Blog - Leserunde # 3 - "Die Erfindung des Abschieds" von Friedrich Ani

Montag, 21. Juli 2014

Philly von WortGestalt und ich starten heute unsere zweite gemeinsame, kleine Blogleserunde. Und zwar ist es diesmal Friedrich Anis Tabor Süden - Roman "Die Erfindung des Abschieds". Anfang Juni haben wir "Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels" gemeinsam gelesen und diskutiert, hatten, denk ich, viel Spaß dabei (oder Philly?) und werden es jetzt hoffentlich wieder voll "auskosten".


Ablaufen soll das Ganze wieder ganz entspannt und ohne Stress und Druck. Jeder der Lust und Zeit hat, kann sich uns natürlich gerne noch anschließen. Wir würden uns sehr freuen! ☺

Informationen zum Buch:

-) Seiten: 463
-) Verlag: Droemer Knaur
-) Erscheinungsjahr: 2011
-) ISBN: 9783426511749
-) Format: Taschenbuch
-) Wert/Preis: A: 10,30 €  D: 9,99 €

Zum Buch: Verlagshomepage

Die Buchrückseite:

Nach dem Tod seines geliebten Großvaters ist der neunjährige Raphael Vogel spurlos verschwunden. Die zerstrittenen Eltern - und bald auch die Öffentlichkeit und Medien - sind in höchstem Alarmzustand.
____________________________________________________________________

Wir haben das Buch in 6 Leseabschnitte aufgeteilt. Ich werde hier darunter nun meine Eindrücke und meine Meinung schreiben. Philly und ich werden dann gegenseitig auf unseren Blogs in der Kommentarfunktion darunter kommentieren und diskutieren... ;-)

ACHTUNG: SPOILER!!!

Die Abschnitte sehen folgendermaßen aus:

1. Abschnitt: Prolog - Kapitel 3 (S.1 bis inkl. S.80):

21. Juli 2014, 22.31 Uhr:

Der Prolog ist abartig. - Hat mich ein bisschen an das Märchen Rumpelstilzchen erinnert:
Ein nackter Mann, der auf einem Bein im Kreis hüpft und sich scheinbar vor einem Mann/Wesen namens Asfur fürchtet. Was das mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, lässt sich bis jetzt noch nicht erahnen.

Im Vergleich zu Anis Roman Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels, gefällt mir der Einstieg hier um einiges besser.
Die erste Bekannte, Sonja Feyerabend, treffe ich schon auf den ersten Seiten. Tabor Süden ist bislang aber noch nicht aufgetaucht. Wann der wohl dazu stoßen wird?

Der 9-jährige Raphael Vogel ist von Zuhause ausgebüchst. Die Beamten Sonja Feyerabend und Heuer beginnen mit ihren Ermittlungen. Beim Begräbnis von Raphaels Opa startet das Ganze dann. - Trifft sich ja auch wunderbar, denn dort versammeln sich schließlich die Familienmitglieder.
Die Schwiegertochter und der Sohn des Verstorbenen haben in meinen Augen einen an der Waffel. Denn Raphaels Vater ist aggressiv und gewalttätig, die Mutter mit Tabletten vollgepumpt, lediglich die Großmutter (und Exfrau von Opa Vogel) ist noch die Normalste in der Runde.
Kein Wunder, dass der Kleine da nach dem Tod seines geliebten Großvaters und gleichzeitig besten Freund, abhaut. In so einem Haushalt und mit solchen Eltern würde ich auch das Weite suchen.
Spannend ist, dass Raphael sich dann telefonisch erst bei seinem Vater und kurz darauf auch bei seiner Mutter gemeldet hat. Wo er sich aufhält, gibt er aber nicht preis. Nur dass es ihm gutgeht und er bei einem Gustl ist, verrät er.

Es wird schon mal ein bisschen angedeutet, dass die Beamten glauben, dass die Eltern wissen, wo ihr Sohn ist und dass da Einiges im Argen liegt.
Ich selbst glaube aber nicht, dass die Eltern das wissen. Sie wissen nur WARUM er weg ist, aber nicht Wohin.

