihrer Mutter von Anfang an komplett verwerfen?
      Und wenn Brett schon wusste, dass sich um ihre Geburt ein Geheimnis rankt (wie mehrfach angetönt), warum ist sie nun so überrascht, obwohl diese Wendung ja wirklich naheliegend ist?

      Ich hoffe, dass mich das Buch noch packen wird. Den Text oben habe ich übrigens getippt, ohne eure Antworten zu lesen, damit ich mich nicht beeinflussen lassen kann:-)

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    6. @ Livia: Ich glaube auch, dass Brett das Haus ihrer Mutter erben wird, wenn sie alle Aufgaben erfüllt hat. Schau, jetzt sag ich sogar schon "Aufgaben" zu diesen Lebenswünschen ... Glaubt ihr, dass sie auch Geld erbt, wenn sie es schafft? Ich kann mir vorstellen, dass sich Elizabeth was anderes, besondereres einfallen hat lassen, aber wir werden sehen. ;)

      Ich weiß jetzt leider nicht mehr genau den Zeitraum, in dem sie das alles hinkriegen soll? Ein Jahr? Hach, ich bin immer noch ganz sprachlos ... Wie kann Elizabeth von ihrer Tochter erwarten, dass sie sich innerhalb eines Jahres neu verliebt (die Liebe ihres Lebens findet) und dann auch noch direkt schwanger werden soll? (Das setzt ja mal überhaupt nicht unter Druck. *Ironie aus*)

      Ich an Bretts Stelle würde Elizabeths "Ideen" auf jeden Fall über den Haufen werfen, wenn sie heute nicht mehr zu mir passen würden. Genauso wie bei Andrew: ja, da hat Brett auch Dinge getan, die sie nicht glücklich gemacht haben, nur um ihm zu gefallen. Nun versucht sie die Wünsche ihrer Mutter auch zu erfüllen - bleibt nur die Frage, ob diese alten Träume sie heute auch noch glücklich machen. Aber kann ja eh sein - denn dann kennt die Mutter ihre Tochter wirklich besser als sie sich selbst ...

      @ Livia: Hm, ich kann mich jetzt gar nicht mehr dran erinnern, dass Brett schon vorher wusste, dass um ihre Geburt ein Geheimnis gemacht wurde. Weißt du noch wo in etwa oder in welchem Zusammenhang das erwähnt wurde?

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    7. So, da bin ich nun auch =)
      Ich fand den ersten Leseabschnitt nicht schlecht, allerdings hatte ich mir viel mehr erwartet, da der Roman doch sehr gute Bewertungen bekommen hat.
      Es ist offensichtlich, dass die Autorin Andrew als Fiesling oder unsympathischen Freund austauschen will und wer kommt zum Zug? Brad natürlich....
      Doch vielleicht hat die Autorin auch noch eine Überraschung parat, was der Geschichte gut tun würde....mal sehen.
      Die Liste selbst finde ich nicht so schlecht, aber wie schon Janine gesagt hat, hat man mit 14 andere Wünsche und Träume als 20 (?) Jahre später. Hund und Pferd sind ja so typische Kinder/Tenniewünsche. Auf der anderen Seite kennt Elizabeth ihre Tochter sehr gut und möchte sie zurückführen zu Dingen, die sie früher geliebt hat und für Andrew aufgegeben hat. Das finde ich gut, denn man soll sich NIE für einen anderen Menschen ändern! Man verliert nur sich selbst und schließlich hat sich der Andere ja in dich verliebt, so wie man war.... Bei Andrew scheint es zwar nur der Erfolg und das Geld zu sein....aber gut...
      Der Schreibstil ist angenehm und man ist schnell in der Geschichte drinnen...

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    8. Hach, es freut mich, dass (fast) alle ungefähr gleichschnell lesen. :)

      @Janine
      Vielleicht will die Mutter ja gar nicht, dass sie sich wirklich haarklein an die Liste hält, sondern, wie ich oben schon geschrieben habe, ein wenig kreativ wird?!
      Und vielleicht braucht sie diesen Druck auch, weil sie sonst so weitermacht wie bisher und das will Elizabeth ja nicht.
      Ich hatte kein Mitleid mit ihr bei diesem Auftritt. 1. Hätte sie sich auch für eine andere Bühne entscheiden können. 2. War es wirklich nicht lustig. (und sie hat sich immerhin zu Hause „vorbereitet“)

      Sorry, aber ich finde es nicht nur für Brett alles ein bisschen viel, sondern irgendwie auch für mich. Derzeit fühl ich mich wie auf 1000 Baustellen, die alle bis zum Ende fertig sein sollen. Ich bin gespannt..

      @Livia
      Ich denke auch, dass sie das Haus erben wird. Vielleicht weiß ihre Mum ja, dass sie nicht Miteigentümerin der Wohnung ist und möchte ihr so zumindest schon mal unter die Arme greifen?!

      Genau das waren auch meine Gedanken im Bezug auf Brett: sie ist uneinsichtig. Anstatt nachzudenken, wettert sie. Und wenn sie ihre Mum wirklich kannte, sollte sie erst recht mal anfangen nachzudenken.

      @Martina
      „[…], denn man soll sich NIE für einen anderen Menschen ändern! [...]“
      Sehr schön gesagt! Und ich bin da ganz bei dir: Ich glaube einfach, dass Elizabeth ihre Tochter wieder auf den richtigen Pfad lenken möchte..


      PS: Mag von euch jemand zufällig die Liste posten? Ich finde sie gerade nicht auf Anhieb. -.-‘ (und ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb - mit großen Maschen xD)

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    9. Ach ja: Einmal sagt Brad auch ganz deutlich: "Du hast Möglichkeiten. Genau das versucht dir deine Mutter doch zu zeigen." (S. 88)
      Ich finde, die Liste ist wirklich einfach nur ein Wachrütteln und Sichbewusstwerden. Diese Chance sollte Brett endlich annehmen!!!

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    10. @ Jane: Ja, das kann eh sein, dass Elizabeth will, dass Brett ein wenig kreativ wird und sich nicht haarklein an die Liste hält. Aber ob der Anwalt das dann auch so gelten lassen würde, denn bisher hat Elizabeth in ihren Briefen nichts in diese Richtung angedeutet, oder doch?
      Aber du hast recht: ich habe Elizabeth vielleicht ein wenig vorschnell "verurteilt" und vielleicht braucht Brett diesen Druck tatsächlich, damit sie endlich was ändert in ihrem Leben. ;)
      Aber mal sehen, wie das weitergeht, ich konnte bisher eh noch nicht weiterlesen ...

