[Rezension] Dunkler Zwilling | Doris Bezler

Sonntag, 9. Februar 2014


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 285
-) Verlag: cbt
-) Ersterscheinung: 25. November 2013
-) ISBN: 9783570162699
-) Format: Klappenbroschur
-) Wert/Preis: [A] 10,30 €   [D] 9,99 €
-) Genre: Jugendthriller

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Mein Lesezeitraum: 6. - 9. Februar 2014


Persönliche Bewertung:  4 ****



Die Autorin:

 
Doris Bezler schreibt seit vielen Jahren, unter anderem auch Geschichte für ihren eigenen Unterricht als Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin an einer großen Gesamtschule. Neben ihren Krimis für Erwachsene ist dies bereits ihr zweiter Roman für Jugendliche.
Sie ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und lebt mit Mann und Hund in Bad Soden am Taunus.









Der erste Satz:

Der Mond glänzte am Himmel wie ein alter, fleckiger Silberteller.


Meine Meinung:

Spannender Jugendthriller

Das Buch startet mit einem Prolog, der mich vorerst noch recht ratlos zurückgelassen hat. Darin lernen wir Maurice, in seinen scheinbar letzten Lebensminuten, kennen ... In der eigentlichen Geschichte dreht sich dann aber alles um Maximillian.
Max hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem kürzlich erst verstorbenen (durch Selbstmord oder Mord?) Maurice und genau das merken jetzt auch immer mehr die Leute in seiner Umgebung und dieser Umstand scheint ihm einerseits großen Respekt einzubringen, andererseits passieren Max dadurch aber auch unerklärliche Dinge. - Er erhält Drohbriefe, sein Hund Schorsch wird vergiftet und er muss sich immer mehr Sorgen um sein eigenes Leben machen.
Max und Chiara (die Stiefschwester von Maurice) wollen herausfinden, wer hinter all dem steckt und was genau da überhaupt los ist, denn den beiden kommt da gewaltig etwas faul vor. Kurzerhand "mutieren" die zwei zu Ermittlern und müssen Ungeheuerliches zutage fördern ...

Also ich würde dieses Buch als einen Jugendthriller bis 16 Jahre einschätzen. - Dafür ist er wirklich gut gelungen und ausreichend Spannung war auch vorhanden. Auch durch die, in meinen Augen, recht große Schrift und die mitunter langen Tagebucheinträge von Max, gewinnt die Ermittlungsgeschichte an Abwechslung.
Chiara und Max waren meiner Meinung nach ein super Team, das nicht nur ermittlertechnisch gut zusammengepasst hat. Beeindruckend fand ich vor allem auch den Einfallsreichtum, die Kombinierfähigkeiten und den Mut der beiden, wie sie an die ganze Sache herangegangen sind, denn es schaute ja nicht nur einmal so aus, als würde ihr ganzes Unternehmen lebensgefährlich werden. - Das hätte ich so jungen Leuten echt nicht zugetraut.
Umgehauen hat mich dann aber wirklich der Schluss, also ich hatte da schon so meine Vermutungen, aber was letztendlich ans Licht kam und wie vergleichsweise "cool" Max damit umgegangen ist, hat mich ein wenig den Kopf schütteln lassen.

Ein lesenswerter Jugendthriller, wo nach und nach neue und spannende Tatsachen zutage gefördert werden und wo die Spannung bis zum Schluss kontinuierlich gehalten werden kann. Ein Buch, für alle, die Jugendbücher lieben, für Junge und für Junggebliebene!

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