Ich bin an dieser Stelle sehr gespannt, was weiter passiert und ans Licht kommt und vor allem wann sich Süden blicken lässt... ;-)

2. Abschnitt: Kapitel 4 - 6 (S.81 bis inkl. S.159):

23. Juli 2014, 21.03 Uhr:

Nun gut, jetzt weiß ich schon mal, dass Süden zu einem Waldschrat mutiert ist. =D - Bzw. war es, denn das Buch hier soll ja das erste in der Süden-Reihe sein. Wie kommt er denn bitte auf sowas? Angedeutet wird da ja schön langsam was, aber Konkretes wird noch nicht verraten. Sonja Feyerabend und Martin Heuer vermissen ihn, das konnte man in diesem Abschnitt herauslesen. Vor allem Sonja dürfte ein ganz besonderes Verhältnis zu Süden haben/gehabt haben. So eine Art Hassliebe!?

Sehr viel weiter sind die Ermittler im Fall Raphael noch nicht gekommen, sie hoffen, dass Süden bald ins Dezernat zurückkehrt und Licht ins Dunkel bringen wird. Süden ist scheinbar ein sehr gefragter und begabter "Spürhund" und sie setzen wohl alle Hoffnung in ihn, dass er die Sache in die Hand nimmt...

Ich muss schon sagen, die Erfindung des Abschieds liest sich für mich um einiges interessanter und flüssiger als das Gelöbnis. Ein großer Pluspunkt dürften wohl auch die 463 Seiten sein, auf denen man ja ausführlicher schreiben kann, als auf nur 200. Spannend ist auch, dass man die Protagonisten in dieser Geschichte gut kennenlernt und auch privat Schwieriges von ihnen erfährt, was dem Ganzen zusätzlich einen gewissen Reiz verleiht.

3. Abschnitt: Kapitel 7 - 9 (S.160 bis inkl. S.260):

25. Juli 2014, 21.11 Uhr:

Ui, also jetzt wird's immer besser. Von Abschnitt zu Abschnitt wird's spannender. Und mit dem Suizid von Martin Heuer habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich verstehe auch sein Motiv nicht so richtig. Kann ja doch nicht nur wegen der/den Situation/en mit der Bedrohung durch eine Waffe sein, oder? - Evtl. war das der Auslöser für seinen sozialen Verfall und seinen Rückzug aus dem Leben, aber doch bestimmt nicht Hauptursache für den Selbstmord...?
Muss aber für Süden, der nun endlich aus dem Wald zurückgekehrt ist, und Sonja auch arg gewesen sein, deren Freund erschossen in einer Mülltonne liegen sehen zu müssen. Und dann auch noch Südens eigenartiges Abschiedsritual - was war das denn??

Im Zuge der Ermittlungen wurden Oberfellner und August (Gustl) ausgeforscht, die den vermissten Raphael beherbergen sollen. Während Oberfellner verhört wird und sich rechtfertigen muss, warum sie eine Kinderzahnbürste, Raphaels Socken und allerhand Lebensmittel, die vorzugsweise Kinder gerne essen, besitzt, versteckt sich Raphael im Keller.

Für mich stellen sich nach wie vor die Fragen, warum genau Raphael weggelaufen ist, in welcher Beziehung er zu den beiden Männern, bei denen er untergekommen ist, steht, und was Zuhause so schlimm sein kann, dass Raphael sich lieber umbringen würde, als jemals wieder dorthin zurückzugehen?

4. Abschnitt: Kapitel 10 - 11 (S.263 bis inkl. S.324):

28. Juli 2014, 22.09 Uhr:

Ein ebenso spannender und ereignisreicher Abschnitt wie die ersten drei. Tabor Süden is allready back. ;-D und muss gleich mal eine Niete verkraften, die ihn leider allzu sehr an den damaligen Fall Lucia Simon erinnert - zumindest die Medien machen Süden mit ihren Statements ziemlich fertig. Der kleine Raphael ist nämlich den "Entführern" entkommen, während Süden noch mit einem von den beiden gesprochen hat.
Nichtsdestotrotz haben Süden und Sonja Raphael doch noch ausfindig machen und nach Hause bringen können. Heil ist er dort zwar angekommen und voller Liebe von Mama Kirsten empfangen worden, aber was dann abends mit ihm im Zimmer geschehen ist... - da fehlen sogar mir die Worte.

Und dass der Fall Raphael mit seiner Heimbringung laut Süden nun beendet sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Nicht nur, weil das Buch noch etwa weitere 140 Seiten für mich bereit hält, sondern auch, weil ich ziemlich stark vermute, dass Raphael nach der Aktion abends im Zimmer mit seinem Vater, erneut von Daheim weglaufen wird.

