[Rezension] Das Geheimnis des Felskojoten | Sanna Seven Deers

Sonntag, 12. April 2015


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 395
-) Verlag: Ullstein
-) Ersterscheinung: 12. Juli 2013
-) ISBN: 9783548285146
-) Format: Taschenbuch
-) Wert/Preis: [A] 9,30 €   [D] 8,99 €
-) Genre: (Abenteuer)roman

Zum Buch? - Verlagshomepage
Reinlesen? - Leseprobe

Lesezeitraum: 6. - 12. April 2015

Persönliche Bewertung: 5 *****




Die Autorin:

© Brigitte Saal
 
Sanna Seven Deers ist geborene Hamburgerin. Sie heiratete einen kanadischen Indianer und zog mit ihm in die Wildnis der Rocky Mountains. Dort leben die beiden mit ihren vier Kindern. 

Zur Autorenwebsite: www.sannasevendeers.com







Der erste Satz:

Der Mond schien hell.


Der Klappentext:

Die 26-jährige Serena wird durch einen Anruf ihres Bruders in Angst und Schrecken versetzt: Fabian, ein begabter Physiker, ist den dunklen Machenschaften eines mächtigen Konzerns auf die Spur gekommen und in Nordamerika untergetaucht. Von vorahnungsvollen Träumen geplagt, macht Serena sich gemeinsam mit Fabians Freund, dem Indianer Shane Storm Hawk auf, ihren Bruder zu finden. Die Suche, bei der sie schnell selbst zu Verfolgten werden, führt sie durch den Westen der USA bis nach Kanada. Serena fühlt sich stark zu Shane hingezogen, doch nun stehen auch ihre Leben auf dem Spiel. Sie muss auf die mystischen Zeichen vertrauen, nicht nur um Fabians Willen, sondern auch um ihrer Liebe zu Shane eine Chance zu geben.


Meine Meinung:

Mit Hilfe der Kojoten

Vom Cover her habe ich eine süße, bezaubernde Liebesgeschichte mit viel Natur und auch Kojotenbezug erwartet. Der Klappentext hat zusätzlich Spannung durch eine abenteuerliche Verfolgungsjagd und böse Machenschaften unseriöser Konzerne versprochen. Und genau das bekommt man hier auch. Zwar teils auf eine klischeehafte Art und Weise, aber man bekommt es. ;)

Der Halb-Bigfoot Indianer Shane und die Deutsche Serena geraten auf der Suche nach Serenas Bruder Fabian in wirklich brenzlige Situationen, denn schon bald merken sie, dass sie verfolgt werden, und mit ihren Verfolgern nicht gut Kirschen essen ist.
Das Flüchten hat sich gar nicht als so leicht gestaltet, wie ich anfangs angenommen hatte, als ich die Gauner zu Beginn kennengelernt habe. Erst dachte ich nämlich: Ja, die sind vielleicht bis auf die Zähne bewaffnet, dafür aber auch nicht die hellsten Köpfe.^^
Trotzdem: in das, was diese Männer da verstrickt sind, und was Serena und Shane schlussendlich über sie herausgefunden haben, ist an Skrupel- und Herzlosigkeit wohl nicht mehr zu überbieten!

Die wunderschönen Beschreibungen der Flora und Fauna, das Wissenswerte über die Geistwesen (Spirits), die Indianer und das Leben derselben, eine liebliche, langsam erblühende Liebe und immer wieder der zwischenzeitlich auftauchende Kojote, machen dieses Buch zu einem wunderbar kurzweiligen und abgerundeten Leseerlebnis.
Dass das Ganze ein bisschen klischeehaft war, war bei dieser Form der Unterhaltung zu erwarten und sollte, bei einer Zwischendurch-Lektüre wie dieser hier, auch nicht weiter stören.


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Buchzitate:

~ Willst du eine freie Seele haben, so musst du entweder arm sein oder wie ein Armer leben. ~
(Seneca)

~ "Beunruhigt dich nichts von dem, was um dich herum geschieht?"
"Nicht wenn ich es nicht ändern kann", erwiderte Shane, ohne von seiner Zeitung aufzublicken.
~

 ~ "Ich glaube fest daran, dass ein Mensch die Welt um
sich herum nur dann verstehen kann, wenn er sich selbst versteht." ~

 ~ "Das, was wir aus der Vergangenheit lernen, bestimmt unsere Zukunft." ~

~ Man wird häufig finden, dass die Verteidiger der Freiheit
nicht selten die größten Tyrannen in ihrem Hause sind. ~
(Georg Christoph Lichtenberg)

 ~ "Ich bin der Ansicht, dass Religionen die Menschheit trennen.
Denk nur an die vielen Kriege, die im Namen dieser oder jener
Religion begonnen wurden und auch heute immer noch geführt werden." ~

 ~ "Glauben zu haben ist sehr wichtig. Glaube bringt Menschen
zusammen - wenn sie nicht versuchen, anderen ihren Glauben aufzuzwängen." ~

Kommentare:

  1. Hallo Janine,

    sorry, ich habe deinen Kommentar bei meiner Rezension zu "Der Untergang Barcelonas" erst jetzt gesehen - hab meine Mails in letzter Zeit nicht abgerufen XD Natürlich darfst du meine Rezensionen gerne verlinken :)

    Irgendwie hört sich deine Rezension zu diesem Buch recht gut an, wobei mich es mich ein wenig abschreckt, dass die Geschichte etwas klischeehaft ist :D gerade was die Traditionen der Indianer/Natives angeht bin ich aber sehr aufgeschlossen. Mhmmmm...decisions...:D

    Liebe Grüße

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    Antworten
    1. Guten Morgen Misty!

      Danke & kein Problem. Ich dachte mir, du würdest schon zurückschreiben, sobald du deine Mails liest. ;-)

      Das Klischeehafte ist aber auch wirklich der einzige, kleine Kritikpunkt in meinen Augen. Da ich dieses Buch auch 'nur' unterhaltsame als "Zwischendurch-Lektüre" bezeichnen würde, ist das nicht mit in meine Bewertung hineingeflossen.^^
      Das was die Autorin über die Indianer geschrieben hat, war wirklich sehr interessant, und sie kennt sich diesbezüglich auch sehr gut aus, ist sie ja schließlich selbst mit einem verheiratet: ;-)

      Alles Liebe ♥

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  2. Oh jetzt habe ich ein neues Buch auf der Wunschliste.
    Danke dir :D <3

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