      Stimmt, Bretts Auftritt war auch wirklich nicht komisch, aber Brett wird gedacht oder gehofft haben, dass es gut ankommt, sonst wäre sie ja nicht auf diese Bühne gestiegen, nehme ich an. Ich finde es nur einfach respektlos, dass ein Publikum dann so reagiert und die Person auf der Bühne dann derart beschämt. Würde mir nie einfallen - ich versuche mich dann immer in diejenige Person einzufühlen und dann tut es mir richtig weh.

      Hier ist die Liste (die Punkte, die sie noch erledigen muss): ;)

      1. Ein Kind bekommen, vielleicht zwei
      6. Einen Hund anschaffen
      9. Für immer die Freundin von Carrie Newsome sein
      12. Armen Menschen helfen
      13. Ein richtig schönes Haus kaufen
      14. Ein Pferd kaufen
      17. Mich in den Richtigen verlieben
      18. Live auftreten, auf einer richtig großen Bühne
      19. Eine gute Beziehung zu meinem Vater haben
      20. Eine tolle Lehrerin werden

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    11. Danke für die Liste! :))

      Irgendwie klingen die Punkte jetzt, wo man ein bisschen darüber nachdenkt, gar nicht mehr so verkehrt - für mich zumindest - und auch machbar.

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    12. Wenn man die Liste jetzt so vor sich hat, dann ist sie eh nicht so anmaßend oder unvorstellbar zu erreichen, das stimmt. ;P Ich glaube, ich habe einfach nur so überregaiert, weil es hieß, Brett solle das alles innerhalb eines Jahres schaffen und dann hat es auch noch so ausgesehen, als würde der eine oder andere Wunsch auf der Liste Bretts heutigen Vorstellungen von Lebensträumen gar nicht mehr entsprechen. Das fand ich dann schon ein wenig heftig.

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    13. So, da bin ich wieder, war wegen meiner einen Abschlussprüfung ein wenig absorbiert.
      @Janine
      Sie spricht ab Seite 80 immer in Andeutungen und Seite 87/88 wird klar, dass sie schon im Voraus damit gerechnet hat, dass sich ein Geheimnis um ihre Geburt rankte.

      Grundsätzlich bin ich immer noch der Meinung, dass sie einfach viel zu festgefahren ist und verstehe nicht, warum sie sich von Andrew alles sagen lässt, von ihrer Mutter aber nichts.

      Ausserdem geht ja von ihrer finanziellen Lage her so oder so alles. Was ich nämlich lange nicht kapiert habe: Brett ist stark gewinnbeteiligt am Umsatz der Firma, kann sich also nach wie vor problemlos ein Pferd usw. anschaffen und auch halten. Vielleicht können sich das viele von uns nicht vorstellen, dass sich finanziell alles innerhalb eines Jahres verwirklichen lässt, aber ich glaube, dass man sich bei diesem Buch vor Augen halten muss, dass Geld bei Brett wirklich keine Rolle spielt.

      Ausserdem: wir und auch sie sind alle vor allem unter Druck wegen "Kinder kriegen". Ich denke, dass hier auch etwas wie eine Patenschaft oder etwas weit Kreativeres in Frage kommen könnte.

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  2. 2. Abschnitt: S. 93 - 178 (Kapitel 9 - 14)

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    1. Ok, meine Theorie erscheint mir immer wahrscheinlicher.. Oder warum taucht dieser Typ aus der U-Bahn ständig auf?! ;) Auch wenn die Hinweise auf Brad natürlich ebenso nicht ohne sind..

      Und die Theorie, dass sie keine Lehrerin an einer Schule sein muss, wird hiermit ja auch bestätigt. :D

      ..und eigentlich hatte ich auch noch die Theorie, dass Brett vielleicht das Kind von Sanquita adoptiert - dann wäre der Punkt auch abgehakt. ;) Irgendwie hoffe ich ja, dass sie NICHT schwanger ist..

      Jetzt hat Brett endlich mal Klartext mit Andrew gesprochen - wurde ja auch mal Zeit!!!
      Als sie dann sagte: „Du willst das alles nicht. Das spüre ich.“ (S. 115 / 295), hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Und der beste Satz aus ihrem Mund war: „Ich möchte, dass Sie Wohnung Nr. 4 komplett leerräumen.“ (S.138) Ich hätte sie küssen können dafür! XD
      Als Andrew zu Brett meinte: „Ich helfe dir bei deinen Zielen, [...]“ (S. 123), hab ich erstmal die Augen verdreht. Ist doch offensichtlich, dass er sich nur bei seinen eigenen Zielen hilft. Sieht man ja auch am Schluss des Abschnittes. =/

      Einmal musste ich mal wieder über mich selbst lachen.. Als Brett bei Carrie ist und die Kinder sieht, steht da: „Carries drei farbige Kinder [...]“ (S.140), und ich habe „drei farbige“ als EIN Wort gelesen. ^^‘

      Vielleicht bin ich gerade zu kalt für die Geschichte, aber so richtig abholen kann sie mich leider noch nicht. Meine Erwartungen sind nach den ganzen positiven Stimmen aber auch extrem hoch (gewesen). =/

      @Janine
      Woher hast du eigentlich die Einteilung? Irgendwoher übernommen oder selbst entschieden? Die ersten zwei Unterbrechungen finde ich nämlich sehr gut gewählt. ;)

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    2. Jane, du scheinst recht zu haben....der Burburry Man tritt nun öfters in Erscheinung.....aber Brad trennt sich ebenfalls von seiner Freundin.

      Die Lehrerausbildung von Brett ist mir ein Rätsel....sie hat den Beruf nie ausgeübt und kommt dann sofort als Vertretungslehrerin an eine Schule, die bekannt ist für extreme Problemkinder? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Österreich so passieren könnte.....

      Ja, der Satz "Ich möchte, dass Sie Wohnung Nr. 4 komplett leerräumen" war absolut großartig!!! Endlich.... Ich bin nur gespannt, wie das nächste Treffen mit Megan ausfallen wird.
      Carrie dagegen ist eine absolut wundervolle Freundin und ihre Eltern ebenfalls. Hier erhält Brett nun den Hinweis über ihren Vater. Ich bin ja mal gespannt, ob sie ihn finden wird.
      Ich muss sagen, dass mich jetzt dieser Abschnitt besser gefallen hat, als der erste, wo ich doch so meine Zweifel hatte, ob mir das Buch meine Erwartungen erfüllen oder ob es wieder der gewöhnliche "Einheitsbrei" wird.
      Mal sehen, wie es weitergeht...

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    3. @Martina
      Ja, an der ein oder anderen Stelle ist mir auch ein bisschen viel Zufall vorhanden..

      Ob wir Megan noch mal sehen? ? ? Ich glaub ja irgendwie nicht dran..