Aber wir werden sehen... Ich muss mir dauernd die letzte Szene dieses Abschnitts vorstellen, so brutal muss das gewesen sein. Gibt es solche gewalttätige Menschen wirklich? Um ein Eck schlimmer ist es, wenn der eigene Vater so ein Arschloch ist. Genau durch solch schreckliche Sachen macht man Kinder "kaputt"!

5. Abschnitt: Kapitel 12 - 15 (S.325 bis inkl. S.404):

30. Juli 2014, 16.58 Uhr:

Und noch ein Toter... Also an Aggressivität und Gewalt mangelt es in diesem Buch auch nicht.

Raphael ist wieder weg, genau wie ich vermutet habe. Nach der Aktion mit seinem Vater im Bett, da wäre ich garantiert auch wieder weggelaufen. Diesmal mit dem Ziel, mich bestimmt nicht noch einmal finden zu lassen. Dass er wieder zu August Anz gegangen ist und die beiden gemeinsam dann geflohen sind, das war auch die einzige Vermutung, die ich gehegt habe.
Oberfellner, Anz' Mitbewohner und Freund, hat auch sein Leben lassen müssen. - Warum das jetzt wieder unbedingt notwendig war, ist mir auch ein Rätsel!? - Immer diese brutalen Leute...

Süden ist schon wieder auf der richtigen Spur, er vermutet als einziger, dass Raphael wieder bei Anz ist und der Tod von Oberfellner etwas damit zu tun haben muss. Während Süden den gewalttätigen Vater verhört, steht er plötzlich auf und wirft ihn zu Boden - einfach so. - Da sind ihm wohl die Sicherungen durchgegangen... - Deswegen ist er ja auch vorübergehend suspendiert worden. Für seinen Ausraster soll er sich aber entschuldigen und eine Erklärung abgeben. Dass er das aber absolut nicht tun möchte, dafür habe ich größtes Verständnis. Bei einem derartig skrupellosen Vater hätte ich an seiner Stelle wahrscheinlich ähnlich reagiert (wenn ich denn ein Mann wäre^^).

Süden möchte Raphael aber trotz seiner Suspendierung finden. Es liegt ihm wirklich was an dem Jungen. Jemand, der seinen Job trotzdem zu Ende bringt, obwohl er gar nicht mehr befugt ist, vor allem so einen verantwortungsvollen, ist bemerkenswert.

Ich bin jetzt höchst gespannt, was in den letzten Seiten noch auf mich zukommt. ☺

6. Abschnitt: Kapitel 16 - Epilog (S.405 bis inkl. S.463):

1. August 2014, 22.11 Uhr:

Gestern ganz spät habe ich die letzte Seite noch gelesen. Und mein Endurteil fällt eigentlich sehr positiv aus. Ich bin ja generell ein Mensch, der auf "Happy Ends" steht und hier hat es eindeutig noch einen guten Ausgang gegeben. Ani hat zwar noch einige Fragen offen gelassen, wie zum Beispiel, was mit Raphael nun geschieht? Kommt er zurück zu seiner Mutter? Was passiert mit dem gewalttätigen Vater,...?

Lediglich eines habe ich nicht so ganz verstanden: Vielleicht kannst du mir helfen, Philly? Kirsten Vogel war ja dann recht zum Schluss auf einem Begräbnis, und da habe ich dann erst gedacht, es wäre die Beerdigung von Raphael, was sich ja dann als Falsch entpuppt hat. Wer ist denn da gestorben, bzw. auf welcher Trauerfeier war sie denn da? (Vielleicht habe ich es auch einfach nur überlesen!?)

Tabor Süden stellt eben einen richtigen Held dar, der kaum einen Fehler macht und auf den man immer vertrauen kann, dass er die Dinge wieder ins Lot bringt, sprich, dass er die Vermissten findet, auf welchem Wege auch immer... - So war mir auch hier klar, dass Süden den 9-jährigen Raphael finden und vor dem Suizid bewahren würde.

Besonders gefallen hat mir die Szene, in der Süden Raphael erklärt, wie die Verstorbenen, also Raphaels Opa, oder ins Südens Fall sein Freund Martin, vom Himmel auf sie herunterschauen. Irgendwie hatte das was total Schönes und Tröstendes... - Regt natürlich auch wieder mal dazu an, über den Tod und was danach kommt, nachzudenken...



Kommentare:

  1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Typ aus dem Prolog Süden ist! ;) Also nicht der Penner unter der Wurzel, sondern der nackte Mann in der Yoga-Pose! :D

    Der Einstieg hat mir hier auch besser gefallen. Ich finde, jetzt wird nochmal deutlich, dass das Gelöbnis-Buch wirklich mitten aus dem Kontext gerissen war und ich freu mich schon, all das jetzt herauszufinden, was einem im letzten Buch spanisch vorkam oder verborgen geblieben ist!!

    Ansonsten habe ich gerade meine Eindrücke bei mir zum ersten Abschnitt eingetragen und muss sagen, ich rechne mit einer sehr bedrückenden Familienkiste. Der Vater, Thomas Vogel, ist ja eine absolut abscheuliche Figur, Ani hat das sehr deutlich transportiert.

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    1. Meinst du, dass Süden zu einem "Alternativ - Yogi - Aussteiger" mutiert ist? ;-P

      Ich finde auch, dass ich bei diesem Buch um einiges besser einsteigen konnte, als beim Gelöbnis. Und auch die paar Protagonisten verwirren mich nicht mehr, denn ein paar kennen wir ja schon. ☺

      Dass sich in dieser Familie ganz schon was abspielt, ist schon mal klar. Ich zweifle nicht daran, dass Ani das gut hinbekommen hat, die Familienabgründe der Vogels gut zu transportieren. Der Leidtragende dürfte hier vor allem der kleine Raphael und die Mutter (Kirsten?) sein. Und ich erahne schon, dass alle mehr wissen, als sie preisgeben wollen, was den Grund für das Verschwinden des Jungen betrifft...

      Wann, denkst du, wird Tabor Süden sich zum ersten Mal in die Ermittlungen einmischen? Ich finde, jetzt könnte er schon langsam mal auftauchen. ;-D

      ♥ Janine

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    2. Ja, ich denke schon! ^^ Und im Klappentext auf der Veröagshomepage stand etwas davon, dass sich Süden in eine Hütte im Wald zurückgezogen hat und ich fress nen Besen, wenn er das nicht ist! :)

      Ich bin auch gespannt, wann sich Süden die Ehre gibt! ;) Ich tippe im moment irgendwie auf so kurz vor der Mitte des Buches! Wetten werden jederzeit entgegen genommen! :D

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    3. Siehst... den Klappentext auf der Homepage hab ich mir gar nicht durchgelesen. ;-) Und du lagst richtig mit deiner Vermutung: Unser Süden ist der Sonderling aus dem Wald(, der nackt auf einem Bein herumsteht...^^).

      Mir gefällt auch dieser dezente Humor, der in ein Paar Szenen immer wieder kurz hervorkommt. Und auch die Absatz- oder Kapitel - Letztsätze sind in diesem Buch manchmal auch wieder besonders dramatisch nachklingend.

      Naja, da Süden bis zur Seite 159 immer noch nicht wieder in die Zivilisation zurückgekehrt ist, könntest du da schon recht haben mit seinem Auftauchen kurz vor Mitte des Buches... ;-P
      Aber wir werden sehen.

      ♥ Janine

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  2. Was glaubst Du, was Gustl mit Rapahael vorhat? Ich finde den Typen schon unheimlich, ich fürchte, der verfolgt ganz eigene Ziele...

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    1. Das ist die Frage... da müsste man erst wissen in welchem Verhältnis bzw. in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen.

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  3. Ich habe gerade den dritten Leseabschnitt beendet. Puh, hat dich das Ende auch so eiskalt erwischt? Bin gerade ziemlich platt... Das ist alles ganz schön düster und tragisch, wahnsinn, wie gut Ani die Atmosphäre transportiert. Vielleicht liegt es auch am Regen, der hier während ich gelesen habe, gefallen ist, aber was für eine unendlich dramatische Szene: Selbstmord in einem Müllcontainer im Hinterhof eines Bordells. Trauriger und trostloser kann es kaum sein.

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    1. Und wie mich das geschockt hat. DAS hab ich so nicht wirklich erwartet. Mit tut's so leid um Martin, ich hätte mir Sonja, Süden und ihn so gut als Ermittlertrio vorstellen können. Jetzt ist er tot...! Warum hat Ani das gemacht?^^

      Ani hat die ganze Szene und die Atmosphäre wirklich einmalig gut beschrieben und rübergebracht. Ich war wie hypnotisiert von so viel Tragik auf einem Haufen. ;-P Nein, also das ist echt gut gelungen und auch der "Abschiedsbrief" von Martin hat mir "den Rest gegeben"... ;-D

      Ich glaube, ich entwickle mich gerade zu einem großen Ani-Fan! ♥

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    2. Ja, ich stimme Dir absolut zu, eine ziemlich große Tragik auf einem Haufen! Mich hatte der Abschnitt gestern auch ein wenig mitgenommen und ich habe dann erst heute früh den nächsten Abschnitt lesen können!