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    4. Tja, das ist jetzt die gute Frage, nachdem es mit Andrew aus und vorbei ist. (Ich bin froh, dass Brett sich von diesem Typen getrennt hat!! Der war mir so unsympathisch!) Brad oder der Burberry Mann? ;) Vielleicht will uns die Autorin mit dem Burberry Mann nur ein wenig ablenken (von Brad)? Ich bin mir sehr sicher, dass Brad sich auch von Jenna trennen wird, wenn es nicht so gut läuft ... Aaaaaber: was ist denn mit dem Psychiater von dem einen "schwierigen" Jungen, den Brett unterrichtet? Der will Brett ja scheinbar auch kennenlernen. Also ... scheint ja so zu sein, als hätte Brett eh noch genug andere Verehrer!

      Also das hätte ich jetzt echt nicht erwartet, dass Andrew was mit Bretts Freundin Megan am Laufen hat. Das ging doch bestimmt schon länger so, oder was glaubt ihr? Hoffentlich erfahren wir da dann noch was bei einem nächsten Treffen zwischen Megan und Brett!

      Zuerst hat sich Brett noch gedacht, dass sie die ganzen Möbel als Friedensangebot in Andrews Loft lässt und dann hat sie sich doch umentschieden (hätte ich auch getan!!) und jetzt hat der Gute nur mehr einen Couchsessel und eine Matratze in der Wohnung ... ;D Ob wir da wohl noch seine Reaktion darauf erfahren werden?

      @ Jane: Mein Gott, ich hoffe auch, dass Brett nicht von Andrew schwanger geworden ist. Ich finde die Idee, dass sie Sanquitas Kind adoptiert gar nicht so schlecht. Es wird ja schon ein wenig angedeutet, dass Sanquita wohl krank ist und vielleicht gar nicht mehr so lange lebt ...

      Hahahaha, ich habe zwar schon "drei farbige Kinder" und nicht "dreifarbige Kinder" gelesen, aber damit konntest du mich jetzt echt zum Lachen bringen (mit der Vorstellung ...^^)!

      Bisher bin ich von der Geschichte auch noch nicht soooo überwältigt, wie nach all den positiven Stimmen gedacht. Leider. Aber schlecht zu lesen ist die Geschichte auch nicht, ich hab schon auch meinen Spaß dabei. :)

      Jane, ich habe einfach die Gesamtseitenzahl durch 4 geteilt und dann mit der Zahl, die rausgekommen ist, die Abschnitte mittels nächstgelegenen Kapiteln eingeteilt. Also nirgends übernommen - einfach nur ein guter Zufall mit der gelungenen Einteilung. ;)

      @ Martina: Carrie ist wirklich toll, da kann ich dir nur zustimmen. So eine liebe Freundin, die so schnell verzeihen kann, ist doch wundervoll. Brett kann sich wirklich glücklich schätzen und ich bin sehr froh, dass die beiden nun wieder Kontakt zueinander haben. Diese Begebenheit versöhnt mich ein wenig mehr mit der Liste! Ebenso der Punkt "Armen Menschen helfen" scheint Brett wirklich gut zu tun. Da hatte Elizabeth sich wirklich was dabei gedacht. :)

      Und gut, dass Brett nun endlich zwei Leute gefunden hat, die Johnny Manns kennen/kannten. So wird es bestimmt einfacher, ihren Vater ausfindig zu machen. Ich denke, das könnte noch richtig interessant und emotional werden. *gespannt bin*

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    5. Nun endlich hatte ich das Gefühl, Brett zu fassen zu bekommen und zwar während ihrer Tätigkeit als Lehrerin. Ich denke auch nicht, dass es in der Schweiz so einfach gehen würde, dass man nur mit einem Abschluss schon die grössten Problemfälle bekommt. Oder sicher nur unter speziellen Bedingungen. Von Freundinnen aus Deutschland und den USA kenne ich dies aber sehr gut, weil der Lehrermangel so schlimm ist. Wie es in Österreich ist, weiss ich nicht, kann mir aber trotzdem vorstellen, dass es auch der Fall sein könnte. Machen wir uns nichts vor, es gibt immer Situationen, in denen man dringend auf Lehrkräfte angewiesen ist und manchmal ist eine unerfahrene Lehrkraft besser als keine Lehrkraft. Ich sehe es ja nur schon als Musikpädagogin, wie es da teilweise in den Nachbarländern zu und her geht und bin in diesem Bereich sehr dankbar, in der Schweiz unterrichten zu dürfen.

      Zurück zu Brett. Ich konnte sie, wie oben gesagt, zum ersten Mal fassen. War es wohl von der Autorin geplant, uns eine farblose, schwache, langweilige, arrogante Protagonistin zu präsentieren, die dann nach und nach auftaut? Dann wäre ihr dies gelungen.

      Ebenfalls begeistert bin ich von Carrie und ihrer offenen Art. Und zu Andrew muss ich wohl nichts mehr sagen.

      Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der Psycho-Doc als Verehrer in Frage kommt, eher vielleicht als väterlicher Freund, wer weiss.
      Aber es stimmt, es bleiben wohl immer noch zwei, auch wenn ich damit rechne, dass Brad am Schluss der Auserwählte sein wird.

      Zum Kind geht es mir ähnlich wie euch: ich denke, dass Sanquita sterben und Brett ihr Kind überlassen wird.

      Und nun gehe ich arbeien und lese auf dem Weg noch ein wenig weiter :-)

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    6. Mach das, Livia. :) Ich bin gespannt auf deinen Eindruck zum 3. Abschnitt. Aber weil du oben beim ersten Abschnitt noch geschrieben hast, dass Brett genug Geld hat, um ei Haus, ein Pferd zu kaufen ... Ich habe das so verstanden, dass Brett ihr Erbe (das Geld, das sie sich mit ihren Brüdern teilt) erst bekommt, wenn sie ihre Wünsche bis September erreicht. Und wurde nicht auch öfter erwähnt, dass Brett sich das alles nicht leisten kann, weil sie ja nun auch keine Arbeit und noch kein Erbe hat? Also aktuell würde ich sagen, sie kann sich kein eigenes Haus leisten ...

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    7. @Livia: Nein, in Österreich würde das sicherlich nicht gehen! Erstens gibt es für Kinder, die eine besondere bBtreuuung benötigen, eine extra Ausbildung und bei uns gibt es auch (noch) keinen lehrermangel!

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    8. @Janine
      Ja, ich bin jetzt auch verwirrt. Im dritten Abschnitt sieht es mit dem Geld ja anders aus. Nur steht irgendwo im zweiten Abschnitt, dass sie sich keine Sorgen machen muss, da sie eine Gewinnbeteiligung erhält, was ja in diesem Fall gar nicht stimmen kann. Nur leider finde ich die Stelle nciht mehr...

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    9. @Martina
      Ich wollte dich nicht angreifen, du musst dich also nicht verteidigen. Ich weiss von einer Freundin, die in Österreich unterrichtet, dass sie auch schon als Hauslehrerin arbeiten musste, weil es Schüler gab, die über längere Zeit krankgeschrieben waren, dies kommt also durchaus vor. Dazu braucht es ja auch gar keine spezielle Ausbildung, der Unterricht verändert sich ja im Inhalt nicht, nur in den Umständen.
      Auch gibt es keine Ausbildung für besondere Bedürfnisse für Kinder aus schlimmen Familiensituationen, da diese, wenn sie gesund sind und zur Schule gehen können, auch in der Regelklasse unterrichtet werden.
      Nur Peter hätte man sicher als "normaler" Lehrer in keinem unserer Länder. Zumindest nicht für lange. Er würde viel schneller in eine Institution eingewiesen oder in einer Schulklasse speziell betreut von Heilpädagogen und Schulpsychologen.

      Bretts Situation ist also nur darum anders, weil sie als Hauslehrerin und "Hobbypsychologin" für Peter amtieren muss. Denn alle anderen Kinder hätte sie so oder so im Unterricht.

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    10. @ Livia: Ich kann mich an die Stelle mit der Gewinnbeteiligung auch noch erinnern, für mich war aber klar, dass damit gemeint ist, dass sie ihre Gewinnbeteiligung erst als Erbe nach dem Abarbeiten der Wunschliste bekommt - und sich deswegen keine Sorgen machen muss, weil sie ja eh etwas bekommt, nur eben zeitverzögert. ;)

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    11. @Livia: Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt =) Ich bin ja auch keine Lehrerin, aber eine Freundin von mir ist eine und hat diese spezielle Ausbildung. Allerdings wird ja hier bei uns alle paar Jahre alles wieder verändert, weil die Politiker finden, dass die Kinder nicht genug lernen und wir bei der Pisa Studie immer so schlecht abschneiden ;)

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  3. 3. Abschnitt: S. 179 - 269 (Kapitel 15 - 23)

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    1. Hm...also ich finde das Buch jetzt sehr klischeehaft! Man spürt richtig, dass es wieder eine amerikanische Autorin geschrieben hat....sorry, aber auch der ewige Hinweis auf die Upper Class und die armen "Normalsterblichen".
      Aufgefallen ist mir auch, dass die Autorin unmöglich jemals einen Hund besessen hat! Man holt das Tier nicht nur aus dem Tierheim und dann liegt er brav zu Hause im Körbchen! Da gab es keine Spaziergänge, keine Angewöhnung, kein Gassi gehen...nix...ein neuer Hund ist zu Beginn wie ein Kind und benötigt jede Aufmerksamkeit!!
      Apropos Kind...ich denke Brett wird das Kind von Sanquita bekommen....die Überlebenschancen steht ja nicht so gut und so hätte Brett ihr Baby. Natürlich wird sie es nur aus dem Grund nehmen, weil sie sich Sanquita verpflichtet fühlt und weil sie das Mädchen liebte *Ironie aus*
      Der Versuch mit Brad ging nun doch in die Hose, aber Herbert ist wohl nicht der Richtige...und hey, er weiß, dass sie angeblich eine hohe Summe erben wird. Geht schon mal gar nicht....
      Johnny hat sich auch gemeldet und vorerst denkt Brett an Zurückweisung, aber die kleine Zoe dürfte ersthaft krank sein.
      Ich muss zusgeben, dass ich vom Roman enttäuscht bin. Nun warte ich aber mal auf eure weiteren Kommentare zu den Abschnitten.

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    2. Ich mag den Doktor nicht. :( Ich musste auch erstmal ‚transzendent‘ googlen. =/
      Ich hoffe ja immer noch, dass es einer der anderen Kandidaten ist, wobei ich nicht wüsste, wer.. Der Psychologe scheint zu alt - zumindest denkt Brett dies - und ein Treffen kommt auch nie zustande. Brad ist nicht wirklich in Brett verliebt. Und den Burberry-Mann sieht man immer nur von hinten. XD

      Gut fand ich den Gedanken von Brett: „Endlich bekommt Megan, was sie verdient. Und Andrew auch. Die beiden sind so selbstsüchtig, so materialistisch und oberflächlich...“

      Mir gefällt nicht, wie Bretts Brüder mit ihr umgehen. Anstatt ihr zu helfen, streuen sie noch Salz in die Wunde. =/ Dieser komische Doktor. Dann der Hinweis, dass sie eigentlich gar nicht im Haus wohnen darf.

      Ich glaube jetzt irgendwie auch nicht mehr dran, dass sie das Haus erbt. Immerhin soll sie ja selbst eins kaufen - laut Liste.

      @Martina
      Ich finde auch, dass sie manche Sachen zu leicht darstellt. Dass mit dem Hund, was ja von dir angesprochen wurde. Oder einmal - auf Seite 202 - 203 / 295 - meint Brett: „[...] zünde ich ein halbes Dutzend Kerzen an [...] schlafe ich tief und fest [...]“ Ich dachte, ich les nicht richtig!

      Bisher hab ich ja fast ausschließlich positive Stimmen zu dem Buch gehört, aber hier scheint sich die ein oder andere zu finden, die nicht zu 100% überzeugt ist... ;)

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    3. Ich habe mir ja insgeheim auch schon gedacht, dass der Psychaiater der Burburry Mann sein könnte....Brett nimmt ja nur an, dass er schon so alt ist. Ich habe auch Geschwister die 21 und 19 Jahre älter sind...
      Ich finde auch, dass sich Brett viel zu schnell verliebt und entliebt. Ich nehme ihr die Gefühle einfach nicht mehr ab.
      Und ihre Brüder sind wirklich alles andere als nett, wobei Jay, Shelleys Mann, ja noch besser weg kommt.
      Irgendwie magisch angehaucht war ja auch der Fund der Mietwohnung in diesem Backsteinhaus...

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    4. Also mir persönlich geht das alles ein wenig zu schnell voran. Ja, ich weiß, die Autorin versucht in 363 Seiten ein ganzes Jahr und ziemlich viele Lebensereignisse unterzubringen, aber genau dadurch gehen so viele Details unter, die Tiefe fehlt mir ein wenig. Zum Beispiel (wie auch schon Martina geschrieben hat) die Sache mit dem Hund ... wir hatten seit jeher Hunde und wenn man einen neuen Hund bekommt, ist es nie so, dass das komplett unkompliziert ist, mit dem Hund muss man sich erst mal einleben und vertraut machen und Bretts Rudy scheint so ein Hund zu sein, als würden sich die beiden schon ewig kennen ... Für mich als Hundebesitzerin ist das wenig authentisch - zumal Rudy auch noch ein Tierheimhund ist und diese Tiere meist etwas "gestört" und ganz sicher nicht von Anfang an unkompliziert sind.