      Den habe ich jetzt übrigens durch und meine Eindrücke schon gepostet, ich denke, ich habe heute tagsüber auch noch ein wenig Zeit, in den fünften Abschnitt reinzulesen. :)

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    3. Habe heute Nachmittag auch den vorletzten Leseabschnitt beendet. Ich werde gleich mal auch dazu meine Eindrücke festhalten!

      Hab einen schönen Sonntag!! Liebste Grüße!

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    4. Ojemine... ich lese immer noch am 4. Abschnitt! :-/

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    5. Au wei, jetzt war ich erst so lahm und bin jetzt einfach davongerannt! Sorry! Ich hatte nur die günstige Gelegenheit und den ruhigen Sonntag heute nutzen wollen! ^^ Aber mach Dir jetzt keinen Stress, wir plauschen dann wieder Abschnitt für Abschnitt weiter!

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    6. Na, wenigstens den 4. Abschnitt habe ich jetzt auch geschafft. ;-)

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  4. Schließe mich deinen EIndrücken zum 4. Abschnitt auch an! Und ja, Süden "is back", *lach*, schön gesagt. Der gute Tab! :D Schöner Spitzname irgendwie, gefällt mir!

    Ansonsten gab es hier ja wirklich nicht viel zu lachen, der Vater von Raphael, nee, also da wäre der Junge ohne Vater besser dran. Traurig, dass die Mutter zu schwach ist, an dieser Stelle zu handeln. Schleicht sich hinterher zu ihrem scher verwundeten Sohn und beweint mit ihm das Elend. Man meint doch, sie müsste zur rasenden Furie werden, wenn ihr Sohn so verprügelt wird!

    Aber einfach hammer, wie Ani das geschrieben hat. Ohne großes Brimborium und trotzdem so, als würde einen ein Hammer erschlagen.

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    1. Tab ist ein cooler Spitzname, stimmt! - Der kommt in diesem Buch aber auch zum ersten Mal vor, oder ist der im Gelöbnis erwähnt worden?

      Ach ja, tut mir leid, dass ich dann doch diejenige war, die ewig und noch drei Jahre gebraucht hat... Ich hatte leider nicht gar so viel Zeit, wie ich gedacht habe. Ich hoffe, dass du trotzdem weiter mit mir "auf der Straße nach Süden" unterwegs sein willst!?^^

      ♥ Janine

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    2. Tab ist im Gelöbnis nicht erwähnt worden, nein. Schade eigentlich! :D

      Na also sag mal, das steht völlig außer Frage, meine Liebe! :D Mit dir, immer! ♥ Und ich hatte ja zu Beginn auch so wenig Zeit zum Lesen und bin dann einfach losgaloppiert! Das Tempo spielt keine Rolle, Süden MUSS ich einfach mit Dir weiterlesen, sonst fehlt da ja was!

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    3. Das ist lieb von dir! ♥ Und du hast recht: Süden, Philly und Janine - das gehört einfach zusammen!! ^^

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    4. Hehe, ein Dreamteam! ^^ Nur Süden weiß noch nichts von seinem Glück! ;D

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  5. Also die Szene mit Kirsten Vogel in der Kirche, das hat mich auch verwirrt. Ich dachte nämlich ebenfalls, dass es sich hier um eine Trauerfeier handeln würde! Warte, ich schau nochmal kurz im Buch nach...

    ...da waren ja sogar Journalisten dabei, in der Kirchen-Szene. Hatte nämlich gerade überlegt, ob die Mutter vielleicht nur beim Gottesdienst war, aber da ist ja dann keine Horde von der Presse dabei! Hm, seltsam...

    Als Tab dem Jungen die Sache mit den Sternen erklärt, hach ja, das fand ich auch schön! Ich musste dabei an "Der König der Löwen" denken! :D Auch wenn das sicher nicht die gewollte Assoziation vom Autor ist! *lach* Aber eine tolle Art, Kindern den Verlust geliebter Menschen verständlicher und erträglicher zu machen. Das möchte man selbst auch als Erwachsener gerne noch so glauben... Eine schöne Vorstellung.

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