      Aber das nur am Rande ... ein wenig zu viele Männer, die hier eine Rolle spielen. Garrett, der Burberry-Mann, Brad, nun auch noch der Herbert. Was ich von Herbert halten soll, weiß ich auch noch nicht so recht ... Kommt es ihm hauptsächlich auf Bretts Erbe an und lässt es sich (noch?) nicht anmerken? Ich kenne ihn irgendwie noch zu wenig, um mir ein gutes Bild von ihm machen zu können. Aber das ist ja auch das Problem: die Autorin versucht viel zu viel auf zu wenigen Seiten unterzubringen - und ich bin deshalb etwas überfordert.

      Ich denke, dass Brett am Ende die Liste irgendwie abgearbeitet bekommt, das mit dem selber ein Kind bekommen schafft sie von März bis September eh nicht mehr, es sei denn sie wird auf der Stelle schwanger und hat eine Frühgeburt ... Also ja, sie wird sicher am Ende Sanquitas Kind adoptieren und Sanquita wird wohl sterben.

      Also eigentlich müsste Brett ja auch von selbst draufkommen, dass Garrett keine 60 Jahre alt sein kann. Garrett hat ja irgendwann mal seine Nichte erwähnt, die jetzt studiert oder so ähnlich, also so um die 20 sein muss. Und dann hat er noch gesagt, dass sie die Tochter seiner ältesten Schwester ist. Ich schätze mal, dass seine Schwester so um die 60 sein wird und sie ihre Tochter sehr spät bekommen hat. Und Garrett, denke ich, ist jetzt so um die 40.
      Was natürlich auch sein kann, ist, dass der Burberry-Mann Garrett ist, stimmt. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. ;)

      So wie ich das sehe, wird im letzten Abschnitt noch seeehr viel passieren, also auf 90 Seiten: Brett soll noch ein Haus und ein Pferd kaufen, den Richtigen finden, ein Kind bekommen bzw. muss die Autorin Sanquita sterben lassen, ... Ich denke, dafür, dass das so große einschneidende Lebensereignisse darstellen, wird das zu komprimiert abgehandelt. Aber okay ... ich will mal nicht den Teufel an die Wand malen und hoffe, dass es mir trotzdem noch gefällt.

      P.S.: @ Martina: Den Fund des Backsteinhauses zur Miete für Brett, fand ich auch etwas mysteriös. Ob da Elizebth ihre Finger mit im Spiel hat?

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    5. @Janine: Du weißt ja schon aus anderen Leserunden, dass ich es nicht so mit dem Übersinnlichen habe ;) Ich habe zwar auch an Elizabeth gedacht, aber eigentlich glaube ich nicht an so etwas und ich finde es in Büchern sehr unglaubwürdig. Ich mochte es nur bei Marc Levys "Solange du da bist", aber da war ja auch niemand gestorben, sondern lag im Koma.Allerdings mag ich so Bücher, wo jemand stirbt und vom Himmel aus auf lustige Weise das leben unten Ienkt....okay, ich komme vom Thema ab!
      ich empfinde das Buch ziemlich oberflächlich...ich meine damit, es kratz alles nur an der Oerfläche und wie du schon anmerkst, muss viel Thema auf nicht ganz 400 Seiten hineingepresst werden....
      Du hast ja schon das andere Buch der Autorin gelesen...ist es besser? ich denke immer, dies hier wäre der bessere Roman...

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    6. @ Martina: Ich weiß, dass dir das "Übersinnliche" bei Kristin Hannah auch nicht so zugesagt hat, ja. ;) Aber hier meine ich mit "ob Elizabeth da ihre Finger mit im Spiel hat" eher, dass sie noch vor ihrem Tod irgendwas in die Richtung organisiert hat. Aber je mehr ich drüber nachdenke, desto unwahrscheinlicher erscheint mir das ... Vielleicht ist dieser mysteriöse Hausfund, der so gut zu ihr passt, auch nur ein glücklicher Schicksalszug. Also Brett hat ja gerade einen Lauf und da würde es gut passen, dass das mit dem Hausfund auch so schnell geklappt hat.

      Hm ... schwierig zu sagen. In "Nur einen Horizont entfernt" wird auf jeden Fall nicht so viel Thema auf so wenigen Seiten verarbeitet und mir ist es schon tiefsinniger vorgekommen. Hinzu kam die Thematik "Verzeihen", die ich wirklich sehr berührend fand. Also ja, ich denke schon, ein wenig besser hat mit das andere Buch bisher schon gefallen.

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    7. @Martina & Janine:
      War das mit dem Haus nicht so, dass sie es erst in einer Zeitung gesehen hat, dann die Anzeige verschwunden war und es dann dort immer noch zur Miete stand? Ich fand das schon komisch und ein bisschen unglaubwürdig. Zumal Brett ja fragte, ob es tatsächlich immer noch frei ist und das Schild erst vor 2 Stunden (oder so ähnlich ^^') aufgestellt wurde.

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    8. Ja genau, so habe ich es auch in Erinnerung: Zuerst findet Brett die Anzeige, dann war sie plötzlich nicht mehr auffindbar und dann hat sie das Haus in echt gefunden und dort wurde ihr dann gesagt, dass es doch erst seit zwei Stunden annonciert ist. Also sehr eigenartig ...! Aber vielleicht hat sich Brett auch einfach nur geirrt und sie hat in der Anzeige, die sie gesehen hat, in Wahrheit nur ein sehr ähnliches Häuschen gesehen und ist deswegen dann so auf ihr jetziges Heim aufmerksam geworden. ;)

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    9. Mir geht es hier, wie dir, Janine, ein wenig zu schnell. Liegt wohl auch daran, dann am Anfang alles sehr kontinuierlich erzählt worden ist und jetzt soll plötzlich ein halbes Jahr vorbei sein?

      @Martina
      Du hast total recht mit dem Hund. Auch wenn es nicht ein riesiges Tier ist, so muss man sich doch mehr damit befassen. Ausserdem kann sie ihn ja wohl nicht immer abgeben, wenn sie arbeitet, oder nicht? Ich weiss nicht, wie es ist, wenn man einen Hund vom Tierheim holt. Aber muss man da nicht auch Hundekurse absolvieren oder so etwas? Ganz schnell abgewicketl wurde das auf jeden Fall.

      Habt ihr auch schon das Gefühl gehabt, dass Garrett und der Burberrymann ein und die selbe Person sein könnten?
      Das wäre wieder so eine typische Wendung, damit die Autorin all ihre Andeutungen unterbringen kann :-)

      Schnell weiter lesen, ich hinke ja mächtig hinterher

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    10. Eine gewisse Zeit kann ein Hund auch schon mal alleine bleiben, wenn es einen Garten gibt, und er selbstständig raus- und reingehen kann, um sein Geschäft zu verrichten. Bei unserem Hund ist es so. Sie ist so klein, sie passt mit ihrem Körper noch bei der Katzenklappe im Keller durch und kann somit selbstständig Gassi gehen, wenn sie mag. ;) Das sollte jedoch keinen Spaziergang ersetzen! Ein Wohnungshund kann nicht so lange alleine sein, aber in Bretts Fall hat sie für Rudy ja die zwei Frauen, denen das Haus gehört, bei denen sie immer mal wieder den Hund unterbringen kann, wenn sie im Frauenhaus arbeitet.
      Also bei uns in Österreich braucht man keinen Hundkurs ... es kommt natürlich auf den Hund an, wie der drauf ist. Wenn es ein schwieriger Hund ist, wird dir der Hund (falls du noch keine oder wenig Erfahrung mit Hunden hast) auf jeden Fall nicht einfach so beim ersten Mal mitgegeben. Normalerweise fährt man erst mal ins Tierheim und lernt einen Hund kennen und nimmt ihn nicht sofort blind mit. Aber wie es in Amerika üblich ist, weiß ich natürlich nicht, kann schon sein, dass die das dort ganz anders handhaben und froh sind, wenn sie ihre Hund sofort loswerden, völlig egal, ob die Besitzer damit klarkommen oder nicht ...

      Also ich persönlich bin nicht auf den Gedanken gekommen: dass der Burberry Mann und Garrett ein- und derselben Mann sein könnten. Erst als - ich glaube, Jane war es - es angesprochen wurde, habe ich darüber nachgedacht und eigentlich könnte es ja passen ... Aber lass dich überraschen, Livia. ;)

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    11. @Janine: Ich war's nicht. ;) (Burberry + Garrett = lo stesso) Martina ist Schuld! ;P Ich bin nämlich voll die schlechte Detektivin und seh Zusammenhänge meist erst dann, wenn man sie mir benennt. xD

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  4. 4. Abschnitt: S. 270 - Ende (Kapitel 24 - Epilog)

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    1. Na gut, ihr Lieben, ich bin fertig! :)
      Mir hat am Ende das Interview mit Lori Nelson Spielman sehr gut gefallen. Das, was die Autorin da so über Brett, Elizabeth, die Wunschliste und ganz allgemein erzählt, hat mich ein wenig mit der klischeebehafteten und vorhersehbaren Geschichte versöhnt ...

      Wie Jane ja schon vermutet hatte, war der Burberry-Mann der Psychiater Garrett. Gut, dass Brett ihrem Herz gefolgt ist und sich nicht für Herbert entschieden hat. Ganz am Ende habe ich aber trotzdem noch kurz vermutet, dass Herbert vor der Tür steht, da der kleine Trevor ja "Ja" gesagt hat, ob es denn Herbert sei, der an der Tür ist ...

      Das Ende fand ich schön, aber auch irgendwie so kitschig und war mir zu schnell. Wie schon mal erwähnt: zwei Menschen innerhalb von nur !2! Seiten zusammenkommen zu lassen, finde ich heftig schnell.

      Sanquita ist gestorben, auch das wussten wir bereits vorher.
      Erst war ich fest davon überzeugt, dass es Brad sein wird, mit dem Brett zusammenkommt, aber das wäre wirklich zu einfach gewesen und Gott sei Dank hat sich die Autorin für den Psychiater Garrett entschieden, in den scheint sie ja nun wirklich vollkommen verliebt zu sein und den konnte sie auch in all der Zeit nicht vergessen.

      Schlussendlich fand ich doch, dass es eine ganz liebe Geschichte ist, die zwar etwas klischeebehaftet und vorhersehbar war, sich aber echt gut und flüssig lesen hat lassen und mich ein wenig von meinem Alltag ablenken konnte. Vor allem das Interview ganz am Schluss klärt noch ein paar Fragen und fand ich SEHR lesenswert - und das ist auch der Grund, weswegen ich guten Gewissens 4 Sterne vergeben werde. :)

      Ich bin schon sehr neugierig auf eure Endeindrücke!

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    2. Ich habe ein bisschen pausiert mit dem Buch und zwischenzeitlich ein anderes fertig gelesen ;) Gestern Abend habe ich aber den letzten Leseabschnitt noch gelesen und es wurden viele meiner vVrmutungen bestätigt: Sanquita stirbt und Brett bekommt das Baby, Dr. Garrett ist wirklich der Burburrry Mann und seine Schwester ist genauso 19 jahre älter wie meine =)
      Das Pferd kommt auch noch dazu und alles ist eigentlich erfüllt. Allerdings gab es dann gar keine Auflösung wegen dem Erbe...ode rhabe ich das in meiner Müdogkeit überlesen? Es wurde ja kein Brief mehr vorgelesen und nachdem alle Punkte erfüllt wurden, auch nicht mehr darauf eingegangen. Es gab nur mehr das meiner Meinung viel zu schnell abgehandelte Happy End mit Garrett.
      Mich hat das Buch leider enttäuscht! Nette Geschichte, aber nicht mehr....zu vorhersehbar.

      Janine...wo hast du ein Interview der Autorin gelesen?????? Mein Buch ist nach dem Epilog aus bzw. gibt es noch die Danksagung der Autorin an Verlag, Famile, Freunden...

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    3. Nein, es gab keine Auflösung mehr wegen dem Erbe und eigentlich hatte Brett ja auch noch kein Haus gekauft, oder habe ich das dann überlesen? ;)
      Martina, hast du nicht die Taschenbuchausgabe? In der TB-Ausgabe gibt es direkt nach der Danksagung ein mehrseitiges Interview, wo Lori Nelson SPielman ganz zum Schluss auch noch schreibt (weil die Interviewerin das gefragt hat), wie der letzte Brief von ELizabeth hätte aussehen können, nachdem Brett Aufgabe Nr. 17 erledigt hatte. - Aber wenn du magst, kann ich das hier noch abtippen? :)

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    4. Stimmt, das Haus hat sie auch nciht gekauft, aber sie haben davon gesprochen das Haus der Mutter zu kaufen....hm...ich dachte, das kriegt sie vererbt.
      Ich habe die Klappbroschüre...also das etwas größere Taschenbuch, das ich mir damals gleich nach Erscheinen des Buches gekauft habe...ähm.
      Das macht doch sicher sehr viel Mühe alles abzutippen...vielelciht finde ich etwas online.....

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    5. Ist ja nichts dabei. ;) Ich habe das schnell abfotografiert und hochgeladen:
      Teil 1 des Briefes: https://abload.de/img/elizabethsbrief-teil16mk30.jpg
      Teil 2 des Briefes: https://abload.de/img/elizabethsbrief-teil26ckmp.jpg
      (Ich hoffe, es ist lesbar?)

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    6. ja, vielen Dank! Der Brief ist also der Letzte, um den es sich um die große Liebe handelt....
      Nun bin ich gespannt, was die Anderen noch so zum Buch sagen....

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    7. Ich kann mich zwar schon kaum noch an etwas erinnern, aber definitiv ging es mir mit allem einfach zu schnell. Und es wurde auch gar nicht alles aufgelöst. (wie Martina schon meinte, hab auch ich nichts über das Erbe gelesen)
      Klar ist es so, dass sie nicht auf jeden Punkt genau eingehen kann, sondern den ein oder anderen nebenbei abhandeln muss, aber mir war das einfach zu oberflächlich.

      Was ich krass fand, war die Reaktion von Joad auf Sanquitas Kind, welches Brett adoptieren will: "Dieses Kind sieht nicht aus wie wir." (S. 248) Wie oberflächlich und grausam kann man denn bitte sein?!

      Ach ja, auch hier haben wir ja dieses Übernatürliche (wahrscheinlich) erfahren: Als Sanquita ihren letzten Wunsch äußert. Und dann meint die Sozialarbeiterin ja: "[...] bis zu ihrem Tod gibt es keinen Nachweis, dass sie noch mal das Bewusstsein erlangte [...]" (S. 250)

      Was mir auch ein bisschen sauer aufgestoßen ist, ist das Merkmal, dass bei Brett immer alles "perfekt" sein muss. Selbst wenn sie schon einen "perfekten" Mann hat (Herbert), versteht sie nicht, dass dies nicht alles im Leben ist. "Ich werde niemals einen anderen Mann finden, der so perfekt ist wie er." (S. 262)
      Und trotzdem meint es das Leben scheinbar gut mit ihr..

      Für mich war im Endeffekt alles irgendwie zu salopp. Wie Martina bereits sagte: "Mich hat das Buch leider enttäuscht! Nette Geschichte, aber nicht mehr....zu vorhersehbar." Das kann ich leider genau so bestätigen..

      Ich hatte auch kein Interview im Buch - ich habe das eBook gelesen - und finde das schon sehr komisch, dass sie dort die Geschichte quasi zu Ende erzählt / auflöst.

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    8. Joads Aussage fand ich (bzgl. Austin) auch ganz schlimm rassistisch und abwertend. Da ist wohl wirklich sein Vater Charles, den die Autorin immer bemüht unsympathisch dargestellt hat, bei ihm durchgekommen ... Aber ganz zum Schluss hat er dann scheinbar eh nichts mehr gegen die Kleine, denn seine Frau Catherine durfte Austin dann ja knuddeln. - Auch komisch!

      Herbert wäre für Brett vermutlich als liebender und fürsorglicher Ehemann und Vater "perfekt" gewesen, aber sie hat sich meiner Meinung nach völlig zurecht (mutig) gegen den "perfekten" Herbert entschieden: das Gefühl (Liebe), wenn sie an seiner Seite war, war einfach nicht vollkommen. Vollkommen war es dann scheinbar erst bei/mit Garrett. Garrett hat ihr Leben erst perfekt gemacht.

      Naja, die Autorin hat die Geschichte nicht wirklich zu Ende erzählt im Interview. Es war mehr so: die Interviewerin hat gesagt, dass es in der Geschichte ja gar keinen letzten Brief zur 17. Aufgabenerfüllung von Elizabeth gegeben hat. Und Lori Nelson Spielman meinte dann: Ja, das stimmt, war auch ihre Absicht. Aber ein letzter Brief von Bretts Mutter hätte in etwa so aussehen können ... (und dann hat sie das eben geschrieben, was ich abfotografiert habe). :)

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    9. Ich finde es trotzdem schade, dass bis auf den auf den letzten Punkt, der die Liste eigentlich erst "hervorbrachte" nicht mehr eingegangen wurde. Eigentlich dachte ich, dass die Autorin gerade mit der Liste das Erbe einsetzt und dies ja Bretts Aufgabe war. Mir kam das Ende irgendwie zu plötzlich, aber seit den LR bei LB, weiß ich dass Autoren oft auf eine bestimmte Seitenanzahl vom Verlag festgelegt werden und sie dann das oft "reinquetschen". Aber dann sollte man eigentlich die Geschichte nochmals überarbeiten und irgendwo kürzen und das Ende nicht zu schnell (und meiner Meinung nach unglaubwürdig) abhandeln.

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    10. Ja, mir kam auch alles zu plötzlich und wie gesagt, zu unvollständig rüber.. Ich mein, wir haben doch eigentlich die ganze Zeit darauf hingefiebert, was denn nun das Erbe sein wird.
      Mich lässt das Buch enttäuscht zurück.. (ich versuch gerade meine Rezension zu schreiben, die aber erst am 06.06. erscheinen wird - vorher ist kein Platz ^^')

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    11. Wie peinlich ist das denn? Ich frage Janine noch nach dem anderen bBch der Autorin, dabei bin ich gerade draufgekommen, dass ich es ja auch schon gelesen habe....ups!

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    12. Echt? ;D Aber rezensiert hast du es nicht, oder Martina? Auf deinem Blog habe ich nichts in deinem Index gefunden...

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    13. Ich habe das Buch vor zwei Tagen beendet und auch mich hat das Interview ein wenig mit der Geschichte versöhnt. Ich fand es aber schon in den letzten Abschnitten sehr schade, dass Brett immer wieder eine neue Wendung erfährt (zum Beispiel, dass sie nun ihren Vater kennt und mag) und dass dann lange nicht mehr oder sogar gar nicht mehr darauf eingegangen wird. Zum Beispiel taucht auch Brad sehr lange Zeit gar nicht auf oder ihr Vater wird auch erst gegen Ende wieder erwähnt.

      Die Wendung mit dem Erbe (respektive die nichtvorhandene Wendung mit dem Erbe) war aber meiner Meinung nach ganz schwach. Genau darauf freut man sich ja und obwohl im Buch klar geworden ist, dass es im Endeffekt nicht mehr um das Erbe geht, sondern dass Brett andere Ziele im Leben erreicht hat, die viel wichtiger sind, will man ja doch noch wissen, was genau das Erbe beinhaltet.

      Ich finde es einfach schade, dass dieses Buch so geendet hat. Warum konnten nicht hundert oder hundertfünfzig Seiten angefügt werden? Wenn es ja so oder so voraussehbar ist, warum dann nicht wenigstens konsequent der Reihe nach zu Ende erzählen?

      Es gab für mich aber auch ein paar sehr berührende Momente. Einer davon war, als Sanquita gestorben ist, einer, als Brett das erste Mal das Baby in den Arm nehmen darf. Ebenfalls sehr berührt hat mich die erste Begegnung mit Bretts leiblichem Vater.

      Schade, dass mich das Buch mit so gemischten Gefühlen zurück lässt. Der Schreibstil hat mir nämlich sehr, sehr gut gefallen. Gerade tippe ich meine Rezension, hoffentlich finde ich die richtigen Worte...

      Alles Liebe euch
      Livia

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    14. Anders als euch hat mich das nicht gestört (bzw. habe ich am Ende gar nicht mehr dran gedacht), dass wir nicht mehr erfahren haben, was das Erbe genau beinhaltet: aber ich denke mir, da es nicht mehr in der Geschichte vorkommt, wird es vielleicht nichts Wichtiges/Berührendes und "nur" Geld gewesen sein. Und was hätten wir Leser davon gehabt, wenn wir noch erfahren hätten, ob sie jetzt 10 oder 20 Mio. Dollar geerbt hat? Viel wichtiger fand ich wirklich, dass für Brett sich schlussendlich alles zum Positiven gewendet hat.

      Livia, ich bin mir sicher, dass du eine hilfreiche Rezension schreiben wirst. Gutes Gelingen! :)

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    15. Janine: Doch ich habe es rezensiert....ich habs auch im Index gesucht und nicht gefunden, aber dann habe ich anders gesucht und es war da...komisch....wenn ich das neue Buch einstelle, brauchst du bei label dann nur auf den Namen klicken, dann sollte es doch da sein....

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  5. Schöne/Erwähnenswerte Buchzitate:

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    1. "Der Weg, den ich jetzt nehme, ist vielleicht langsamer und die Landschaft nicht annähernd so spektakulär, aber zum ersten Mal seit Jahren macht mir das Fahren wieder Spaß." (S. 205)

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    2. ~ Ich habe gehört, ein langer Kampf gegen den Krebs sei schlimmer als ein kurzer, aber ich bin nicht überzeugt, ob das auch für die Hinterbliebenen gilt. ~
      (S. 15)

      ~ Ich bin der Meinung, dass eine Leidenschaft - selbst wenn sie aus Angst und Unsicherheit entsteht - viel besser ist als ein Leben voller Banalitäten. ~
      (S. 75)

      ~ »Es gibt keine Vorschriften, wenn es um unsere Gefühle geht. Sie sind, wie sie sind.« ~
      (S. 228)

      ~ »Es gibt viele unglückliche Menschen, die ihre Bedürfnisse verdrängt haben. Die Suche nach Liebe macht verletzlich. Nur gesunde Menschen können es sich leisten, verletzlich zu sein.« ~
      (S. 228)

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    3. ~ »Ich glaube, dass jeder von uns die Macht hat, seine eigenen Wünsche wahr zu machen. Wir müssen nur den Mut dazu finden.« ~
      (S. 338)

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  6. Allgemeines Geplauder / Off-Topic:

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    1. Guten Morgen Liebes,

      ich muss mich leider für diese Runde abmelden, ich packe es zeitlich leider nicht. Ich wünsche euch aber dennoch viel Spaß mit dem Buch und erwarte eure Meinungen :)

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Janine <3

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    2. Liebe Janine

      Ich habe gerade noch einen Post verfasst und online gestellt und werde mit dem Buch heute Abend beginnen.
      Ganz viel Spass uns und danke für die tolle Aktion

      Livia

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    3. Ein Hallo in die Runde, :)
      Das Buch ist leider noch nicht in meiner Nähe (es liegt daheim bei meinen Eltern.)
      Ich werde daher erst am Abend oder morgen damit anfangen können. Ich freue mich schon darauf, da ich das Nur einen Horizont entfernt gut fand! :)
      Liebe Grüße,
      Sarah

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    4. @ Janine: Ich habe es mir fast gedacht, da du ja erst gestern mit "Die Jasminschwestern" begonnen hast. ;) Aber wenn du unsere Meinungen am Ende liest, vielleicht willst du "Morgen kommt ein neuer Himmel" dann ja auch nicht mehr so lange warten lassen. Alles Liebe ♥

      @ Livia: Sehr schön, ich freue mich sehr, dass es bei dir geklappt hat und wir endlich mal wieder gemeinsam in einem Roman vertieft sein werden. ;)

      @ Sarah: Kein Problem, stresse dich nicht, wir machen es uns einfach gemütlich. :) Den zweiten Roman von Lori Nelson Spielman fand ich auch sehr gut, deswegen bin auch schon voller Vorfreude auf Bretts Geschichte hier. ;)

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    5. Huhu liebe Janine,
      ich bin leider gerade erst jetzt nach Hause gekommen und total müde, da ich gestern beim AC/DC Konzert war =) Bin erst um 1 Uhr früh ins Bett. Aber ich werde heute trotzdem lesen...zuerst aber die letzten Seiten vom Shakepeare Geheimnis und dann gehts los =)
      Liebe Grüße
      Martina

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    6. Guten Abend Martina! Hoffentlich hattest du Spaß beim Konzert und es war die heutige Müdigkeit wert? ;) Ich bin schon gespannt, wie dein erster Eindruck ausfällt, ich habe den ersten Abschnitt schon gelesen und meinen Kommentar dazu poste ich gleich. :)

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    7. Hallo, ihr Lieben! :)
      Tut mir furchtbar leid, aber der Alltag hatte mich diese Woche einfach mal eingeholt. =/
      Ich bin zwar schon seit Sonntagabend fertig, hab es aber einfach nicht hier rein geschafft. :( Gelesen hab ich eure Kommentare aber fleißig - hatte ja mein Häkchen gesetzt. :D
      Jetzt geh ich noch mal schauen und werde mal meinen Senf dazu geben. ;)

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  7. Hallo liebe Janine! :) ♥
    Was für eine tolle Idee!
    Das Buch habe ich leider schon gelesen, sonst hätte ich mich eurer tollen Runde gerne angeschlossen. Aber nun bin ich neugierig wie es dir & natürlich auch den anderen Lesern gefallen wird. Ich fand das Buch ja wirklich schön. (:

    Viel Spaß beim Lesen!
    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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    1. Hallo Jasi! :) Wenn du magst, kannst du uns ja ein wenig stalken während der Leserunde und dich gerne auch ein wenig einmischen, wenn du magst, also sofern du noch viele Details aus der Geschichte weißt. ;)
      Danke dir,
      alles Liebe! ♥

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